Lernkarten

Anna Grenigloh
Karten 59 Karten
Lernende 4 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 18.07.2020 / 22.07.2020
Lizenzierung Keine Angabe
Weblink
Einbinden
0 Exakte Antworten 59 Text Antworten 0 Multiple Choice Antworten
Fenster schliessen

Rahmenvorgaben für den Schulsport NRW 2014 

Gesundheit ist ein hoher individueller und gesellschaftlicher Wert.Sie zu sichern und zu fördern muss auch vorrangiges Anliegen der Schule sein. Das ist im Schulsport und Bezug auf lebensweltliche Erfahrung und praktisches Handeln in besonderer Weise möglich.

Sport ist auch ein Feld mit eigenen gesundheitlichen Risiken. Deshalb giltes, SuS zu befähigen, einen nach Art und Maß individuell angemessenen Sport zu finden

Fenster schliessen

Gesundheits Definitionen

 

Gesundheit als funktionelles Optimum bzw. als Schweigen der Organe (Hollmann, zit. nach Becker)

Die Gesundheit wird in der Verfassung der WHO definiert als „ein Zustand von vollständigem physischen, geistigen und sozialen Wohlbefinden, der sich nicht nur durch die Abwesenheit von Krankheit oder Behinderung auszeichnet“. (WHO)

Gesundheitsförderung als Prozess, der darauf abzielt allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen (Ottawa- Charta der WHO)

Fenster schliessen

Pädagogische Perspektive - Gesundheit fördern, Gesundheitsbewusstsein entwickeln 

  • Gesundheitsverständnis: biomedizinisch vs psychosozial
  • Pathogenesemodell (Risikofaktorenmodell)- Was macht Menschen krank?
  • Salutogenesemodell ( Schutzfaktorenmodell) - Was hält Menschen gesund?
  • Gesundheitserziehung als Vermittlung gesundheitsrelevanter Kenntnisse und Kompetenzen
  • Gesundheitsbildung als Förderung individueller Selbstgestaltungsfähigkeit 
  • Gesundheitsförderung als Stärkung personaler und sozialer Ressourcen 
Fenster schliessen

Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen in der Schule

  • guter bis sehr guter Gesundheitszustand von Kindern
  • Zunahme von psychischen und psychosomatischen Erkrankungen
  • ethnische und soziale Herkunft als Determinanten für Kindergesundheit
  • Essstörungen als eine zentrale gesundheitliche Störung 
Fenster schliessen

Gesundheitsstörungen im Kindesalter

3-5 % Hyperaktivität

10% Ängste

10 % Depressionen

30-40 % Psychosomatische Beeinträchtigungen

Selbstmord als Todesursache im Kindes und Jugendalter

Fenster schliessen

Gesundheitsstörungen im Jugendalter

95% beschreiben ihren Gesundheitszustand befriedigend bis sehr gut 

10% chronische Erkrankungen

15% psychische und psychosomatische Störungen

erhöhter Entwicklungsdruck als Ursache für Störungen

Bewältigung der Entwicklungsaufgaben (Qualifikation, soziale Bindungen, Konsumnutzung)

 

Fenster schliessen

Unangemessene Bewältigungskompetenz (Hurrelmann und Quenzel, 2012)

 

externalisierend (Gewalt)

evadierend= Ausweichend (zb Drogen)

internalisierend (Depressionen, Essstörungen )

 

Fenster schliessen

Ressourcen produktiver Problembewältigung Fend 2001

  • Personale Ressourcen: 
  • psychophysische Voraussetzungen
  • sozialkognitive Kompetenzen
  • Identität 
  • Kohärenzsinn

Soziale Ressource: 

  • familiäres Stützsystem
  • gleichaltrigen Netzwerke
  • Jugendorganisationen

 

Bewältigung altersspezifischer Entwicklungsaufgaben 

Individuelle und soziale Erfolge