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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 16.06.2019 / 29.07.2019
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Wie kommt es zu chronischem Stress?

Heute können wir in den Stresssituationen meist weder fliehen noch kämpfen. Die vom Körper bereitgestellten Ressourcen, also die erhöhte Herz- und Muskelkraft und der hohe Blutzucker, werden folglich nicht genutzt. Gleichzeitig lässt der Stress nicht nach. Normalerweise sind die Stressreaktionen des Körpers nicht gesundheitsschädlich, da sie die Leistungsfähigkeit steigern und den Geist wach und kreativ machen. Problematisch wird es erst dann, wenn die Stressituiation bestehen bleibt und sich chronischer Stress entwickelt.

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Nenne die Stress-Reaktionen des Körpers und deren Gefahren bei chronischem Stress.

  • Ständige Erregung des Herzens
    • Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Erhöhter Blutzuckerspiegel
    • Diabetes, Gefäss- und Organschäden
  • Erhöhter Cholesterinspiegel
    • Arteriosklerose und dadurch erhöhtes Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko
  • Ständige Bereitschaft der Muskeln
    • Verspannungen
  • Chronische Überlastung des Organismus, der sich in ständiger Bereitschaft zur Flucht bzw. zum Kampf befindet
    • Erschöpfung, nachlassende Leistungsfähigkeit, geschwächte Abwehrkraft, Anfälligkeit für Infektionen
  • Verminderte Durchblutung der Verdauungsorgane
    • Magen-Darm-Probleme, Verdauungsbeschwerden
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Was weisst du über die Nebennierenrinde?

Die Nebennierenrinde bildet eine Vielzahl von Hormonen, die in drei verschiedene Hormonklassen unterteilt werden:

  • Mineralkortikoide
    • regulieren den Mineralstoff- und Wasserhaushalt
  • Glukokortikoide
    • z.B. Cortisol (das körpereigene Cortison)
    • gehören zu den Stresshormonen und sorgen in angespannten Phasen für eine schnelle und reichliche Bereitstellung von Blutzucker, einen erhöhten Blutdruck und einer Reduktion von Eosinophilen im Blut (Abwehrzellen des Immunsystems)
  • Androgene und Östrogene
    • Androgene sind männliche Sexualhormone wie z.B. Testosteron
    • Östrogene sind weibliche Sexualhormone
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Was weisst du über die Eierstöcke?

Die Eierstöcke produzieren die weiblichen Geschlechtshormone Östrogen und Progesteron sowie eine geringe Menge Testosteron. Östrogene kümmern sich um die Eireifung, lösen den Eisprung aus und bereiten die Gebärmutter auf eine mögliche Schwangerschaft vor. In der Pupertät bewirken sie die Ausbildung der weiblichen Geschlechtsmerkmale. Progesteron bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf die Einbettung der befruchteten Eizelle vor.

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Was passiert bei den Wechseljahren?

In den Wechseljahren kommt es zuerst zu einer reduzierten Bildung von Progesteron und dann zu einer Einschränkung der Östrogenbildung. Folglich besteht zu Beginn der Hormonumstellung bei vielen Frauen ein Progesteronmangel bzw. ein Östrogenüberschuss.

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Was ist PMS?

PMS ist das Prämenstruelle Syndrom, das sich in Stimmungsschwankungen, Spannungsschmerz in den Brüsten, Wassereinlagerungen, Kopfschmerzen und Unterleibsschmerzen äussern kann. Oft liegt PMS in einem Progesteronmangel bzw. einem Östrogenüberschuss begründet.

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Was weisst du über die Hoden?

Die Hoden produzieren die männlichen Geschlechtshormone, die man Androgene nennt und deren Hauptvertreter Testosteron ist. Sie sorgen für das männliche Fettverteilungsmuster, eine tiefe Stimmen, starke Körperbehaarung und für die Zeugungsfähigkeit.

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Bei vielen Symptomen wird die Schilddrüse als möglicher Auslöser gar nicht in Betracht gezogen. Nenne Beispiele.

Eine Depression kann ihre Ursache in einer kranken Schilddrüse haben, genauso wie ADHS. Auch Symptome wie Stimmungsschwankungen, chronische Müdigkeit, Antriebslosigkeit und starkes Schwitzen bei geringsten Anlässen können auf eine kranke Schilddrüse hinweisen.