Lernkarten

Karten 35 Karten
Lernende 6 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 03.08.2021 / 13.08.2021
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Vertragsarbeit (Erweiterte Lernformen)

6 Schritte der Vertragsarbeit:

  1. Lernvorhaben ausdenken (SuS reflektieren was sie bereits können und definieren daraus ihr nächstes Lernvorhaben)
  2. Ziele gemeinsam besprechen (Ziele werden mit Lehrperson besprochen und definiert. Ziele sollten: erreichbar, fürs Kind relevant und positiv formuliert sein)
  3. Ziel festhalten (Vertrag zeichnerisch oder schriftlich auf Kärtchen festhalten)
  4. Material bereitstellen (Lehrperson stellt das benötigte Material für die Arbeit zur Verfügung)
  5. Arbeiten am Ziel (SuS arbeiten selbstständig an ihren Zielen. Bei Problemen wenden sie sich an die Lehrperson)
  6. Abschluss der Arbeit (Ist das Ziel erreicht, darf das Kind das Kärtchen zu den erledigten ablegen: Portfolio, Zeichnungsmappe, etc.)
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Portfolioarbeit (Erweiterte Lernformen)

Merkmale einer Portfolioarbeit:

  • Dokumentation, welche den Lernprozess des Kindes illustriert
  • Das Kind begründet in eigene Kommentaren seine Fortschritte und Handlungsweisen
  • Feedback der Lehrperson zu zentralen Dokumenten
  • evt. Reflexion zu eigene Lernprozess
  • Arbeit vom Schüler für sich selber (Art eines Tagebuchs)

Phasen von Portfolioarbeit:

  1. Lernprozesse Dokumentieren
  2. Lernprozesse Erinnerern 
  3. Lernprozesse Reflektieren

Je älter das Kind, desto eher können reflexive Teile betont werden.

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Vorgaben für Guter Auftrag (Erweiterte Lernformen)

Inhalte/Ziele:

  • bedeutsames Wissen, bedeutsame Tätigkeit
  • auswertbar

Lernintensität:

  • mind. 20 min. intensive, zielgerichtete Auseinandersetzung
  • angemessene und sinnvolle Herausforderung
  • Wie soll das Energebnis aussehen?

Motivation:

  • Lebensweltbezug (handelnder Umgang)
  • motivierend

Unterstützung des selbständigen Arbeitens:

  • Selbsterklärend und selbstständig lösbar
  • Bearbeitungsvorgänge geklärt (Was ist zu tun?)
  • Lösungshilfe und Möglichkeit zur Selbstkontrolle
  • Organisatorisch machbar (Verfügbarkeit von Material, Zeit, Raum)

Formulierung:

  • einfach und verständlich formuliert

Gestaltung/Übersichtlichkeit:

  • ansprechend und übersichtlich gestaltet
  • enthält keine Sachinformation sondern verweist auf separate Informationsblätter/-quellen.
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Einstiegsformen (Erweiternden Lernformen):

Wochenplan:

  • Tagesplan (nur 1 Tag)
  • Arbeitsplan (nur 1 Fachbereich - mehrere Lektionen)
  • Wandtafelplan (An Wandtafel abhaken, was in Bearbeitung ist und was erledigt - Lehrperson hat übersicht und kann so unterstützen und eingreifen)

Werkstattunterricht:

  • Postenlauf/Stationenlauf (Ein Thema - mehrere Lektionen)

Projektunterricht:

  • projektartiges Lernen (Lehrperson bestimmt Thema und/oder Arbeitsweise und/oder Endergebnis)

 

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Faktoren anspruchsvoller Leistungen

  • anregende und zielführende Lernaktivitäten/Lernarrangements
  • anspruchsvolle Ziele
  • gültige Leistungsnachweise
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4 Überprüfungsformen (Leistungsnachweise)

schriftlich: (Lösungsschlüssel)

  • Paper-Pencil Test
  • Diktat
  • Wörtertest

mündlich: (Beurteilungsraster)

  • Präsentation
  • mündliche Prüfung
  • Vortrag

praktisch: (Beurteilungsraster)

  • Bewegungsfolge
  • Tanz
  • Darstellung

Produkt: (Beurteilungsraster)

  • Zeichnung
  • Gegenstand
  • Objekt
  • Portfolio
  • Aufsatz
  • Video
  • Plakat

 

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Stufen des Denkens

In der Anforderung ansteigend:

Erinnern und Wiedergeben:

  • Erinnern

Verstehen und Anwenden:

  • Verstehen
  • Anwenden
  • Analysieren

Beurteilen und Entwicklen:

  • Bewerten
  • Gestalten
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Gute schriftliche Lernkontrolle

Formale Aspekte:

  • Thema und überprüfte Ziele sind angegeben
  • Max. Punktzahl, Mindesterwartung und erreichte Punktzahl müssen ersichtlich sein.
  • Aufgaben sind unabhängig voneinander
  • Keine Folgefehler provozieren
  • Aufgaben müssen ähnlich zu den Übungsaufgaben sein
  • Anweisungen klar verständlich. (Lösungsbeispiele können beim Verständnis helfen)

Grundlegende und anspruchsvolle Lernziele:

  • 60-70% der Aufgaben (Grundlegende Lernziele) sollten nur "Erinnern und Wiedergeben" fordern.
  • 30-40% der Aufgaben (Anspruchsvoller Lernziele) sollten "Verstehen und Anwenden" und "Beurteilen und Entwickeln" fordern.
  • Rechtschreibung, Sorgfalt, Leseverständnis, schriftliche Ausdrucksfähigkeit nur bewerten, wenn dies in den Zielen so festgelegt wurde.
  • Lernziele sollten Bezug zum Lehrplan haben.
  • Bezug zu den Lernzielen aus dem Unterricht sollte ersichtlich sein.

Punktezuweisung:

  • Vergleichbare kognitive Leistungen werden im Leistungsnachweis punktemässig gleich bewertet
  • In anspruchsvolle Aufgaben werden Teilschritte einzeln bepunktet

 

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Merkmale Beurteilungsraster (analytisch)

Dimensionen (Y-Achse):

  • Was ist wichtig? (Definieren von Lernziele)

Niveaustufen (X-Achse):

  • Wie teif ist das vorhandene Wissen?

Trennung in der X-Achse klarer im Vergleich zum holistischen Beurteilungsraster.

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Merkmale Beurteilungsraster (holistisch)

Dimensionen (Y-Achse):

  • Was ist wichtig? (Lernziel)

Punkte (X-Achse):

  • Anzahl Punkte für gegebenes Lernziel (z.B. 0 Pkt, 1 Pkt. oder 2 Pkt.)

Trennung in der X-Achse eher verschwommen und wage im Vergleich zum analytischen Beurteilungsraster.

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Aufgabenübergreifende Beurteilungsraster

Können nicht nur für einen spezifischen Leistungsnachweis verwendet werden, sondern eben Aufgabenübergreifend.

zum Beispiel:

  • Vorlesen bei Vorträgen (fächerunabhängig)
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Aufgabenspezifische Beurteilungsraster

Können hauptsächlich nur für einen spezifischen Leistungsnachweis verwendet werden.

zum Beispiel:

  • Beurteilung von Geometrischen Zeichnungen von geometrischen Formen (fächerspezifisch)
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Merkmale im Umgang mit Beurteilungsraster

  • Geeignet für mündliche, praktische oder produktorientierte Leistungsnachweise
  • Aufwendig in der Gestaltung
  • Machen meist nur Sinn, wenn diese Wiederverwendet werden können.
  • Sinnvoller ist meist die Übernahme eines bestehenden Beurteilungsraster und diesen an seine Anforderungen anzupassen.
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Merkmale von Zeugnisnoten

  • Gesamteindruck aus schriftlichen Prüfungen, Produkt- oder Prozessbeurteilungen und Beobachtungen sammeln.
  • Gesamteindruck aus allen Bereichen bilanzieren und in einer Note zusammenfassen.
  • Noten sowie Beobachtungen können nach Anforderungsniveau der Leistungsnachweise gewichtet werden:
    (1x gering, 2x mittel, 3x hoch)
  • Noten sowie Beobachtungen können nach Aktualität der Ergebnisse (Stand Zeugnisausstellung) gewichtet werden:
    (1x nicht mehr aktuell, 2x teilweise aktuell, 3x aktuell)
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Merkmal und Formen der kleine Differenzierung

Merkmal
Differenzierende Organisationsformen

Formen

  • Absprungsprinzip
    - 1. Durchgang: Aufgabe wird erläutert. SuS welche nach der Erklärung alles verstanden haben, dürfen abspringen und an der Aufgabe arbeiten.
    - 2. Durchgang: restliche Kinder erhalten ausführliche Instruktion
     
  • Offene Lernaufgabe
    offene Lernaufgabe, bei welcher die Kinder den Komplexitätsgrad selber steuern können.
     
  • Fremd- und selbstbestimmte Niveau-Differenzierung (unterschiedlich anspruchsvolle Aufgaben fürs Üben der SuS)
    - Fremdbestimmt: Lehrperson weist Aufgaben an den SuS anhand ihrers Leistungslevels zu.
    Selbstbestimmt: SuS suchen sich Aufgaben nach ihrem Leistungslevel selber aus.
     
  • Differenzierung der Lernprozesse
    Lehrer überlegt sich bereits in der Unterrichtsplanung, ob und welche SuS in den Bereichen "Annäherung" und "Aufbau" diese überspringen können und direkt ins "Durcharbeiten" bzw. "Üben" und "Anwenden" zu überlassen.
     
  • Differenzierte Lernhilfe
    - Tutoring: Starke SuS helfen schwächeren.
    (Keine Lerngruppen mit mehr als 2 Leistungsniveaus, sonst Qualitätsverlust)
    - Selbstkontrolle: SuS haben die Möglichkeit ihre Arbeit selber zu überprüfen.
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Bezugsnormen

- individuelle Bezugsnorm (Wieviel habe ich dazu gelernt?)

- kriteriale Bezugsnorm (Habe ich das Lernziel erreicht?)

- soziale Bezugsnorm (Wie stehe ich mit meiner Leistung im Vergleich zur Klasse, Jahrgang, Land, etc. da?)

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Formen der Beurteilung

- formativ (kurze Lernkontrollen mit unmittelbarem Feedback: Hinweise fürs Weiterlernen)

- summativ (An Lernziele/Kritirien ausgerichtete Prüfung: abschliessende beurteilung, Bilanz ziehen)

- prognostisch (Übertrittsgespräche, Laufbahnentscheide: Prognose zur weiteren Laufbahn)

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Lernförderliche Beurteilung "Individuelle Bezugsnorm"

(Chancen und Risiken)

Chancen:

  • Nichts ist motivierender als eigener Lernfortschritt festzustellen.
  • Gerade Lernschwache können so Erfolgszuversicht aufbauen.
  • Möglichkeit individueller Rückmeldung durch LP.

Risiken:

  • Einseitige Orientierung an individueller Bezugsnorm erschwert den SuS ihre Leistung im Verhältnis einzuschätzen.
    (SuS schätzen sich im Verhältnis eher schlechter ein)
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Lernförderliche Beurteilung "kriteriale Bezugsnorm"

(Chancen und Risiken)

Chancen:

  • Vordefinierte Lernziele/Kriterien geben den SuS Orientierung und Sicherheit bezüglich der Leistungserwartungen.
  • Positive Wirkung bei schwächeren sowie auch stärkeren SuS.
  • Steigerung der Anstrengungsbereitschaft. 

Risiken:

  • LP muss im Vergleich zur individuellen Bezugsnorm die Leistungserwartung für die ganze Klasse bestimmen.
    (Gefahr der Unter- oder Überforderung der SuS -> Mehr Angst bei Lernschwachen oder weniger Lernfreude bei Lernstarken.)
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Lernförderliche Beurteilung "soziale Bezugsnorm"

(Chancen und Risiken)

Chancen:

  • Wettkampf, sich messen, ist eine menschliche Neigung und kann Spass machen. (Ehrgeiz)
  • Sind eine Bedingung für den Aufbau einer Expertise. (Experte muss sich messbar zu Masse abheben)
  • Leistungsstarke SuS wollen etwas noch besser beherrschen, tiefer verstehen.

Risiken:

  • SuS wollen im Vergleich zu anderen gut dastehen. 
    Gelingt bei Leistungsschwächeren SuS nicht -> Angst vor Misserfolg, Schulangst, Resignation.
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Fazit zu Lernförderlicher Einsatz der Bezugsnormen und Funktionen

Das Fördern und Lernen und nicht das Bewerten und Leisten ins Zentrum des Unterrichts stellen und dabei..

  • ...so oft als möglich die individuelle und die kriteriale Bezugsnorm anwenden.

  • ...die motivierende Kraft der sozialen Bezugsnorm lernförderlich nutzen.

  • ...ausschliesslich nach der kriterialen Bezugsnorm bewerten,

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Kantonale Grundsätze in der Beurteilung

Grundsatz 1 - Beurteilungskultur vor Ort ausgestalten:

Für eine möglichst gerechte Beurteilung muss eine Beurteilungskultur in der Schule und dem Lehrerteam vorhanden sein.

Grundsatz 2 - Beurteilen heisst in erster Linie fördern:

Lernprozess der SuS unterstützen und fördern.

Grundsatz 3 - Zielerwartung definieren und Lernstand abbilden:

Ziele und Kriterien definieren an welchen sich die SuS festhalten können.

Grundsatz 4 - Beurteilung bedingt Kommunikation:

Den Eltern sowie den SuS die Beurteilungspraxis verständlich mitteilen: Transparenz schaffen.

Grundsatz 5 - Zeugnisnote als Gesamtbeurteilung:

Gesamtbeurteilung aus allen Leistungsnachweisen und nicht nur aus Prüfungen.

Grundsatz 6 - Passende und chancengerechte Schullaufbahnentscheide:

Zuteilung für Weiterbeschulung basierend auf der Gesamtleistung.

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Formen der Beurteilungsverzerrung

Massstabsfehler:

  • Bezugsgruppen-fehler (Beurteilung der Leistung nur auf der eigene Klasse anstatt Vergleich mit frühreren Jahrgängen)
  • Milde-fehler (Lehrperson zu wohlwollend, milde Beurteilung)
  • Strenge-fehler (Lehrperson bewertet zu streng, kleine Mängel werden zu stark gewichtet)
  • Tendenz zur Mitte (Lehrperson versucht den Mittelweg zu nehmen, da dieser Weg am wenigsten anecken wird)
  • Tendenz zu Extremen (LP lässt sich rasch für gute Arbeit begeistern und ist schnell von fehlerhaften Arbeiten enttäuscht)
  • Reihungs - und Kontrasteffekt: (Durchschnittliche Leistung besser beurteilt, wenn schlechte Leistungen vorausgehen und umgekehrt. Erste Leistung strenger bewertet wie letzte)

Zusammenhangsfehler:

  • Logische Fehler: (Geringe Deutschkenntnisse = geringe kognitive Fähigkeiten, Mädchen = schlecht in Mathe)
  • Halo-Effekt: (Aufgrund hervorstechender Eigeneschaften werden dies auf andere Eigenschaften übertragen)
    z.B. Gut strukturierte Referatsfolien = Inhaltlich korrekt.

 

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Ermessenspielräume bei der Gesamtbeurteilung

Lehrpersonen haben grundsätzlich einen Ermessensspielraum bei der Beurteilung von Leistung. Dieser Spielraum kann aber auch überschritten werden:

Ermessensmissbrauch:

SuS stört den Unterricht oft, kommt zu spät, etc. und erhält dadurch eine schlechtere Bewertung der Fachleistung.

Ermessensunterschreitung:

LP nutzt den Spielraum kaum bis nicht (z.B. Zeugnisnote nur aufgrund von Leistungsnachweisen)

Ermessensüberschreitung:

LP nutzt Spielraum aus, obwohl rechtlich nicht vorgesehen (z.B. Vermerk "besucht" anstatt Note im Zeugnis)

 

Ermessensmissbrauch und -Unterschreitung sind nur juristisch heikel sondern auch aus berufsethischen Gründen fragwürdig.
Leistung darf nicht nur aus benoteten Lernkontrollen erfasst werden.

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Baukasten (planen-unterrichten-beurteilen)

Ausgangspunkte:

  • Lehrplan
  • Lehrmittel
  • Lernmaterialien
  • Beurteilungs- und Kriterienraster

Planen:

Vom Ende her denken: Bei der Planung sich bereits überlegen, welche Leistungsziele wie und zu welchem Zeitpunkt überprüft werden sollen:

  • Ziele bestimmen
    (Steigerung von Anforderungsgrad (erinnern/wiedergeben < anwenden/verstehen < entwicklen/beurteilen)
  • Leistungsnachweis bestimmen und Leistungserwartung klären
    (standartisierter schriftlicher Test, mündlich, Handlung, Produkt)
  • Lehraktivitäten und Lernarrangements entwerfen.
    (Aufgabenset nicht nur auf mininmale Lernziele abgezielt, sondern soll den SuS auch ermöglichen anspruchsvolle Ziele zu bearbeiten)

Unterrichten:

  • Unterricht auf das Lernen der Schüler/-innen ausrichten (differenzieren)
    (Unterricht auf Lernbedarf der SuS ausgerichtet. Allenfalls muss mit Einzelgruppen noch intensiver geübt werden)

Beurteilen:

  • Lernen unterstützen (formative Beurteilung)
    (Durch SuS in Selbstkontrolle oder durch LP durch Beobachtung, fortlaufende Korrektur, Kurztest, etc.)
  • Bilanzieren (summative Beurteilung)
    (ist das minimale Leistungsziel erreicht, so müssen die SuS die Note 4 oder ein "erreicht" erhalten.)

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Formen von Differenzierung

  • Äussere Differenzierung: (Alter, Sek/Real, Schulform)
  • Innere Differenzierung: (Lerngruppen innerhalb von Klassen)
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Ebenen der innneren Differenzierung

  • Ziele anpassen:
    Niveaudifferenzierung (E-Niveau, G-Niveau, etc.)
     
  • Inhalte anpassen:
    Je nach Lernvoraussetzungen werden andere Themen bearbeitet
     
  • Lehr- und Lernmethoden anpassen:
    Einzel- oder Gruppenarbeit, voneinander Lernen oder selber Lernen, Tutor, etc.
     
  • Repräsentationsformen anpassen:
    Je nach Lernvoraussetzung: enaktiv, ikonisch, symbolisch
     
  • Lernzeit anpassen:
    Alle SuS arbeiten am gleichen Lernstoff aber in eigenem Lerntempo.
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Formen der Individualisierung

  • Reinform der Individualisierung:
    Individualisierung wird durch die Lehrperson vorgenommen: LP muss im Extremfall für alle SuS ein Lernangebot bereitstellen.
     
  • Anschlussmöglichkeiten für möglichst alle SuS:
    SuS suchen Lernarrangements selber aus und LP fungiert mehr als Coach (Wochenplan, Lernwerkstatt, etc.)
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Merkmale von Differenzierung

Merkmale:

  • Nicht auf Individuum bezogen sondern auf merkmalsbezogene Gruppierung.
  • Weniger aufwendig als Individualisierung.
  • Unterscheidung in äussere und innere Differenzierung
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Adaptivität (Anpassung)

Merkmale:

  • Anpassung des Lernangebots an die individuellen Voraussetzungen der Lernenden.
  • Ist nicht an bestimmte Unterrichtsform gebunden, sondern an konkretes Lehrerhandeln.
    (beschreibt also die Anpassungsfähigkeit der Lehrperson beim Differenzieren und Individualisierung)