Lernkarten

Karten 59 Karten
Lernende 2 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert 08.11.2019 / 06.01.2020
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Aussenhandel

Aufschwung

  • Importe steigen, weil inländischer Konsum steigt.
  • Exporte steigen, weil inländische Produktion steigt.

Boom

  • Importe hoch.
  • Exporte steigen, wenn ausländischer Konsum steigt.

Abschwung

  • Importe sinken, weil inländischer Konsum sinkt.
  • Exporte sinken, weil inländische Produktion sinkt.

Rezession

  • Importe tief.
  • Exporte sinken, wenn ausländischer Konsum sinkt.
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Güterstrom und Geldstrom

Aufschwung

  • Geldstrom wächst schneller als Güterstrom

Boom

  • Geldstrom > Güterstrom
  • Geldnachfrage hoch, Güter sind knapp

Abschwung

  • Geldstrom schrumpft schneller als Güterstrom

Rezession

  • Geldstrom < Güterstrom
  • Geldnachfrage tief, Güter sind überzählig
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Preise bzw. Inflation

Aufschwung

  • Preise bzw. Inflation
  • Preise steigen.
  • Inflationsgefahr steigt.

Boom

  • Preise steigen stark.
  • Eventuell Inflation.

Abschwung

  • Preise stagnieren.
  • Inflationsgefahr sinkt.

Rezession

  • Preise sinken.
  • Deflationsgefahr steigt.
  • Eventuell Deflation.
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Konjunkturphänomene erkennen (Konjunkturindikatoren)

Eine Schwierigkeit ist, dass diese Grössen häufig nur mit zeitlicher Verzögerung verfügbar sind. (einige Quartale später)

Verwendungen von Konjunkturindikatoren um sich ein Bild über die Lage machen zu können. Weil Zeitnah verfügbar und nur wenige Wochen Verzögerung haben.

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Vorauseilende Indikatoren (Frühindikatoren)

  • Auf Zukunft bezogen
  • Aktuelle Daten die die künftige Lage der Wirtschaft erahnen lassen
    • Aktienkurs
    • Konsumentenstimmung
    • Lagerbestände im Grosshandel
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Gleichlaufende Indikatoren (Gegenwartsindikatoren)

  • Auf die Gegenwart bezogen
  • Messen den Gegenwärtigen Zustand der Wirtschaft
    • Investitionen der Unternehmen
    • Exporte
    • Umsätze im Detailhandel
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Nachlaufende Indikatoren (Spätindikatoren)

  • Auf Vergangenheit bezogen
  • Messen den vergangenen Zustand der Wirtschaft
    • Landesindex der Konsumentenpreise
    • Arbeitslosenquote
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Antizyklische Konjunkturpolitik

Konjunkturbelebungsmassnamen und –dämpfungsmassnahmen des Staates und der Notenbank

Damit kein Konjunkturzyklus zu weit vom langfristigen Wachstumspfad abschweift, muss der Staat seine Konjunkturpolitik in die entgegengesetzte Richtung – also antizyklisch lenken.

Die Notenbank übernimmt die Geldpolitik, während die Regierung die Fiskalpolitik verantwortet