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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 16.11.2020 / 16.11.2020
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1.) Prilleltensky (2001) diskutiert in seinem Beitrag Werte und deren Bedeutung für die community- psychologische Praxis. Welche Aussagen sind in diesem Zusammenhang zutreffend?

A) Werte sollten möglichst komplementär zueinander sein

B) Werte sollten den Prozess der Veränderung zu einem gewünschten Zielzustand leiten und somit auch die Auswahl geeigneter Strategien und Mittel steuern.

C) Wenn persönliche und kollektive Ziele nicht übereinstimmen, kann dies zu Konflikten führen. In einigen Situationen sind solche Konflikte der einzige Weg, um soziale Gerechtigkeit zu erreichen.

D) Der Schwerpunkt der meisten community-psychologischen Interventionen liegt auf Veränderungen auf der politischen Ebene

E) Die von Prilleltensky formulierten Werte müssen innerhalb der Community-Psychologie diskutiert werden. Wenn hier eine Einigung besteht, ist der Vorteil, dass diese ausgewählten Werte unabhängig von den konkreten Kontexten angewendet werden können.

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2.) PRM / CAM (Dixon et al, 2012) Psychologische Prozesse PRM Majorität

A) Ungerechtigkeitsempfinden schaffen

B) Reduktion von Stereotypen

C) Steigerung von positivem Affekt

D) Salienz der Gruppengrenzen verringern

E) Steigerung von Aktionismus

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3.) Prävention (Beelmann, 2012) Kriminalprävention

A) DCP bezieht sich auf präventive Maßnahmen oder Programme, die antisoziale Entwicklungskarrieren verhindern sollen, indem Risikofaktoren für Kriminalität reduziert werden oder positive Entwicklung gefördert wird

B) Ein Präventionsprogramm ist evidenzbasiert, wenn Effektivität nachgewiesen ist-idealerweise experimentell

C) Evidenzbasierte Programme zur Kriminalitätsprävention konzentrieren sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse über abweichende Entwicklungen des Sozialverhaltens im frühen Jugendalter (DCP)

D) Beelmann verweist auf 5 Schritte wissenschaftlicher Fundierung von Prävention: Legitimation, entwicklungstheoretische Fundierung, Programmtheorie, Interventionstheorie und systematische Evaluation

E) individuelle Präventionsstrategien sind effektiv, wenn gesellschaftliche Bedingungen dazu führen, dass bestimmte Personengruppen speziell gefährdet sind

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4.) CTC (Fagan et al, 2009) was trifft zu? SS19 + SS20

A) Das Programm unterstützt Praktiker dabei, präventive Arbeit evidenzbasiert anzulegen, anstatt auf politischen und persönlichen Ansichten zu beruhen

B) Das Programm dient der Prävention delinquenten Verhaltens und des Drogenmissbrauchs Jugendlicher

C) Elterntrainings fanden in der Implementierungsphase bei Programmarbeitern kaum Berücksichtigung

D) Innerhalb von Elterntrainings wurden Widerstände berichtet, die zur Aussetzung der Trainings führten

E) durch das Programm werden Wissenschaft und Praxis zum Thema Präventionsarbeit koordiniert und zusammengefasst

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5.) Limitationen CTC (Fagan et al, 2009) SS19 +  SS20

A) Regressionseffekt, der durch Messwiederholungen auftrat, hat möglicherweise die Qualität der Ergebnisse beeinträchtigt

B) die Stichprobe war nicht repräsentativ, Aussagen waren nicht generalisierbar

C) Die Informationen beruhen auf Selbstaussagen von Programm-Mitarbeitern, die möglicherweise sozial erwünscht antworteten

D) ein Abbruch von Programmbestandteilen weist auf selektiven Drop-Out im Rahmen der Studie hin

E) Informationen, die zur Validierung von Selbstaussagen herangezogen wurden, waren ihrerseits möglicherweise wohlwollend

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6.) Mixed Methods (Campbell et al, 2012)

A) mixed methods kombinieren quantitative und qualitative Methoden

B) MM nutzen Einzigartigkeit/Vorteile beider Herangehensweisen

C) irgendeine wilde Methode, die mit S anfing

D) qualitativ kann vor quantitativ wenn explorativ

E) quantitativ kann vor qualitativ, wenn wenn die qualitativen Daten genutzt werden, um die Ergebnisse der quantitativen Erhebung zu erklären (sequential explanatory design)

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7.) Mixed Method Campell (2012)

A) besonders geeignet für komplexe sozialer Phänomene im Feld

B) Qualitative + quantitative Methode

C) Sequential explanatory mixed methods: Zuerst qualitative Daten erhoben, nach Auswertung Items generiert, für quantitativ mit größerer Stichprobe

D) Sequential explanatory mixed methods: Qualitative Ergebnisse, dann quantitative Erhebung erstellen/ verb.

E) Sequential explanatory mixed methods: Quantitativ, dann qualitativ für Verständnis von quantitativ

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8.) SANE

E) noch checken

A) Mixed Method --> Ergebnisse + Prozesse dahinter

B) Schwierigkeiten Analysemethode für Interviewdaten, da nicht rein qualitativ

C) Widerspruch von qualitativ + quantitativ zunächst

D) Opfer von Vergehen sollten ermutigt werden, Beweise zu sichern

E) Bei M-M rechtzeitige Planung nötig