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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 13.01.2020 / 20.11.2021
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Wichtige Begriffspaare im Rechnungswesen

  • Ausgaben/ Einnahmen: Geldausgaben-Geldzugang
  • Aufwand/ Ertrag: Erfolgsrechnung aus Wertverzehr und Wertzuwachs
  • Kosten/ Leistung: Gegensatz zur Erfolgsrechnung geht es um Erfolgsermittlung
  • Abgabe/ ZugängeVermögens- und Kapitalposten
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Das Rechnungswesen regelt die betriebliche Zukunft Es wird eingesetzt als:

  • Planungs- und Entscheidungsinstrument: Aussagekräftiges Zahlenmaterial
  • Kontrollinstrument: Geschehen muss überwacht, kontrolliert und analysiert werden
  • Führungsinstrument: messbare Zielvorgaben beeinflusst werden.
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Hilfsrechnung

  • Debitoren-
  • Kreditoren-
  • Lohn-
  • Anlagebuchhaltung
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Hauptbereiche

Finanzielles RW

  • Erfolgsrechnung
  • Bilanz

Betriebliches RW

  • Betriebsabrechnungs- bogen
  • Kalkulation
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Ergänzungen/ Auswertungen

  • Konzernrechnung
  • Bilanzanalyse
  • Planung
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Erfolgsrechnung

Die Erfolgsvorgänge Aufwand und Ertrag

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ist eine Zeitraumrechnung
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Zweistufige Erfolgsrechnung:

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  • Erfolgsrechnung präsentiert wirtschaftliche Lage, Erträge, Aufwendungen (diese Aufgabe übernimmt das betriebliche Rechnungswesen)
  • Einzelvorgänge werden Verdichtet
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Bilanz

  • Die Bilanz ist eine Zeitpunktrechnung.
  • Die Bilanz ist immer ausgeglichen.
  • Die Bilanz stellt die Vermögenslage eines Unternehmens dar. Aktiven oder passiven:
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Bilanz Vermögen, Schulden, Reinvermögen

  • Vermögen (Aktiven) (Geld (Kasse, Bankguthaben), Gegenstände (Vorräte, Fahrzeuge) Rechte (Patente, Urheberrechte))
  • Schulden (Fremdkapital) (Ansprüche von Dritten (Lieferantenrechnungen, Bankschuld, Darlehen))
  • Reinvermögen (Eigenkapital (Eigenkapital gleicht die Differenz aus))
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Bilanz Rechnung

  • Reinvermögen (Eigenkapital)= Vermögen (Aktiven)-Schulden (Fremdkapital)
  • Vermögen (Aktiven)= Fremdkapital (Schulden)+Eigenkapital (Reinvermögen)
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Aktiven (Vermögen)

Umlaufvermögen

  • Geld (Kasse, Post, Bankguthaben)
  • Forderungen (Debitoren)
  • Vorräte (Ware)
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Aktiven (Vermögen)

Anlagevermögen

  • Maschinen
  • Fahrzeuge
  • Immobilien
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Passiven (Kapital)

Fremdkapital (Schulden)

  • Verbindlichkeiten (Kreditoren)
  • Bankverbindlichkeiten (Bankschulden)
  • Darlehen
  • Hypotheken
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Passiven (Kapital)

Eigenkapital (Reinvermögen)

  • Hängt von Rechtsform ab
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Bilanz und Erfolgsrechnung im Zusammenhang

        Fall  Posten          Posten           Kommentar

  1. 1 Bilanzposten Bilanzposten Erfolgswirksam (zwei Bilanzposten)
  2. 2 Erfolgsposten Bilanzposten Erfolgswirksam (Erfolgs- und Bilanzposten)
  3. 3 Bilanzposten Erfolgsposten Erfolgswirksam (Bilanz- und Erfolgsposten)
  4. 4 Erfolgsposten Erfolgsposten Erfolgsunwirksam (zwei Erfolgsposten)
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Erfolgswirksam sind nur Geschäftsfälle, die die Bilanz einseitig verändern.

Beispiel Vorgänge-Aufwendungen

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Buchführung

Doppelte Buchführung besteht aus vier Konten:

  • Aktivkonto
  • Passivkonto
  • Aufwandskonto
  • Ertragskonto
  • Ein Konto ist eine zweiseitige Rechnung. Linke Seite Soll (minus Saldo) rechte Seite haben (Plus Saldo).
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Buchungsregeln für die vier Kontenarten der doppelten Buchhaltung

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Grundprinzip der Doppelten Buchhaltung ist, dass jeder Geschäftsfall in zwei Konten verbucht wird.

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Bestands- und Erfolgsrechnung Beispiel:

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dargestellte Bilanz ist die sogenannte Schlussbilanz

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Erfassungsschritte und IT-Unterstützung als Standard

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  • Keine Buchung ohne Beleg: Jede Buchung darf nur aufgrund eines Buchungsbelegs erfolgen. Beleg: Quittung, Rechnung (Fakturen)
  • Kontierung/ Buchungssatz: Buchungsarbeit zu erleichtern, werden Belege meist vorkontiert. Wird Beleg mit Kontierungsstempel ein Aufdruck angebracht. Enthalten weitere Felder: Buchungsdatum, Belegnummer MWST-Codes, Kontrollvisum
  • Erfassung im Buchungsprogramm: Wird mithilfe Eingabemaske verbucht. Werden in Erfassungsjournal angezeigt und zur Kontrolle mit Belegen verglichen werden. Wird Fehler entdeckt müssen Konten korrigiert werden (Stromverbuchung). Form anzeigen lassen: als Journal (chronologische Ordnung) Kontoauszüge (sachlogische Ordnung) zusammengefast in Bilanz, Erfolgsrechnung.
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Kontorahmen und Kontenplan

  • Kontenplan, ist Verzeichnis verwendeten Konten, jeweils Kontonummer und Kontenbezeichnung. beruhen auf Kontenrahmen, Musterordnung der Konten, die für Branchen erstellt wurde..
  • Kontenrahmen KMU, branchenübergreifende Gültigkeit, Bestimmte Branchen (Banken, Versicherungen Eisenbahnen) gesetzlich Kontenrahmen.
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Einführung in die Kostenrechnung

Verhältnis zwischen Finanz- und Betriebsbuchhaltung

  • Finanzbuchhaltung und Betriebsbuchhaltung Auswertung beziehen sich auf Informationen von gemeinsamen Datenbasis. 
  • Erfolgsrechnung sämtliche Löhne und Gehälter in Position zusammengefasst ausgewiesen. Personalaufwand für Produkt in Abteilung angefallen.
  • Finanz- und Betriebsbuchhaltung stehen in enger Beziehung. Finanzbuchhaltung z.B. Lagerbestände von Halb- und Fertigfabrikaten zu den Herstellkosten. Information, wie Herstellkosten erhält man aus Betriebsbuchhaltung.
  • Ziele finanziellen Rechnungswesen ist Dokumentation der finanziellen und wirtschaftlichen Lage. Das heisst: Geschäftsvorfälle eines Jahrs in Bilanz und der Erfolgsrechnung zusammengefasst.
  • Betrieblichen Rechnungswesen besteht in Bereitstellung detaillierter Führungsinformationen. Wichtig betriebliche Realität exakt zu erfassen.
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Finanzielles Rechnungswesen

  • Dokumentation Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
  • Gesetzliche Grundlage
  • Gegenstand der Rechnung ist gesamte Unternehmen inkl. Neutralen Bereichs
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Betriebliches Rechnungswesen

  • Bereitstellung detaillierter Führungsinformationen
  • Keine gesetzlichen Bestimmungen
  • Betrieblichen Leistungserstellung
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Betriebsabrechnungsbogen (BAB)

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Aufwands- bzw. Kostenarten (erste Spalte oben)

  • Direkten Kosten weiss man welcher Kostenträger sie verursacht hat. Direkt oder einzeln dem Kostenträger belastet. Nennt man Einzelkosten. (Einzelmaterial und Einzellöhne)
  • Indirekte Kosten fallen für mehrere Kostenträger an. Heissen Gemeinkosten. Lassen sich indirekt den Kostenträger zurechnen.

Umlagen und (Zwischen)Ergebnisse (erste Spalte unten)

Erscheinen Schritte, für Abrechnung der Kostenstellen, und (Zwischen)Ergebnisse der Kostenträger.

Kostenartenrechnung (zwei bis vierte Spalte)

Aufwandsarten darauf überprüft, wirkliche „Verbrauch“ an Werten darstellen. Änderungen bezeichnet man Sachliche Abgrenzungen. Abgrenzungen betreffen Abschreibungen, den Eigenlohn, den Raumaufwand, Verzinsung des Eigenkapital.

Kostenstellenrechnung (fünfte bis siebte Spalte)

Werden indirekten Kosten auf die Kostenstellen verteilt. Da sie nicht direkt zugeteilt werden können, sammelt sie auf Kostenstellen. Zuschlagssatz für Gemeinkosten Grössen:

  • Einzelmaterial (Zuschlagssatz für Material)
  • Einzellohn (Zuschlagssatz für Fertigungs- Gemeinkosten)
  • Herstellkosten (Zuschlagssatz für die Verwaltungs- und Vertriebs- Gemeinkosten)
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Kostenartenrechnung

jede Aufwandsart überprüft, ob gleich hohe Kosten darstellen
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Kostenstellenrechnung

in der Kostenstellenrechnung werde die indirekten Kosten auf Kostenstellen verteilt.
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Kostenträgerrechnung

  • direkte Kosten nach Ergebnis Kostenartenrechnung auf Kostenträger verteilt.             
  • Indirekte Kosten nach Kostenstellenrechnung ermittelten Zuschlagsätze auf Kostenträger verrechnet.
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Wichtige Begriffe in der Kostenrechnung

Unterscheidet man zwischen Einzel- und Gemeinkosten
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Aufteilung in Einzelkosten(direkte-) Gemeinkosten (indirekte Kosten):

  • Einzelkosten: direkt auf Kostenträger verteilt.
  • Gemeinkosten: indirekt über Kostenstellenrechnung auf die Kostenträger verrechnet.