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Sprache Deutsch
Stufe Berufslehre
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Erstellt / Aktualisiert 27.02.2010 / 29.09.2022
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  • 20.05.2018
    Eine Form der Geldanlage. Eine Investmentgesellschaft sammelt das Geld der Anleger, bündelt es in einem Sondervermögen und investiert es in einem oder mehreren Anlagebereichen.
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Was ist ein Anlagefonds?

Eine Form der Geldanlage. Eine Investmentgesellschaft sammelt das Geld der Anleger, bündelt es in einem Sondervermögen und investiert es in einem oder mehreren Anlagebereichen.

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Was sind die möglichen Anlagebereiche eines Fonds?

Je nach Art des Fonds Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, Geldmarktinstrumente oder Immobilien. Daneben gibt es Spezialprodukte und Anlagestrategiefonds.

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Welche Dokumente dienen Privatanlegern als Grundlage für Anlageentscheide?

Originalunterlagen der Fondsgesellschaften, wie monatliche Factsheets, Jahresberichte, vereinfachte Prospekte, Broschüren, Präsentationen oder Fondsverträge über einzelne Fonds.

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Fondsratingagenturen machen Qualitätsprüfungen von Fonds. Die von ihnen erstellten Ranglisten (Rankings) besagen:

In wie viel Produkte ein Anlagefonds investiert.

Wie gut sich ein Fonds im Verhältnis zu anderen Fonds mit vergleichbarem oder identischem Anlagefokus entwickelt hat.

Warum sich ein Fonds schlecht entwickelt hat.

Welche Bank die besten Fonds anbietet.

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Die Anlage in Aktien ist normalerweise risikoreicher als die Anlage in Obligationen. Ja oder nein?

Ja
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Welches sind die drei Hauptkriterien die ein Anleger vor einem Investitionsentscheid berücksichtigen sollte?

Risikofähigkeit/-bereitschaft, Anlagedauer und Höhe der Anlage.

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Was versteht man unter „Volatilität“ einer Anlage?

Der Verlust, den man bei einer Anlage in Kauf nehmen muss.

Das erhöhte Risiko einer auf Aktien basierenden Anlage.

Die Schwankungsbreite der Rendite in der Vergangenheit.

Die Risikobereitschaft des Anlegers

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Je höher die Volatilität eines Fonds ist, desto risikoreicher ist dieser. Ja oder nein?

Ja
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Aktienfonds gelten als risikoarme Anlagen. Ja oder nein?

Nein
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Was versteht man unter „Asset Allocation“ (Vermögensverteilung)?

Die Verteilung des Kapitals auf risikoarme und risikoreichere Anlagen, je nach Bedürfnis des Anlegers.

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Welche Kriterien sollte ein Anleger erfüllen, um sich überdurchschnittlich stark in Aktien zu engagieren?

Er sollte sowohl risikofähig sein (mögliche Verluste also finanziell tragen können) als auch risikobereit sein (mögliche Verluste also auch emotional verkraften können).

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Was ist eine Aktie?

Ein Wertpapier, das einen Anteil am Kapital einer Aktiengesellschaft verkörpert. Der Eigentümer einer Aktie erhält Mitgliedschaftsrechte (z. B. Stimm- und Wahlrecht an der Generalversammlung) und Vermögensrechte (z. B. Recht auf Anteil am Gewinn).

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Wer erhebt bei Fondsanlagen alles Gebühren und Abgaben?

Das Fondshaus, das vermittelnde Finanzinstitut und die Börse.

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Was ist die „Stempelsteuer“?

Abgaben, die der Bund auf zahlreichen Rechtsvorgängen erhebt.

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Nenne einige Beispiele von erstklassigen Emittenten.

Industrienationen, staatsnahe Organisationen, Schweizer Pfandbriefanstalten, grosse, stabile Konzerne, Banken mit Staatsgarantie.

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Was ist ein Schwellenland?

Ein Staat, der traditionell noch zu den Entwicklungsländern gezählt wird, aber nicht mehr deren typische Merkmale (z. B. im Bezug auf hohes Bevölkerungswachstum, tiefer Bildungsstand, ungenügende politische Stabilität, hohe Inflationsrate oder einseitige Abhängigkeit von Rohstoffvorkommen) aufweist.

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Wie lautet der englische Begriff für „Schwellenland“?

Emerging Market
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Was ist ein Börsenindex? Nenne ein Beispiel.

Ein Index der den allgemeinen Trend der Börse oder einer Gruppe von Wertpapieren widerspiegelt. Beispiel: Swiss Market Index (SMI).

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Nenne einige Beispiele von Herausgebern von Obligationen.

Staatsnahe und internationale Organisationen, Unternehmen.

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Je nach Anlagedauer stellt ein Anleger seinen Fonds unterschiedlich zusammen. Welche Behauptung stimmt nicht?

Es gibt Phasen, in denen Aktien länger als ein Jahrzehnt keine Gewinne abwerfen.

Anleger, die nur für wenige Jahre investieren wollen oder können, sollten eher auf risikoarme Anlagen setzen.

Bei langfristigem Anlagehorizont bietet ein hoher Anteil an Obligationen eine hohe Wahrscheinlichkeit auf eine überdurchschnittliche Rendite.

Laut Studien können mit Aktien langfristig höhere Renditen erzielt werden als mit Obligationen.

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Was versteht man unter Total Expense Ratio (TER) und was umfasst sie?

Die Total Expense Ratio (TER) ist eine Gesamtkostenquote bei Fonds. Sie umfasst Geschäftsführung, Portefeuillemanagement, Wirtschaftsprüfung, Betriebskosten wie Vertrieb und Marketing sowie weitere Kosten wie Depotgebühren für die Fondsleitung.

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Wie funktioniert ein Sparplan?

Innerhalb eines Sparplans wird jeden Monat automatisch ein vorher bestimmter Betrag vom Konto abgebucht und in einen Fonds investiert. Damit lässt sich dank dem Zinseszinseffekt über Jahre hinweg ein Vermögen aufbauen.

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Was ist das Hauptziel der „Diversifikation“?

Das Risiko dank Aufteilung des investierten Kapitals auf verschiedene Anlagekategorien zu verringern. Eine Möglichkeit dazu sind Strategiefonds. Je nach Risikoprofil und Anlagehorizont fällt die Wahl dabei auf einen Strategiefonds mit höherer oder tieferer Aktienquote.

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Manager von Geldmarktfonds investieren zum grössten Teil in kurzfristige Obligationen von sehr guten Emittenten. Ja oder nein?

Ja
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Was ist ein „Emittent“?

Ein privates Unternehmen oder eine öffentlich-rechtliche Körperschaft, die Wertpapiere (Obligationen, Aktien usw.) anderer Firmen kauft.

Ein privates Unternehmen oder eine öffentlich-rechtliche Körperschaft, die Wertpapiere (Obligationen, Aktien usw.) ausgibt, um sich Geld zu beschaffen.

Der Hauptaktionär eines Unternehmens.

Ein Unternehmen, das insolvent gewordene Firmen aufkauft und sie so vor dem Bankrott rettet.

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Kurzfristige Obligationen reagieren stärker auf allgemeine Zinsänderungen als langfristige. Ja oder nein?

Nein
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Was ist eine Obligation?

Eine Schuldverschreibung mit bestimmter Laufzeit. Synonym: Anleihe.

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Wovon hängt die Rendite einer Obligation ab?

Hauptsächlich von der allgemeinen aktuellen Zinssituation, von der Kreditwürdigkeit des Herausgebers und von der Laufzeit. Je besser die Kreditwürdigkeit und je kürzer die Laufzeit, umso geringer ist das Risiko und umso tiefer die Rendite.

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Was sind „High Yield Bonds“?

Staatsanleihen aus den USA

Obligationen von Banken mit Staatsgarantie

Obligationen, die hohe Rendite abwerfen

Obligationen von Schuldnern mit schlechter Kreditwürdigkeit

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Was sind „Blue Chips"?

Grosse internationale Konzerne mit hoher Börsenkapitalisierung

Klein- und Mittelunternehmen

Fondsmanager

Grossunternehmen, die sich von der Börse zurückziehen