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Sprache Deutsch
Stufe Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert 14.10.2020 / 15.03.2021
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Erkläre die Funktion des Hormons "Progesteron"?

  • bereitet in der zweiten Zyklushälfte die Gebärmutterschleimhaut für den Fall einer Befruchtung auf die Aufnahme der Frucht vor
  • führt zu einer Erhöhung der Körpertemperatur um ca. 0,5 Grad
  • lässt den Zervixschleim zäher werden
  • unterstützt in der Frühschwangerschaft die Einnistung und das Wachstum des Embryos
  • stellt die Gebärmutter in der Schwangerschaft "ruhig"
  • bereitet die Milchbildung in den Brüsten vor
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Erkläre den Menstruationszyklus?

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Zwischen dem Beginn der monatlichen Blutung (Menarche) mit ca. 12 Jahren und ihrem Aufhören (Menopause) mit etwa 50 Jahren treten (ausserhalb von Schwangerschaft und einem Teil der Stillzeit) in der Gebärmutterschleimhaut periodische Veränderungen auf. Diese werden hormonell gesteuert und sollen in regelmässigen Abständen optimale Bedinungen für die Einnistung einer befruchteten Eizelle schaffen. Parallel dazu wird in der Mitte dieser 25-35 Tage dauernden Periode - Menstruationszyklus genannt - eine befruchtungsfähige Eizelle bereit gestellt.

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Welches sind die 4 Phasen des Menstruationszyklus?

  1. Menstruation (Regelblutung): während deren die Funktionalis der Gebärmutterschleimhaut abgestossen wird
  2. Proliferationsphase (Aufbauphase): vom 5.-14. Tag, in der sich die Funktionalis unter Östrogeneinfluss wieder aufbaut, um den 14. Zyklustag herum erfolgt er Eisprung
  3. Sekretionsphase: vom 15. Zyklustag bis kurz vor der nächsten Menstruation, in dieser Phase wachsen die Drüsen der Gebärmutterschleimhaut stark
  4. Ischämiephase: wird die Eizelle nach dem Eisprung nicht befruchtet, bildet sich der Gelbkörper zurück und stellt seine Progesteronproduktion ein, dadurch sinkt die Durchblutung der Funktionalis stark ab, was schliesslich zu ihrem Absterben führt, diese oft nur wenige Stunden dauernde Phase leitet die Regelblutung ein
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Erkläre die Wechseljahre?

Nach dem 45. Lebensjahr stellen die Eierstöcke ihre Tätigkeit allmählich ein - die Regelblutungen werden seltener und setzen schliesslich ganz aus. Der Zeitpunkt der letzten Regelblutung mit etwa 51 Jahren wird als Menopause bezeichnet. Danach beginnt die Postmenopause.

Während dieser Wechseljahre (Klimakterium) sinkt der Spiegel an weiblicher Geschlechtshormonen deutlich ab. Dies führt zu den typischen Wechseljahrsbeschwerden wie etwa Hitzewallungen und Schweissausbrüche.

Viele Frauen berichten zudem über Stimmungsinstabilität und depressive Verstimmungen. Hier spielen aber auch andere Faktoren eine Rolle, etwas das nach wie vor oft negative Bild oder die schlechten Berufsaussichten älterer Frauen in unserer Gesellschaft.

Später kommt es zu Veränderungen an den Genitalorganen, z.B. einem Dünnerwerden und Austrocknen der Scheidenschleimhaut, sowie zu verstärktem Knochenabbau und einer Zunahme des Herz-Kreislauf-Risikos.

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Erkläre die Schwangerschaft?

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Die Schwangerschaft dauert durchschnittlich 280 Tage oder 40 Wochen. Für das Vorliegen einer Schwangerschaft sind das Ausbleiben der Menstruation sowie Spannungsgefühle in der Brust für die Frau erste Anzeichen. Letztere stammen von den Brustdrüsen, die -bedingt durch das Schwangerschaftshormon HCG - zu wachsen begonnen haben.

Da die Schwangerschaftshormone mit dem Urin ausgeschieden werden, kann die Frau selbst schon bald nach Ausbleiben der Menstruation mit Teststäbchen aus der Apotheke einen Schwangerschaftstest durchführen. Drei Wochen nach Ausbleiben der Regel kann der Arzt deisen ersten Test mit Sicherheit bestätigen.

Eine Schwangerschaft bedeutet nicht nur körperliche und seelische Veränderungen für die Frau, sie übernimmt auch eine grosse Verantwortung für sich selbst und das in ihr wachsende Kind. Dazu gehört zunächst einmal die Umstellung der Lebensgewohnheiten auf die neue Situation: Aufhören zu rauchen, möglichst kein Alkohol, keine Drogen, ausgewogene Ernährung und viel Bewegung.

Darüber hinaus sollten Schwangere Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen, bei denen Blut- und Harnuntersuchungen sowie Gewichtskontrollen bei der Mutter, Abhören der Herztöne und Ultraschallaufnahmen des Kindes wichtige Informationen darüber liefern, ob die Schwangerschaft normal verläuft. Zusätzlich können sich werdende Eltern in speziellen Schwangerschaftskursen auf die Geburt vorbereiten.

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Erkläre die Geburt?

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Die Geburt kündigt sich durch krampfartige Kontraktionen der Gebärmuttermuskulatur, den Wehen, an. Anfänglich treten sie in regelmässigen Abständen von etwa 10 bis 20 Minuten auf, dann werden sie Abstände kürzer und die Wehen werden heftiger. Durch die Wehen wird das Kind in der Regel mit dem Kopf voran gegen den Gebärmutterhals gedrückt und dieser dadurch gedehnt (Eröffnungsphase). Dann platzt die Fruchtblase und das Fruchtwasser fliesst ab. Kurze, starke und rasch aufeinander folgende Presswehen drücken Kopf und Körper durch den natürlichen Geburtsweg, die Scheide, heraus.

Direkt nach der Geburt nehmen die Lungen des Kindes ihre Funktion auf, das Baby atmet von nun an selbständig. Damit wird die Nabelschnur überflüssig und kann durchtrennt werden, was absolut schmerzlos für das Neugeborene ist.

Etwa 30 Minuten nach der Geburt des Kindes lösen sich Plazenta und Nabelschnur von der Gebärmutter ab und werden als Nachgeburt ausgestossen.