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Lernende 6 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert 24.03.2021 / 28.09.2021
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4.2 vertikale Fluchtweg ( Treppenhaus ) Schaltgerätekombination über 1.5m2

Schaltgerätekombinationen sind mit einem VKF annerkannten Brandschutzabschluss mit Feuerwiderstand EI30-RF1
abzutrennen. Achtung : SGK in geprüften Gehäusen der Schutzart IP5X (oder höher) mit 30min Feuerwiderstand  ( inkl.Kabeleinführung ) aus Baustoffen der RF1 dürfen, unabhängig ihrer Frontgrösse, ohne zusätzlichen Brandschutzabschluss aufgestellt werden.

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4.2 Schaltgerätekombination In horizontalen Fluchtwegen :

In horizontalen Fluchtwegen, welche gegenüber vertikalen Fluchtwegen einen Brandabschluss aufweisen, sind SGK in Gehäusen der Schutzart IPX4 aus Baustoffen der RF1 zu installieren. Dichtung bei Kabelverschraubungen dürfen aus Materiallien der RF3 bestehen.

Muss bei einem Brand in der SGK im horizontalen Fluchtweg mit der Verqualmung des vertikalen Fluchtwegs gerechnet werden,ist ein Brandabschnitt erforderlich. (SGK in nicht brennbarem, rauchhemmenden Gehäuse, Türe EI30)

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Die Werkvorschriften und die Normen zusammenhang?

Die WV ergänzen die Starkstromverordnung [10], die NIV [1] und die NIN [3] und regeln die Erstellung bzw. den Anschluss von Installationen an das Niederspannungsverteilnetz des VNB

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Die WV gelten für:

alle an das Niederspannungsverteilnetz des VNB angeschlossenen Installationen

‒ alle festinstallierten und steckbaren Anlagen und Geräte wie Verbraucher-, Energieerzeugungsund Speicheranlagen, welche an den Niederspannungsinstallationen angeschlossen werde

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Leistungsfaktor darf gemäss Werkvorschrift wieviel sein?

1.4 Der Leistungsfaktor cos phi soll zwischen 0,9 induktiv und kapazitiv betragen. 

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Unsymmetrie gemäss Werkvorschrift

Um Unsymmetrien im Niederspannungsverteilnetz zu vermeiden, sind Verbraucher-, Energieerzeugungs- und Speicheranlagen > 3.6 kVA an drei Aussenleiter anzuschliessen. 

Belastung möglichst gleichmässig auf alle Aussenleiter verteilen.

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Netzrückwirkungen gemäss Werkvorschrift :

Betreffend Netzrückwirkungen (Spannungsschwankungen, Flicker, Oberschwingungen, Unsymmetrien und Kommutierungseinbrüche) gelten die Richtlinien gemäss DACHCZ.

Die entsprechenden Grenzwerte sind für alle Verbraucher- und Energieerzeugungsanlagen am Verknüpfungspunkt einzuhalten.

Treten durch den Betrieb von Geräten und Anlagen Störungen im Stromversorgungsnetz auf bzw. werden die Emissionsgrenzwerte gemäss DACHCZ am Verknüpfungspunkt überschritten, so kann der VNB besondere Massnahmen verlangen. Die Behebung unzulässiger Beeinflussungen auf das Stromversorgungsnetz geht zu Lasten des Verursachers bzw. des Eigentümers. Bei Anlagen EEA, elektronisch gesteuerte Anlagen, etc. die unzulässige Netzrückwirkungen oder Störungen an Betriebsmitteln des VNB verursachen können, kann der VNB spezielle Messungen verlangen. Der Eigentümer hat solche Anlagen für diesen Zweck in den gewünschten Betriebszustand zu bringen. Für diese Arbeiten muss eine instruierte Fachperson anwesend sein. Der Eigentümer trägt die diesbezüglichen Kosten.

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Meldepflicht gemäss Werkvorschrift :

Neue Installationen, Erweiterungen und Änderungen bestehender Installationen gemäss WV-CH 2.4 sind dem VNB frühzeitig, vor dem Beginn der Arbeiten, durch den Installateur mit einer Installationsanzeige zu melden.

Eine Installationsanzeige wie auch ein technisches Anschlussgesuch verlieren ihre Gültigkeit, wenn die gemeldete Installation nicht innerhalb eines Jahres seit der Genehmigung begonnen wird.

Für das Meldewesen sind die vom VNB bestimmten Abläufe und Formulare, in der Regel die nachstehenden Standardformulare, zu verwenden:

a) Technisches Anschlussgesuch (TAG)
b) Installationsanzeige
c) Apparatebestellung (AB)
d) Sicherheitsnachweis (SiNa) /
Mess- und Prüfprotokoll nach NIV
Weitere Unterlagen können vom VNB eingefordert werden.