Lernkarten

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Lernende 6 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 03.08.2021 / 13.08.2021
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Werkstattunterricht (Erweiterte Lernformen)

Merkmale:

  • Breites Lernangebot, welches verschiedene Lernkanäle berücksichtigt.
  • Verstehendes, entdeckendes Lernen.
  • Kopf (Denken), Herz (soziales Lernen), Hand (handlungsorientiertes Lernen)
  • Individualisierung und Gemeinschaftsbildung 
    (SuS bearbeiten Posten nach eigener Auswahl und Tempo in Einzel oder Gruppenarbeit)
  • Lehrperson als Beobachter

 

Übungswerkstatt: (Lernstoff bekannt und soll vertieft werden z.B. Mathe)

Erfahrungswerkstatt: (Lernstoff unbekannt. Neues soll gelernt werden z.B. NMG)

 

Auswertung soll möglichst breit stattfinden:

  • Person (Reflexion, Lernbericht)
  • Gruppe (Lerntagebuch, Gespräch, Klassenkonferenz)
  • Thema (Vorträge, Lernkontrollen, Ausstellungen)

 

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Wochenplanunterricht (Erweiterte Lernformen)

Merkmale:

  • Arbeit nach eigenem Plan
  • Gestaltung des Klassenzimmer (designierte Bereiche: Mal-, Lese- Spiel-, Informations- und Bastelecke)
  • Lehrperson als Beobachter/Coach
  • Verfügbare Arbeitszeit für Wochenplanunterricht definieren (Im Stundenplan fixieren)
  • Individuelles Lerntempo (SuS definieren die benötige Zeit pro Fach und Thema selbst)
  • Berücksichtigung verschiedener Lernbereiche
    (SuS definieren selber, in welchem Fach sie welche Arbeiten zu erledigen haben)

Chancen des Wochenplanunterrichts:

  • Sachkompetenz trainieren. (Die SuS lernen dabei)
  • Sozialkompetenz trainieren. (Wochenplanunterricht ermöglicht unter anderem Gruppenarbeit)
  • Selbstkompetenz trainieren. (Selbststaändigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Entscheidungsfähigkeit wird gefördert)

Phasen des Wochenplans:

  • Vorstellung (anstehende Aufgaben werden erläutert, offene Fragen geklärt)
  • Planung und Auswahl (SuS suchen sich Aufgabe aus)
  • Selbständiges Arbeiten
  • Aufräumen
  • Abschlussbesprechnung (Fazit ziehen, was hat gefallen, was nicht und wo sind Probleme aufgetaucht)
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Projektunterricht (Erweiterte Lernformen)

Merkmale: (z.B. Pestalozi, Astra Nova Schule)

  • Orientierung an den Interessen der Beteiligten
  • Lebensweltbezug
  • Zielgerichtet (Endprodukt klar definiert)
  • Möglicher Gesellschaftsnutzen (z.B. neue Geräte für Spielplatz)
  • Produktorientierung (der Öffentlichkeit präsentierbar)

Chancen von Projektarbeit:

  • Soziales Lernen (Umgang mit Mitschüler fundamental)
  • vernetztes Denken (übergeordnetes Thema mit möglichen Zugängen vernetzen)
  • Arbeitstechnik und -organisation trainieren

Phasen eines Projektes:

  1. Projektinitiative, Themenwahl (Vorschläge für Projekte werden aufgenommen und in der Klasse besprochen)
  2. Planung, Zielsetzung (Projektplan erstellen: Wer tut was? Wie tut jemand etwas? Warum tut jemand etwas?)
  3. Projektdurchführung - Fixpunkte (Arbeit beginnt: Teilgruppen bearbeiten die ihnen zugeteilten Themen. Erreichen von Fixpunkten um Übersicht über Projektfortschritt zu verschaffen)
  4. Abschluss des Projekts, Höhepunkt (Präsentation des Produktes, Vorführung, etc.)
  5. Besinnung 
    (Reflexion von Sachzielen (Lernstoff), Verhaltensziele (Arbeitstechnik) und Verhaltensziele (sozialer Umgang)
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Freie Arbeit (Erweiterte Lernformen)

Merkmale:

  • SuS bearbeiten eigene Themen nach eigenem Interesse (z.B. einen entdecktem Phänomen nachgehen)
  • Hoher Motivationsgrad (SuS suchen sich das zu bearbeitende Thema selber aus)
  • Ergebnissicherung zentral (Haben die SuS ihr gewähltes Ziel erreicht, sind sie mit dem Ergebnis zufrieden?)
  • Schafft Freiräume ausserhalb des strukturierten Unterrichts

Voraussetzungen für freie Arbeit:

  • Eltern informieren (ansonsten Eltern beunruhigt: Können die Kinder in der Schule wirklich machen was sie wollen?)
  • innere Haltung der Lehrperson
    (Vertrauen und Geduld, dass die SuS die Aufgabe selber und gwissenhaft bewältigen können)
  • SuS mit weniger Selbstvertrauen aus der Reserve locken (Lehrperson als Motivator)
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Vertragsarbeit (Erweiterte Lernformen)

6 Schritte der Vertragsarbeit:

  1. Lernvorhaben ausdenken (SuS reflektieren was sie bereits können und definieren daraus ihr nächstes Lernvorhaben)
  2. Ziele gemeinsam besprechen (Ziele werden mit Lehrperson besprochen und definiert. Ziele sollten: erreichbar, fürs Kind relevant und positiv formuliert sein)
  3. Ziel festhalten (Vertrag zeichnerisch oder schriftlich auf Kärtchen festhalten)
  4. Material bereitstellen (Lehrperson stellt das benötigte Material für die Arbeit zur Verfügung)
  5. Arbeiten am Ziel (SuS arbeiten selbstständig an ihren Zielen. Bei Problemen wenden sie sich an die Lehrperson)
  6. Abschluss der Arbeit (Ist das Ziel erreicht, darf das Kind das Kärtchen zu den erledigten ablegen: Portfolio, Zeichnungsmappe, etc.)
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Portfolioarbeit (Erweiterte Lernformen)

Merkmale einer Portfolioarbeit:

  • Dokumentation, welche den Lernprozess des Kindes illustriert
  • Das Kind begründet in eigene Kommentaren seine Fortschritte und Handlungsweisen
  • Feedback der Lehrperson zu zentralen Dokumenten
  • evt. Reflexion zu eigene Lernprozess
  • Arbeit vom Schüler für sich selber (Art eines Tagebuchs)

Phasen von Portfolioarbeit:

  1. Lernprozesse Dokumentieren
  2. Lernprozesse Erinnerern 
  3. Lernprozesse Reflektieren

Je älter das Kind, desto eher können reflexive Teile betont werden.

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Vorgaben für Guter Auftrag (Erweiterte Lernformen)

Inhalte/Ziele:

  • bedeutsames Wissen, bedeutsame Tätigkeit
  • auswertbar

Lernintensität:

  • mind. 20 min. intensive, zielgerichtete Auseinandersetzung
  • angemessene und sinnvolle Herausforderung
  • Wie soll das Energebnis aussehen?

Motivation:

  • Lebensweltbezug (handelnder Umgang)
  • motivierend

Unterstützung des selbständigen Arbeitens:

  • Selbsterklärend und selbstständig lösbar
  • Bearbeitungsvorgänge geklärt (Was ist zu tun?)
  • Lösungshilfe und Möglichkeit zur Selbstkontrolle
  • Organisatorisch machbar (Verfügbarkeit von Material, Zeit, Raum)

Formulierung:

  • einfach und verständlich formuliert

Gestaltung/Übersichtlichkeit:

  • ansprechend und übersichtlich gestaltet
  • enthält keine Sachinformation sondern verweist auf separate Informationsblätter/-quellen.
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Einstiegsformen (Erweiternden Lernformen):

Wochenplan:

  • Tagesplan (nur 1 Tag)
  • Arbeitsplan (nur 1 Fachbereich - mehrere Lektionen)
  • Wandtafelplan (An Wandtafel abhaken, was in Bearbeitung ist und was erledigt - Lehrperson hat übersicht und kann so unterstützen und eingreifen)

Werkstattunterricht:

  • Postenlauf/Stationenlauf (Ein Thema - mehrere Lektionen)

Projektunterricht:

  • projektartiges Lernen (Lehrperson bestimmt Thema und/oder Arbeitsweise und/oder Endergebnis)