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Martin Pucher
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Lernende 6 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 19.09.2013 / 20.03.2020
Lizenzierung Namensnennung (CC BY)     (Lehrstuhl für Allgemeine und Analytische Chemie / Montanuniversität Leoben)
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Benennen sie drei Ionen und geben sie die Formeln an (aus Tabelle Skriptum WS 2010/11, Seite 31)

  • Fe3+
  • CrO42-
  • Br-
  • Fe3+     ... Eisen(III)
  • CrO42-  ... Chromat
  • Br-        ... Bromid
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Benennen sie drei Ionen und geben sie die Formeln an (aus Tabelle Skriptum WS 2010/11, Seite 31)

  • S2-
  • Cu+
  • Al3+
  • S2-    ... Sulfid
  • Cu+  ... Kupfer (I)
  • Al3+  ... Aluminium
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Benennen sie drei Ionen und geben sie die Formeln an (aus Tabelle Skriptum WS 2010/11, Seite 31)

  • OH-
  • SO32-
  • K+
  • OH-     ... Hydroxid
  • SO32-  ... Sulfit
  • K+        ... Kalium
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Benennen sie drei Ionen und geben sie die Formeln an (aus Tabelle Skriptum WS 2010/11, Seite 31)

  • Cu2+
  • Cr3+
  • MnO4-
  • Cu2+    ... Kupfer (II)
  • Cr3+     ... Chrom(III)
  • MnO4-  ... Permanganat
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Benennen sie drei Ionen und geben sie die Formeln an (aus Tabelle Skriptum WS 2010/11, Seite 31)

  • HCO3-
  • O2-
  • H+
  • HCO3- ... Hydrogencarbonat
  • O2-      ... Oxid
  • H+       ... Wasserstoff
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Benennen sie drei Ionen und geben sie die Formeln an (aus Tabelle Skriptum WS 2010/11, Seite 31)

  • Pb2+
  • C2H3O2-
  • Fe2+
  • Pb2+        ... Blei(II)
  • C2H3O2-  ... Acetat
  • Fe2+        ... Eisen(II)
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Benennen sie drei Ionen und geben sie die Formeln an (aus Tabelle Skriptum WS 2010/11, Seite 31)

  • Hg2+
  • ClO3-
  • Mn2+
  • Hg2+   ... Quecksilber
  • ClO3-  ... Chlorat
  • Mn2+  ... Mangan (II)
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Benennen sie drei Ionen und geben sie die Formeln an (aus Tabelle Skriptum WS 2010/11, Seite 31)

  • CN-
  • Ca2+
  • H-
  • CN-    ... Cyanid
  • Ca2+  ... Calcium
  • H-       ... Hydrid
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Benennen sie drei Ionen und geben sie die Formeln an (aus Tabelle Skriptum WS 2010/11, Seite 31)

  • Zn2+
  • I-
  • Co2+
  • Zn2+  ... Zink
  • I-        ... Iodid
  • Co2+  ... Cobalt(II)
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Benennen sie drei Ionen und geben sie die Formeln an (aus Tabelle Skriptum WS 2010/11, Seite 31)

  • NO3-
  • Sn2+
  • CO32-
  • NO3-   ... Nitrat
  • Sn2+   ... Zinn(II)
  • CO32- ... Carbonat
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Benennen sie drei Ionen und geben sie die Formeln an (aus Tabelle Skriptum WS 2010/11, Seite 31)

  • Hg2+
  • O22-
  • NH4+
  • Hg2+   ... Quecksilber(II)
  • O22-    ... Peroxid
  • NH4+   ... Ammonium
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Definieren sie die Begriffe Chemische Bindung und Verbindung:

Eine chemische Verbindung ist…

  • eine Substanz, die aus zwei oder mehr Atomen besteht, die in einem fixen Verhältnis zueinander stehen.
  • eine ganz spezifische Kombination von Elementen, die mit chemischen Mitteln zerlegt werden kann, aber nicht mit physikalischen.

Es gibt mehrere Arten von Verbindungen.

Molekül: eine ganz bestimmte elektrisch neutrale Gruppe von gebundenen Atomen; es ist das kleinste Teilchen einer Verbindung, das die chemischen Eigenschaften dieser Verbindung hat.

ION: Ein positiv oder negativ geladenes Atom oder eine Atomgruppe

 

Eine chemische Bindung...

  • besteht, wenn zwei Atome oder Ionen stark aneinander gebunden sind.
  • Kann in drei allgemeine Arten aufgeteilt werden.

Die Ionenbindung

bezieht sich auf elektrostatische Kräfte, die zwischen Ionen mit entgegengesetzter Ladung bestehen.

Die kovalente Bindung

entsteht aus gemeinsamen Elektronen zweier Atome.

Die Metallbindung

findet man in Metall, wobei jedes Atom mit mehreren Nachbaratomen verbunden ist. Die Bindungselektronen können sich relativ frei durch die dreidimensionale Struktur des Metalls bewegen.

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Definieren sie die Begriffe Atomare Masseneinheit, Mol und molare Masse:

Atomare Masseneinheit (u)

Damit die Arbeit mit den Atommassen einfacher ist, werden diese meist in relativen Atommassen angegeben.

Die Einheit mit der die relative Atommasse angegeben wird ist die Atomare Masseneinheit (u).

 

Eine Atomare Masseneinheit (u) ist 1/12 der Masse eines Kohlenstoff-12 (12C) Atoms.

Die Masse eines 12C Atoms ist 1,9926x10-26.

 

1u= 1,9926x10-26kg = 1,6605x10-27 kg

           12

Eine Probe eines Elements natürlicher Herkunft ist eine Mischung von Isotopen verschiedener Masse.

Meist braucht man nicht die Masse der einzelnen Isotope sondern eine mittlere Masse.

Diese mittlere relative Atommasse sind jene, die in der Periodentafel angegeben sind.

 

Das Mol…

...ist die Einheit der Substanzmenge

...ist die Zahl der Atome, die genau in 12g 12C enthalten sind.

...Anzahl der 12C-Atome = 6,022x1023 = 1 Mol = Avogadro-Zahl

...hat für jede Art einer Substanz den gleichen Wert. 1 Mol enthält immer die selbe Anzahl an Teilchen

 

Die molare Masse…

...ist die Masse pro Mol von Atomen eines Elementes.

...wird auch Molmasse, oder Atomgewicht genannt.

...ist immer die mittlere molare Masse, welche aufgrund der Isotopenhäufigkeit entsteht.

...in g/mol ist gleich der durchschnittlichen Atommasse in u.

...[M]=g/mol

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Definieren sie die Begriffe Nukleonen, Isotope und Isotopenhäufigkeit:

Nukleonen sind die zwei Teilchensorten aus denen der Atomkern aufgebaut ist.

Das eine ist das Proton und das zweite das Neutron.

Das PROTON ist 1836-mal schwerer als das Elektron und hat eine positive Ladung, welche genau gleich groß ist, wie die negative Ladung des Elektrons und diese somit aufhebt.

Das NEUTRON hat fast dieselbe Masse wie das Proton und hat keine Ladung. (Ladung=0)

Die Gesamtzahl der Nukleonen im Kern eines Atoms ist die Massenzahl A.

 

Isotope…

...sind Atome mit derselben Ordnungszahl, aber einer unterschiedlichen Atommasse. Die unterschiedliche Atommasse entsteht wegen einer unterschiedlichen Anzahl von Neutronen, die zwar die Masse verändern, jedoch nicht die Zahl der Elektronen zum Ladungsausgleich.

...besetzen denselben Platz in der Periodentafel.

...haben die selbe Ordnungszahl, damit die selbe Protonenzahl und damit idente chemische Eigenschaften.

 

Isotopenhäufigkeit…

\(x = {\text{Zahl der Atome des Isotopes x} \over \text{Gesamtzahl aller Atome in der Probe}}*100\%\)

 

Die natürliche Isotopenhäufigkeit ist jene, die man in einer Probe des natürlch vorkommenden Materials findet.

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Definieren sie die Begriffe Metalle und Nichtmetalle:

Ein Metall ist eine Substanz, die den Strom leitet, einen metallischen Glanz hat und duktil ist.

Ein Nichtmetall leitet den Strom nicht und ist weder hämmerbar noch duktil.

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Beschreiben sie den Begriff Löslichkeitsprodukt und geben sie Größen an, die das Gleichgewicht beeinflussen können.

Das Löslichkeitsprodukt LP

...beschreibt das heterogenen Gleichgewicht zwischen der gesättigten Lösung eines Salzes und seinem festen Bodenkörper.

...ist gleich dem Produkt der Konzentrationen der am Gleichgewicht beteiligten Ionen, wobei die jeweiligen               Konzentrationen mit den entsprechenden Koeffizienten der Reaktionsgleichung des Gleichgewichtes potenziert werden.

    KL= [K+]nK[A-]nA

...Ein Feststoff hat immer die relative molare Konzentration 1.

Bsp.:      AgCl(s) F Ag+(aq) + Cl-(aq)                         KL = [Ag+][Cl-]

Beeinflussende Größen…

Zugabe eines gemeinsamen Ions

Die zugeführten Ionen verschieben das Gleichgewicht in Richtung Feststoff, da sie mit dem gegengleich geladenen Anion reagieren und somit wieder den Feststoff bilden.

Wirkung des pH-Wertes

Löslichkeiten gewisser schlecht löslicher Verbindungen können über Variation des pH kontrolliert werden.

Jede Brönsted-Säure oder Base reagiert auf de Zugabe einer Säure. Die konjugierte Base der Säure in der Lösung nimmt ein Proton der zugesetzten Säure auf und bildet dabei eine konjugierte Säure. Dadurch reduziert sich die Menge der konjugierten Base und das Gleichgewicht verschiebt sich nach rechts zum Feststoff, dessen Löslichkeit dadurch zunimmt. (Gleicher Vorgang bei Brönsted Base und zugegebener Säure).

Wirkung der Veränderung der Oxidationszahl eines Ions

Die Zugabe eines Oxidationsmittels führt zu einer Verschiebung des Löslichkeitsgleichgewichts nach rechts und der Feststoff löst sich aus. Das Oxidationsmittel oxidiert das Ion und entfernt es somit.

Wirkung von Lewis Basen

Das Kation des Feststoffes wird in einem komplexen Ion gebunden und der Feststoff muss sich auflösen um den Ionenmangel wieder auszugleichen.

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Beschreiben sie den Begriff chemische Puffer und beschreiben sie dessen Wirkung

Eine Pufferlösung (Puffer) wirkt der Änderung des pH-Wertes entgegen, weil er sowohl eine Säure zur Bindung der OH--Ionen als auch eine Base zur Bindung von H+-Ionen enthält. Sie besteht aus einem schwachen konjugierten Säure-Base-Paar und werden oft durch Mischungen einer schwachen Säure oder Base mit einem Salz der entsprechenden Säure oder Base hergestellt.

Bsp. saurer Puffer:         CH3COOH / CH3COO-

Bsp. basischer Puffer:   NH3 / NH4+

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Definieren sie die Begriffe Ionisationskonstanten und Säure- bzw. Basenstärke

Die Ionisationskonstante…

...ist die Gleichgewichtskonstante der Dissoziationsreaktion und gibt an in welchen Maß eine schwache Säure

...gibt Auskunft über die stärke der Säure oder Base. (Hohe Ionisationskonstante = starke Säure / Base)

...ist hoch, wenn bei gegebener Konzentration das Gleichgewicht mehr zugunsten der ionisierten Form liegt. Also die Säure(Base) immer stärker ionisiert ist.

...wird normalerweise als ihr negativer Logarithmus angeführt. pKS = -log KS     / PKB = -log KB

\(\tiny HS(aq)+H_2O(l) \rightleftharpoons H_3O^+(aq)+S^-(aq)\)            \(\tiny K_S = {{[H_3O^+][S^-]} \over [HS]}\) im Gleichgewicht

\(\tiny H_2O(l)+B(aq) \rightleftharpoons HB^+(aq)+OH^-(aq)\)             \(\tiny K_B = {{[HB^+][OH^-]} \over [B]}\)im Gleichgewicht

Die Säurestärke…

...ist umso größer je mehr Säure in ionisierter Form vorliegt.

...ist ein Maß für die Fähigkeit der Säure Protonen abzugeben

...ist umso größer je größer  der KS Wert ist.

Die Basenstärke…

...ist umso größer je mehr Base in ionisierter Form vorliegt.

...ist ein Maß für die Base Protonen aufzunehmen

...ist umso größer je größer der KB Wert ist.

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Welche Größen beeinflussen die Zusammensetzung eines chemischen Gleichgewichts

Die Verschiebung ist mit dem Gesetz von Le Chatelier vorhersagbar.

...Die Wirkung eines zusätzlichen Reagenz:

Das System versucht die Menge eines zugegebenen Reaktanden möglichst klein zu halten, indem es mehr Produkte produziert. --> Verschiebung zu Produkten

...Die Wirkung des Druckes:

Das Gleichgewicht verschiebt sich in die Richtung, die die Zunahme des Druckes möglichst klein hält.

Bei Druckanstieg verschiebt sich das Gleichgewicht auf die Seite bei der weniger Gasmoleküle vorhanden sind. (Versucht Anzahl der Moleküle in Gasphase zu reduzieren)

...Die Wirkung der Temperatur:

Wenn eine Reaktion exotherm ist, dann wird mit abnehmender Temperatur die Produktion der Produkte begünstigt, weil die entstehende Reaktionswärme das Absinken der Temperatur minimiert. --> Verschiebung zu Produkten

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Definieren sie die Begriffe Gleichgewichtskonstante- Massenwirkungsgesetz

Die Gleichgewichtskonstante KC

...ist der Zahlenwert, der erhalten wird, wenn die Gleichgewichtskonzentrationen in den Gleichgewichtsausdruck eingesetzt werden.

...ist der Reaktionsquotient für eine Mischung im Gleichgewicht. Er ergibt für die unterschiedlichsten Konzentrationen der verschiedensten Mischungen innerhalb des experimentellen Fehlers immer denselben Wert.

...(sein Wert) gibt an, inwieweit bei der Reaktion im Gleichgewicht Reaktanden oder Produkte bevorzugt vorliegen.

                      Kc >10³             hauptsächlich Produkte

                      10-3> Kc > 10³   Reaktanden und Produkte in ähnlichen Verhältnissen

                      Kc < 10-3            hauptsächlich Reaktanden

Das Massenwirkungsgesetz…

...besagt, dass für ein Gleichgewicht der Form aA+bB ↔ cC+dD wird der Reaktionsquotient aus den molaren  Konzentrationen der Reaktanden und Produkte im Gleichgewicht ermittelt, und er entspricht einer Konstanten KC, die einen speziellen Wert für eine gegebene Reaktion bei bestimmter Temperatur hat.

\(K_{C}= {{[C^c]*[D^d]} \over [A^a]*[B^b]}\)

 

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Definieren sie die Begriffe Reaktionsgeschwindigkeit- Aktivierungsenergie- Katalysator

Die Reaktionsgeschwindigkeit…

...ist gleich der Änderung der Konzentration einer Substanz dividiert durch die Zeit, die für diese Konzentrationsänderung benötigt wurde.

...Veränderung der molaren Konzentration / Zeit.    Geschwindigkeit = Δ[X]/ ΔT

...meint in der Chemie die momentane Reaktionsgeschwindigkeit (zu einem bestimmten Zeitpunkt), da sehr viele Reaktionen eine Abnahme der Reaktionsgeschwindigkeit mit Abnahme der Konzentration zeigen.

\(\text{Reaktionsgeschwindigkeit} = {\text{Änderung der Konzentration}\over \text{dafür benötigte Zeit}}\)

Die Aktivierungsenergie…

...ist die minimale Energie, die für die Reaktion nötig ist

...ist die Energie, die die Moleküle mindestens haben müssen, um bei einer Kollision miteinander zu reagieren.

...erklärt die Temperaturabhängigkeit der Reaktionsgeschwindigkeiten (höhere T --> höhere E)

Der Katalysator…

...ist eine Substanz, die die Reaktionsgeschwindigkeit erhöht, ohne selbst bei der Reaktion verbraucht zu werden.

...beschleunigt eine Reaktion indem er einen anderen Reaktionsweg von Reaktanden zu Produkten ermöglicht. (Neuer Weg hat niedrigere Aktivierungsenergie)

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Definieren sie den Begriff Löslichkeit und geben sie die Definition von Henrys Gesetz und Roults Gesetz an

Die Löslichkeit…

...einer Substanz entspricht ihrer Konzentration in der gesättigten Lösung.

...hängt vom Lösungsmittel, der Temperatur und (bei Gasen) vom Druck ab.

Eine GESÄTTIGTE LÖSUNG…

...ist eine Lösung, bei der die gelösten und ungelösten Anteile des Feststoffes im dynamischen Gleichgewicht sind. Substanz(s) ↔ Substanz(aq)

Henrys Gesetz:

Die Löslichkeit eines Gases in einer Flüssigkeit ist proportional dem Partialdruck über der Flüssigkeit.

Löslichkeit= kH * Partialdruck

Wirkung des Gases auf die Löslichkeit.

Raoults Gesetz:

Der gesamte Dampfdruck einer idealen Lösung ist die Summe der beiden Einzeldrücke.

Gesamtdruck= PA + PB                                             Gesetz von Dalton

Der vom Lösungsmitteldampf über einer Lösung ausgeübte Partialdruck PA ist gleich dem Produkt des Molenbruchs des Lösungsmittels in der Lösung XA mal dem Dampfdruck des reinen Lösungsmittels PÅ.

PA=XA*PÅ

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Definieren sie den Begriff Legierung

Eine Legierung…

...ist eine homogene Mischung von zwei oder mehr Metallen.

...hat eine kompliziertere Struktur als reine Metalle, da verschiedene Metallatome unterschiedliche Radien haben.

...ist mit d-Block Elementen leichter herzustellen, da sie ähnliche Radien haben und so eine Atomsorte, ohne große Veränderungen der Kristallstruktur den Platz einer anderen Atomsorte einnehmen kann.

...verändern die Eigenschaften der beiden Ausgangsmetalle. Sie können fester, leitfähiger, weicher, … sein.

...sind z.B. Messing, Bronze, Kupfer-Nickel, …

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Zählen sie alle Klassen von Feststoffen auf und geben sie je ein  Beispiel

Die Metalle…

...bestehen aus Kationen, die von einem See von Elektronen zusammengehalten werden.

...sind z.B. Eisen, Aluminium, Zink, Gold (s, und d-Blockelemente)

 

Die ionischen Feststoffe…

...sind aus Kationen und Anionen aufgebaut

...sind z.B. NaCl, KNO3, CuSO4*5H2O

 

Die vernetzten Feststoffe…

...bestehen aus Atomen, die miteinander kovalent durch den gesamten Feststoff hindurch gebunden sind.

...sind z.B. B, C, schwarzer Phosphor, BN, SiO2

 

Die molekularen Feststoffe…

...sind Ansammlungen individueller Moleküle

...BeCl2, S8, P4, I2

 

Die kristallinen Feststoffe…

...sind Feststoffe bei denen die Atome, Ionen oder Moleküle in einer regelmäßigen Anordnung liegen.

...sind z.B. metallische Elemente und Legierungen (Kupfer, Eisen, Messing)

...sind z.B. nichtmetallische Feststoffe (Schwefel, Phosphor, Jod)

...sind z.B. Flüssigkeiten, Gase (festes Argon)

 

Die amorphen Feststoffe…

...sind Feststoffe bei denen Atome, Ionen oder Moleküle in zufälliger Anordnung vorkommen.

...sind z.B. Butter, Gummi, Glas

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Definieren sie den Begriff Dampfdruck einer Flüssigkeit

Der Dampfdruck einer Flüssigkeit…

...(oder eines Feststoffes) ist jener Druck, der von seinem Dampf ausgeübt wird, wenn sich Dampf und Flüssigkeit (Feststoff) im dynamischen Gleichgewicht befinden.

...ist ein Maß für die Flüchtigkeit der Substanzen.

...ist gering bedeutet, dass die Geschwindigkeit der Kondensation schon bei einer geringen Zahl der Moleküle im Dampf die Geschwindigkeit der Verdampfung erreicht.

...ist hoch bedeutet, dass das Gleichgewicht der beiden Geschwindigkeiten erst dann erreicht ist, wenn sehr viele Gasmoleküle vorhanden sind.

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Definieren sie den Begriff dynamisches Gleichgewicht

Das dynamische Gleichgewicht…

...ist ein Zustand, bei dem ein Prozess in die eine Richtung und der gegenläufige Prozess simultan mit gleichen Geschwindigkeiten ablaufen.

...ist zum Beispiel das Stadium bei dem Dampfdruck indem die Zahl der Moleküle, die in der Flüssigkeit wieder eintauchen, gleich groß ist wie die Zahl der Moleküle, die diesen verlassen. Geschwindigkeit der Verdampfung = Geschwindigkeit der Kondensation

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Beschreiben Sie alle Arten von Wechselwirkungen zwischen Ionen und Molekülen. Geben sie die wichtigsten Fälle an!

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Die Ion-Ion-Wechselwirkung…

...ist die Anziehungskraft zwischen der positiven Ladung des Kations und der negativen Ladung des Anions.

...nimmt mit zunehmendem Abstand ab und mit dem Wert der Ladung zu.

...führt normalerweise zu hohen Gitterenthalpien, sowie hohen Schmelz, und Siedepunkten.

...kann zu relativ niederen Schmelzpunkten führen, wenn der kovalente Bildungscharakter bei der Bildung im Kristall an Bedeutung gewinnt.

...nimmt mit 1/d ab

Die Ion-Dipol-Wechselwirkung…

...ist die Anziehung zwischen einem Kation und der partiell negativen Ladung eines polaren Moleküls oder zwischen einem Anion und der partiell positiven Ladung.

...nimmt mit Abstand stärker ab als jene der Ion-Ion-Wechselwirkung da die partielle Ladung des Dipols an einem Ende, der entgegengesetzten partiellen Ladung auf der anderen Seite entgegenwirkt.

...nimmt mit 1/d² ab.

...ist wichtig fü von Kationen in der Lösung sehr wichtig, da die partiell negative Ladung am O-Atom des H2O von der positiven Ladung des Kations angezogen wird.

WECHSELWIRKUNGEN zwischen POLAREN MOLEKÜLEN:

Die Dipol-Dipol-Wechselwirkung…

..ist die Anziehung zwischen den elektrischen Dipolen polarer Moleküle.

...ergibt eine Nettoanziehung zwischen den Molekülen, wenn zwei benachbarte Moleküle eine Orientierung eingehen, dass die Partialladungen der entgegengesetzt geladenen Enden einander nahe kommen.

...sind kleiner als die Wechselwirkung zwischen Ionen (da nur partielle Ladung)

ANDERE WECHSELWIRKUNGEN

Die Londonkräfte (Dispersionskräfte)…

...bewirken eine Anziehung zwischen den Teilchen auch wenn diese unpolar sind wie etwa Atome oder unpolare Moleküle.

...entstehen aufgrund der Veränderung der Elektronenverteilung, durch die auch bei unpolaren Molekülen spontane Dipole entstehen können.

...nimmt mit Molekülgröße zu.

...ist für Kondensation von Sauerstoff, Stickstoff und den Edelgasen bei geringen Temperaturen verantwortlich.

...sind bei polaren Molekülen normalerweise Stärker, als ihre Dipol-Dipol-Wechselwirkung

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Definieren Sie die Begriffe Polarisierbarkeit, Dipole, Dipolmoment, polare und unpolare Moleküle

Die Polarisierbarkeit...

...ist die Leichtigkeit mit der die Elektronenverteilung in einem Molekül verformt werden kann.

...Ist ein Maß für die Verzerrung der Elektronenwolke z.B. eines Anions aufgrund der Anziehung der Ladung eines Kations.

... kleine hochgeladene Ionen z.B. Al3+ bewirken große Verzerrungen

Ein Elektrisches Dipol...

...ist eine positive Ladung neben einer gleich großen aber entgegengesetzten negativen Ladung.

...entsteht, wenn zwei elektrische Ladungen gleicher Größe, aber mit engegengesetzten Vorzeichen, durch einen Abstand getrennt werden.

Das Elektrische Dipolmoment...

...ist die Größe eines elektrischen Dipols und wird in der Einheit Debye (D) angegeben.

...ist das quantitative Maß der Größe eines Dipols.

...nimmt zu, wenn die Elektronegativitätsdifferenz und damit auch die Patialladung zunimmt.

Ein polares Molekül...

...ist ein Molekül mit einem elektrischen Dipolmoment von ungleich 0.

...Ob ein Molekül mit polaren Bindungen polar ist hängt von der Symmetire der Anordnung der einzelnen Atome ab.

Ein unpolares Molekül...

...hat ein elektrisches Dipolmoment von null.

...besteht aus kovalenten Bindungen zwischen Atomen mit einer Nettopartialladung von 0.

...kann entstehen, obwohl jede Bindung im Molekül polar ist, wenn die Dipole der verschiedenen Bindungen in unterschiedliche Richtungen zeigen und sich so aufheben.

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Definieren sie die Begriffe kovalente Bindung und Oktettregel:

Kovalente Bindung (Elektronenpaarbindung)…

...besteht aus einem Elektronenpaar, das zwischen zwei Atomen geteilt wird.

...entsteht, wenn beide Atome ein Elektron bereitstellen, oder ein Atom beide bereitstellt und die Atome diese Teilen. Das gemeinsame Elektronenpaar kommt zwischen den Atomen zu liegen.

Oktettregel…

.besagt, dass die Atome versuchen ihr Oktett so weit als möglich zu vervollständigen indem sie Elektronenpaare miteinander teilen.

...funktioniert für Elemente der 2. Periode gut, wenn aber leere d-Orbitale verfügbar sind können mehr als 8 Elektronen aufgenommen werden. (ab 3. Periode)

Die fünf Bindungen zwischen Phosphor und Chlor in PCl5 setzen voraus, dass Phosphor seine d-Orbitale verwendet um das zusätzliche Elektronenpaar unterzuringen, das beim Oktett überzählig ist. Dieses Molekül hat ein erweitertes Oktett.

Bor bildet oft Verbindungen mit nur 6 Valenzelektronen (Borfluorid BF3) und ist somit ein Beispiel für ein Molekül mit einem unvollständigem Oktett.

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Definieren sie die Begriffe ionische Bindung und Gitterenthalpie

Ionische Bindung…

...ist eine Anziehung zwischen den entgegengesetzten Ladungen der Kationen und Anionen in einer ionischen Verbindung (elektrisch neutral).

...Die bei der Bildung des Feststoffes aus gasförmigen Ionen freigesetzte Energie muss den Energieaufwand für die Bildung der Ionen übersteigen. Die Enthalpie der Ionenbildung ist relativ klein, solange die Ionisationsenergie des Kationen bildenden Elementes nicht sehr groß und die Elektronenaffinität des Anionen bildenden Elementes nicht allzu klein ist.

...ist wegen dem oben angeführten Grund auf stark elektropositive und stark elektronegative Elemente beschränkt.

...wird in typischer Art zwischen metallischen und nichtmetallischen Elementen ausgebildet.     

Gitterenthalpie…

...(Gitterenergie) eines ionischen Festkörpers ist die Standardenthalpieänderung für die Umwandlung des Feststoffes in ein Ionengas.    MX(s)-->M+(g)+X-(g)        ΔH0G

...ist der negative Betrag der Energie, die freigesetzt wird, wenn ein Festkörper aus einem Ionengas entsteht.                                      M+(g)+X-(g)-->MX(s)   -ΔH0G

...ermöglicht das abschätzen, ob eine ionische Verbindung existiert. Damit sich ein Ionenpaar bildet muss die Gesamtenergieänderung eine Energiereduktion sein.