Lernkarten

Anna Grenigloh
Karten 44 Karten
Lernende 2 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 05.07.2020 / 14.07.2020
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Kurz und Gogoll 2010: Bildungsstands

Forderung der Politik; Qualitätsmanagement: Qualität der Bildung soll nicht durch input- Orientierung (Lehrpläne, Qualifikation der Lehrkräfte, Ausstattung der Schulen) sichergestellt werden, sondern durch out-put Orientierung (Bildungsstandards, Tests zur Leistungsmessung von SUS)--> neue Steuerung

- Wettbewerbs- Steuerung: gemessene Schülerleistungen sollen miteinander verglichen werden (Schulvergleiche auf Länder und Bundebene)--> Wettbewerb soll der Qualität zugutekommen --> nationaler Wettbewerb für besseres internationales Abschneiden

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Kritik der neuen Ausrichtung Bildungsstandards (Kurz und Gogoll 2010) 

1. Allein nur Messung wird das Bildungssystem qualitativ nicht verbessert--> Qualitätsmanagement wird erst dadurch glaubwürdig und wirksam, dass auch Strukturen verändert werden (Input- Orientierung)

2. Freier Wettbewerb der SuS: weitere Benachteiligung der schwächeren

3. Ergebnisse können nicht Aufschluss über Qualität von Unterricht geben: Kritik an Produktorientierung

4. Konzentration auf Leistungen, die international verglichen werden können --> Fokussierung auf formale Aspekte der Bildung, inhaltliche Aspekte werden ausgespart. das was PiSA misst wird mit Bildung gleichgesetzt: Standards für Bildung können nicht formuliert werden, allenfalls notwendige wünschenswerte Voraussetzungen!

 

 

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Neuber und Pfitzner 2012: Ziele individueller Förderung:

Schwächen kompensieren, Stärken entwickeln

Erreichung einheitlicher Bildungsstandards für alle

Inklusion ermöglichen

Umbau des Schulsystems vorantreiben

Jedem SuS die Chance geben, sein motorisches, intelektuelles, emotionales und soziales Potential zu entwickeln 

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Individuelle Förderung als pädagogisches Handeln

-pädagogische Tätigkeit bewegt sich in einem Spannungsfeld: Abstraktes Regelwissen (allgemeingültige, wissenschaftliche Regeln: größere Gruppe) und konkreter Fallbezug

Grundsätzliche Frage; Änderung von pädagogischem Handeln durch Rahmenbedingungen der neuen Gesellschaft: Orientierung und Anleitung vs. Selbstorientierung (Autonomie, Selbstgestaltungsfähigkeit) 

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Diagnose Individuelle Förderung

Pädagogischer Nutzen: Überprüfung und Steuerung unterrichtlichen Handelns--> nur unmittelbare Verbindung zum Bewerten (Notenvergabe) 

Diagnose im weiten Sinn beinhaltet auch, Schülerfähigkeit und Aufgabenschwieirgkeit zutreffend einzuschätzen

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Förderung (Neuber, Pfitzner 2012)

individualisiertes Lernen

Ausgangspunkt: Lehrender: Ausbau von Stärken, Ausgleich von Schwächen, Lerntentwicklung von Heranwachsenden mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen voranbringen

Lehrer muss durch geeignete Diagnostik, wertschätzende Beratung und Moderation den SuS helfen, ihren eigenen Weg zu finden --> Lernprozesse können nur angeregt werden 

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Förderkonzepte (Neuber und Pfitzner)

Zusammenhängende Betrachtung von Förderung und Diagnose: Analyse von Lernvoraussetzungen, Lernentwicklung und Hindernissen 

Individuelle Lernziele und Lernwege: Entwicklung von Lern- und Förderplänen: Steuerung durch Konzept pädaggosichen Handelns: findet faktisch nur begrenzt statt 

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Methodischer Rahmen (Fachdidaktische Konzepte)

1) Deduktiv- analytisches Vorgehen: Orientierung an der Sache Sport

2) Induktiv- ganzheitliches Vorgehen: Orientierung am "sich bewegenden Subjekt"