Lernkarten

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Lernende 3 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 23.07.2020 / 08.09.2020
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21. Beschreiben Sie die Studie von Milner und Olds (1954). Warum sind die Ergebnisse dieser Studie für Triebtheorien ein Problem?

1.Die Studie von Milner und Olds zeigt, dass bei Hebeldruck, die das Mesolimbische System der Ratte stimuliert wird durch elektrische Stimulation

2.Ergebnis: Die Ratte hat mehr als 6000 Mal / h den Hebel gedrückt und Wasser + Nahrung vernachlässigt

3.Diese Studie ist für die Triebtheorie ein Problem weil: sie besagt, dass man unter einer Spannung steht. Und die Reduktion dieser Spannung ist das gute Gefühl. Sobald die Spannung reduziert wurde, sollte kein Handeln mehr stattfinden. Das folgt auch der Kartasis Theorie. Jedoch drückt die Ratte hier ununterbrochen.

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22. Diskutieren Sie kritisch die Deep-Brain Stimulation Studie von Schlaepfer und Kollegen (2008)

1.Pro:

a.Ergebnisse haben gezeigt, dass nicht Freude, aber Wünsche/Pläne/Ziele für die Zukunft aufgestellt wurden. Das ist für die Motivationsforschung sehr interessant

b.In Depressionen geht es häufig darum Antriebslos zu sein. Das könnte also helfen.

2.Kontra:

a.Es gibt viele Freiheitsgrade vor allem beim Ort der Stimulation

b.Es gab auch gemischte Resultate

c.Und es waren nur Fallstudien

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23. Welcher Zusammenhang besteht zwischen Dopamin und Sucht?

1.Dopamin markiert den Anreiz von Objekten. Man lernt das Belohnungslernen

2.In der Studie von Berridge

a.Optogenetische Stimulation des VTA durch den Laser

b.Laser + Zucker ergab hohes drücken der Taste

c.Dopamin beeinflusst also das Verhalten und vor allem die Häufigkeit in der das Verhalten getätigt wird. Es wird immer wieder aufgesucht.

d.Ein weiteres Beispiel ist Kokain. Kokain dockt an die Rücktransporter von Dopamin an. Deswegen bleibt Dopamin im synaptischen Spalt und dockt weiterhin an der Postsynampse an.

e.Drogenkonsum verstärkt also die Dopaminkonzentration und man bekommt das High-Gefühl

f.Die Abstinenz von Drogen reduziert die Dopaminkonzentration Craving, da das Gehirn sich an de Dopaminmenge gewöhnt hat braucht man mehr.

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24. Erläutern Sie den Zusammenhang zwischen Dopamin, Wanting und Liking.

1.Wanting und Liking gehen oft Hand in Hand, man kann es jedoch dissoziativ untersuchen.

2.Menschen können etwas wollen ohne es wirklich zu mögen.

3.Wie Süchtige sich öfter gar nicht gut fühlen mit dem Drogenkonsum es aber trotzdem zu stark wollen. Das liegt an dem Suchtpotential bei der zu hohen Konzentration von Dopamin.

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25. Was behauptet die Challenge-Hypothese? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Testosteron und Aggression? Erläutern Sie dazu die Studie von Eisenegger und Kollegen (2010).

1.Die Hypothese besagt, dass in sozialen Wettbewerbssituationen das Testosteron steigt

2.Zum Beispiel bei Status + Partnersuche + Hierarchiekämpfe

3.Testosteron und Agression wird vor allem bei Ratten physisch beobachtet wenn T zugegeben wird.

4.Bei Menschen hängt die Aggression sehr vom kontextabhängigen Dominanzverhalten ab.

5.Es wird in der Studie von Eisenegger 2010 beim Ultimatum Game gezeigt, dass mehr prosoziales Verhalten nach T gabe gezeigt wird. Einer macht ein Angebot. Die Angebote wurden fairer sichern sozialen Status, weil bei unfairen Angeboten es abgelehnt wird und niemand etwas bekommt

6.Es gibt durch T zwei Veränderungen:

a.Tonisch-strukturell: permanent

i.Gehirnentwicklung, Pubertät dominanter + selbstständiger

b.Phasisch-temporär

i.Akute veränderung

ii.Wettbewerb, Risikosuche + Machtstreben

iii.Aggression wäre ein Weg Dominanz zu erreichen

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26. Was ist eine Instinkthandlung und wodurch wird sie ausgelöst?

1.Instinkthandlung ist die angeborene Bewegungsformel

a.Nicht erlernt

b.Biologisch gereift

c.angeboren

2.Auslösung findet durch Schlüsselreize statt

a.stimulus – Reaktionstheorie

b.perzeptuell autonome Ausführung

c.regluative, stereotype Bewegungskette

3.Schlüsselreiz angeborener Auslösemechanismus (AAM) Instinkthandlung

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27. Was ist „Humanethologie“ und welchen Ansatz verfolgt dieser Wissenschaftszweig?

1.Auf Menschen bezogene Forschung

2.Schlüsselreiz angeborener Auslösemechanismus (AAM) Instinkthandlung

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28. Welche Einwände gibt es gegen Instinkttheorien?

1.Was ist eigentlich Instinkt Terminologische Verwirrung: Was ist Instinkt vs Gewohnheit vs Reflex

2.Nahezu jedes menschliche Verhalten ist modifizierbar: Beispiel Hungerstreik, Pazifismus, Sexualität sexuelle Spiele

a. Instinkte können unterdrückt und modifiziert werden

3.Selbst einfachste Verhaltensweisen wie Aufsuchen von Essen und Trinken sind erfahrungs- und lernabhängig

a.Bsp Nuckeln von Baby

4.Falsifikation von Lernen ist nicht gleich Verifikation von Instinkten

a.Forscher sagen: Kein lernen ist gleich Instinkt

b.Problem: 1. Gott widerlegen

c. Mehr und mehr Instinkte werden falsifiziert weil Lernen dabei ist