Lernkarten

Marinella Cicculli
Karten 18 Karten
Lernende 23 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert 15.12.2013 / 19.02.2021
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Pathologische Angst

 

Generalisierte Angst:

 

Pathologische Angst

1. Unangemessenheit gegenüber der Bedrohungsquelle

2. Hohe Symptomausprägung (Persistenz der Angst)

3. Angst ohne konkrete Gefahr

 

Generalisierte Angst:

Anspannung, Besorgnis, Befürchtung über alltägliche Ereignisse + Probleme> länger als 6 Monate begleitet von psychischen und physischen Symptomen.

 

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Anwendung des Begriffsmodell

Die Pflegende beobachtet das der Pat. eine physiologische Auswirkung von Angst zeigt. In dieser Situation ist es angezeigt zu fragen: Sind sie gerade nervös? Gibt der Pat. bejahende Antwort soll man ihm mit der Frage (Was tun sie nun um sich davon zu befreien) die Möglichkeit geben dass er sich des Entlastungsverhalten bewusst wird.

Sagt der Pat. ich atme heftig und unruhig, hat er offensichtlich den Zusammenhang kapiert. Er erkennt dass das Unbehagen der Angst von der Energie und seiner Verhaltensweise sichtbar ist. Dies kann man dann bestätigen. Das verschafft Abhilfe weil der Pat sich seiner Angst und seinem Entlastungsmechanismus bewusst wird.

Der dritte Schritt fordert vom Patienten die Einsicht in eine komplexe Beziehung und deren Nennung. Über dem Zusammenhang zwischen dem gefühlten Unbehagen und dem Entlastungsverhalten hinaus muss die vorangegangene Unerfüllte Erwartung und die darauffolgende Angst als Ursache-Folge-Prinzip erkannt werden. Mit der Frage woran dachten Sie, als Sie nervös wurden? Geben wir den Anreiz dem Patienten sich zu überlegen, was der Auslöser war. Denn viele reagieren bei Angst mit Gedankenflucht.

 

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Die 3 Bereiche des Entlastungsverhalten:

1. Psychiatrische Diagnosen, Neurosen, Psychosen und asoziales Benehmen.

2. Psychosomatische Beschwerden: Ein Teil des Körpers oder ein Organ dienen dazu, die von der Angst ausgelöste Energie in Symptomen persönlicher Beschwerden umzuwandeln. Es liegt nach gründlicher Untersuchung keine medizinischer Befund vor.

3. Lernvorgänge; die angsterzeugende Energie wird dazu genutzt die angsterzeugende Erfahrung zu überprüfen, um aus ihnen zu lernen. Sich der Angst bewusst zu sein, sie als solche zu erkennen und wenn sie auftritt willens zu sein mit ihr fertigzuwerden.

Täuschung: unangemessene Schlussfolgerung, gezogen aus ungenügenden Angaben. Bewahrt die Pat. vor Desintegration.

 

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Entlastungsverhalten psychiatrischen Patienten:

- Rückzug:( Bewusste Entscheidung) bei seelisch gefährdeten verhilft ein solches Entlastungsverhalten meist nicht dazu Probleme zu lösen, Es geschieht immer mit derselben Gesetzesmässigkeit, geschieht unwillkürlich, an einem Punkt versagt sie.

 

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Wenn sich die Angst gemässigt hat kann dazu übergegangen werden mit dem Patient die Angst zu analysieren und zu lernen die Probleme anzugehen, problematische Copingmechanismen abzubauen und gesundheitsförderndes Verhalten zu fördern.

Dito

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Bei Kindern:

 

Bei Kindern:

- eine vertrauensvolle Beziehung schaffen

- geringe Trennung von den Eltern

- ermuntern die Gefühle zu zeigen

- in ein Spiel einbeziehen

- das Kind auf weitere Prozeduren (Untersuchungen) vorbereiten

- Angehörige ermuntern sich an der Pflege zu beteiligen

- die elterliche Sorge vermindern, Informationen geben.

 

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Bei Hyperventilation oder Atemnot;

 

Bei Hyperventilation oder Atemnot;

- nie alleine lassen

- erkennen wenn die Atemnot gefährlich wird

- Atemtechniken zeigen und gemeinsam durchführen

- Aussagen wie entspannen Sie sich vermeiden

- Ist die Atemnot nicht akut, Atemübungen zeigen und gemeinsam machen.

 

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Reduktion der Stimulantien

 

Reduktion der Stimulantien

- für eine ruhige Umgebung sorgen

- in kurzen klaren Sätzen sprechen

- klare Anweisungen geben

-ausrichten auf das Hier und Jetzt.

- Kontakt mit anderen ängstlichen Personen vermeiden

- physikalische Hilfsmittel einsetzten z.B. Bad, Massage evtl. Psychopharmaka verordnen lassen.