Lernkarten

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Lernende 3 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 23.07.2020 / 08.09.2020
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13. Erläutern Sie zwei allgemeine Prinzipien der Verhaltensregulation.

1.Hedonismus

a.Maximierung von Lust und vermeiden von Unlust

b.Beste Affektbilanz durch Selbstregulation erreichen

2.Homöostase

a.Streben nach Gleichgewicht, also nicht Maximierung von Lust

b.Minimierung der Diskrepanz zwischen Ist-Soll Wert

c.Durch Regelkreis, bsp. Hunger stillen

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14. Erläutern Sie den Unterschied zwischen motivationspsychologischen Druck- und Zugvariablen.

1.Druck

a.Angetrieben, angeschoben

b.Durch Trieb und Instinkte angeschoben

c.Instinkt und Triebtheorie + psychodynamische Theorien

2.Zug

a.Angezogen

b.Durch Belohnung, Anreize, Ziele

c.Erwartungs x Wert + Attributionstheorien

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15. Was sind direkte und indirekte Messverfahren der Motivationspsychologie und was messen sie? Warum ist die Unterscheidung zwischen expliziten und impliziten Motivanteilen für eine Verhaltensvorhersage wichtig?

1.Direkte Messverfahren:

a.Selbstbericht, Interview, Fragebögen

b.Messen: explizite Motivanteile

c.Durch verbalisierbare Vorlieben und Handlungspräferenzen

2.Indirekte Messverfahren:

a.Rorschach-Test + Thematischer Apperzeptionstest

b.Messen: implizite Motivanteile

c.Durch: Situation mit Interpretationsspielraum Bewerten lassen

3.Wichtige unterscheidung zwischen expliziten und impliziten Motivanteilen:

a.Manches nicht verbalisierbar

b.Manches läuft spontan ab, Suche nach der Motivation in retrospektive Verfälschung

c.Lügen im Fragebogen

d.Motivation läuft oft unbewusst ab

e.Fragebogen skalen haben individuell unterschiedliche bedeutungen

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16. Beschreiben Sie den Thematischen Auffassungstest und nennen Sie methodische Mängel des TAT. Mit welchem Verfahren/Modifikationen können diese Mängel beseitigt werden?

1.TAT:

a.Geschichte wird präsentiert in Bild oder Text interprätieren

b.Qualitative Antwortanalyse

2.Methodische Mängel:

a.Geringe Auswertngsobjektivität Versuchsleiter beeinflusst das vielleicht

b.Geringe Reabilität Ein Retest fällt vllt anders aus

3.Weiterentwicklung des TAT: Multi-Motiv-Gitter (MMG)

a.Semi projektives Verfahren

b.Es werden 14 Lebenssituationen gezeigt

c.Antwortkategorien stehen für mehrere Motive + Fülleritems

d.Bringt hohe Retest Reabilität Maschinell ausgewertet und mit Auswertungsschablonen entwickelt

e.Die beantwortete Frage: Wie scored die Person auf einzelne Motivcluster

f.Keine Verfälschung durch soziale Erwünschtheit

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17. Erläutern Sie zwei Haupt-Ansatzpunkte für motivationale Interventionen.

1.Anpassung der Anreiz- an die Motivstruktur (Aufgabe an Person anpassen)

a.Leistungssport im Team oder im einzelnen: Anschlussmotiv Teamsport

2.Anpassung der Motivstruktur an die Anreizstruktur (Person an Aufgabe anpassen)

a.Manager gesucht

b.Anforderungsanalyse, Veränderung von Motivkomponenten

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18. Erläutern Sie motivational-emotionale Funktionen der im Schaubild dargestellten Hirnstrukturen.  

1.Prefrontal Cerebral Cortex

a.Intentionsbildung, Zielplanung, Selbststeuerung

2.Medial Forebrain Bundle

a.Verstärkung/Belohnung

3.Hypothalamus

a.Hunger, Thurst, Sex

4.Amygdala

a.Bedrohung, Furcht, Salienz

5.Reticular Formation

a.Erregung/Wachheit

6.Hippocampus

a.Gedächtnis, Lernen Motivation/Operante Verstärkung

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19. Ordnen Sie folgenden (neuro)hormonellen Systemen motivationale Funktionen zu: Serotonin, Noradrenalin, Kortisol, Oxytocin.

1.Neurohormonelle System und deren Systeme:

a.Serotonin:

i.Vermeidende Motivation (aversive)

b.Noradrenalin:

i.Aktivation und Wachheit

c.Oxytocin

i.Wichtig für Bindung + Stress Coping

ii.Kann auch negative Einstellung zu Leuten verstärken

d.Endorphin:

i.Glücksgefühl + Schmerzunempfindlichkeit

e. Neurohormonelle Systeme = Neurotransmitter

2.Endokrine Systeme = Hormone

a.Adrenalin + Kortisl

i.Stress – Fight or Flight

b.Androgene + Östrogene

i.Sexualhormone

c.Grehlin

i.Hunger/Sättigung

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20. Welche dopaminergen Systeme gibt es im menschlichen Gehirn? Welches ist das (neurohormonelle) „Belohnungssystem“?

1.Tubero-infundiabulär

a.Im Nucleus arcuatus Hypophyse

b.Steuerung von endokrine Funktionen Prolactin Brustwachstum, Milchdrüse

2.Nigro-Striatal

a.In Substantia Nigra Neostriatum

b.Bewerungssteuerung

3.Mesolimbisches System

a.VTA Nukleus accumbens präfrontaler Kortex

b.Belohnungssystem, Aufsuchende Motivation

4.Das Belohnungssystem ist also das Mesolimbische System