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Marinella Cicculli
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Langue Deutsch
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Crée / Actualisé 15.12.2013 / 04.12.2022
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Pathologische Angst

 

Generalisierte Angst:

 

Pathologische Angst

1. Unangemessenheit gegenüber der Bedrohungsquelle

2. Hohe Symptomausprägung (Persistenz der Angst)

3. Angst ohne konkrete Gefahr

 

Generalisierte Angst:

Anspannung, Besorgnis, Befürchtung über alltägliche Ereignisse + Probleme> länger als 6 Monate begleitet von psychischen und physischen Symptomen.

 

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Anwendung des Begriffsmodell

Die Pflegende beobachtet das der Pat. eine physiologische Auswirkung von Angst zeigt. In dieser Situation ist es angezeigt zu fragen: Sind sie gerade nervös? Gibt der Pat. bejahende Antwort soll man ihm mit der Frage (Was tun sie nun um sich davon zu befreien) die Möglichkeit geben dass er sich des Entlastungsverhalten bewusst wird.

Sagt der Pat. ich atme heftig und unruhig, hat er offensichtlich den Zusammenhang kapiert. Er erkennt dass das Unbehagen der Angst von der Energie und seiner Verhaltensweise sichtbar ist. Dies kann man dann bestätigen. Das verschafft Abhilfe weil der Pat sich seiner Angst und seinem Entlastungsmechanismus bewusst wird.

Der dritte Schritt fordert vom Patienten die Einsicht in eine komplexe Beziehung und deren Nennung. Über dem Zusammenhang zwischen dem gefühlten Unbehagen und dem Entlastungsverhalten hinaus muss die vorangegangene Unerfüllte Erwartung und die darauffolgende Angst als Ursache-Folge-Prinzip erkannt werden. Mit der Frage woran dachten Sie, als Sie nervös wurden? Geben wir den Anreiz dem Patienten sich zu überlegen, was der Auslöser war. Denn viele reagieren bei Angst mit Gedankenflucht.

 

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Die 3 Bereiche des Entlastungsverhalten:

1. Psychiatrische Diagnosen, Neurosen, Psychosen und asoziales Benehmen.

2. Psychosomatische Beschwerden: Ein Teil des Körpers oder ein Organ dienen dazu, die von der Angst ausgelöste Energie in Symptomen persönlicher Beschwerden umzuwandeln. Es liegt nach gründlicher Untersuchung keine medizinischer Befund vor.

3. Lernvorgänge; die angsterzeugende Energie wird dazu genutzt die angsterzeugende Erfahrung zu überprüfen, um aus ihnen zu lernen. Sich der Angst bewusst zu sein, sie als solche zu erkennen und wenn sie auftritt willens zu sein mit ihr fertigzuwerden.

Täuschung: unangemessene Schlussfolgerung, gezogen aus ungenügenden Angaben. Bewahrt die Pat. vor Desintegration.

 

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Entlastungsverhalten psychiatrischen Patienten:

- Rückzug:( Bewusste Entscheidung) bei seelisch gefährdeten verhilft ein solches Entlastungsverhalten meist nicht dazu Probleme zu lösen, Es geschieht immer mit derselben Gesetzesmässigkeit, geschieht unwillkürlich, an einem Punkt versagt sie.

 

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Wenn sich die Angst gemässigt hat kann dazu übergegangen werden mit dem Patient die Angst zu analysieren und zu lernen die Probleme anzugehen, problematische Copingmechanismen abzubauen und gesundheitsförderndes Verhalten zu fördern.

Dito

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Bei Kindern:

 

Bei Kindern:

- eine vertrauensvolle Beziehung schaffen

- geringe Trennung von den Eltern

- ermuntern die Gefühle zu zeigen

- in ein Spiel einbeziehen

- das Kind auf weitere Prozeduren (Untersuchungen) vorbereiten

- Angehörige ermuntern sich an der Pflege zu beteiligen

- die elterliche Sorge vermindern, Informationen geben.

 

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Bei Hyperventilation oder Atemnot;

 

Bei Hyperventilation oder Atemnot;

- nie alleine lassen

- erkennen wenn die Atemnot gefährlich wird

- Atemtechniken zeigen und gemeinsam durchführen

- Aussagen wie entspannen Sie sich vermeiden

- Ist die Atemnot nicht akut, Atemübungen zeigen und gemeinsam machen.

 

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Reduktion der Stimulantien

 

Reduktion der Stimulantien

- für eine ruhige Umgebung sorgen

- in kurzen klaren Sätzen sprechen

- klare Anweisungen geben

-ausrichten auf das Hier und Jetzt.

- Kontakt mit anderen ängstlichen Personen vermeiden

- physikalische Hilfsmittel einsetzten z.B. Bad, Massage evtl. Psychopharmaka verordnen lassen.

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Interventionen gegen starke Angst und Panik:

Bestimmung des Angstlevels und Sicherheit und Beruhigung vermitteln.

 

 

Interventionen gegen starke Angst und Panik:

Bestimmung des Angstlevels und Sicherheit und Beruhigung vermitteln.

- Bei der Person bleiben

- keine Anforderungen stellen

- die vom Betroffenen gewählte Strategie unterstützen

- ruhig sprechen

- emphatisch sein.

- Zuversicht vermitteln, das eine Lösung gefunden werden kann.

- sich der eigenen Besorgnis bewusst sein, das eigenen Übernehmen der Angst vermeiden.

 

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Medikamentöse Unterstützung:

 

Medikamentöse Unterstützung:

Verschiedene Medis dämpfen das Angstgefühl und heitern die Stimmung der Menschen auf, dies wirkt nicht auf die Ursache der Angst sondern überspielt diese nur, es kann aber helfen schwere Leidenszustände oder Kreisen durchzustehen oder mit pathologischen Angstzuständen zu leben.

 

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Hoffnung und Vertrauen:

 

 

Entspannungsübungen:

 

Hoffnung und Vertrauen:

Hoffnung, Glauben, Liebe, Mut, Erkenntnis und Demut sind oft Gegenkräfte zur Angst. Religiöse Menschen finden oft Kraft und Hilfe in ihrem Glauben. Es ist nicht die Hoffnung auf Heilung und Besserung sondern die Würde nicht zu verlieren.

 

Entspannungsübungen:

Das Prinzip ist dass die körperliche, muskuläre Entspannung auch eine seelische Entspannung und Beruhigung bewirkt und die Ängste abklingen.

Ein grosser Vorteil ist das der Betroffene aufgefordert ist aktiv mitzuarbeiten. Gute Erfahrungen werden mit Atemübungen, Muskelentspannungsübungen, autogenem Training, Musik, Joga, Meditation, Visualisierung und sportliche Betätigung gemacht.

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Ablenkung:

 

 

Direktes Tun:

 

Ablenkung:

Störende Situation meiden, vermindert die Angst nicht, schafft aber etwas Distanz.

 

Direktes Tun:

Die Pflegenden ermutigen den Pat. etwas zu erledigen dass seine volle Aufmerksamkeit erfordert und /oder beruhigen.

Ist die Angst eher unbegründet, ist Beruhigung die Intervention erster Wahl.

Hat ein Patient einen Entscheid zu fällen ist Unterstützung hilfreicher als Informationen.

Es ist nicht zu wenig nur nette Worte zur Beruhigung zu vermitteln, Patienten empfinden dies sehr hilfreich. Bei geistig behinderten ist Beruhigung durch Ablenkung oftmals das Mittel der Wahl.

 

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Unterstützung geben:

 

 

Selbstkontrolle des Patienten fördern;

 

Unterstützung geben:

Die Pflegenden zeigen die Unterstützung und Umsorgung, vermitteln verbal und averbal Nähe, nehme Anteil.

 

Selbstkontrolle des Patienten fördern;

Anleitung zur Entspannung geben.

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Beruhigung:

 

Voraussagungen machen:

 

Beruhigung:

Versuchen mit Personen die Angst haben, besorgt oder gestresst sind zu kommunizieren mit der Absicht, ihnen zu vermitteln das sie sich in Sicherheit befinden und sicherer sind als sie im Moment glauben oder befürchten. Ein wichtiger Weg zur Beruhigung ist auch Information. Die Schwierigkeit kann aber sein das der Pat. dadurch noch mehr Gefahren sieht.

 

Voraussagungen machen:

Zusicherung geben das sie sicherer sind als dass sie sich im Moment fühlen, optimistische, sicherheitsorientierte Informationen, kombiniert mit aussagen das es in Zukunft besser wird.

 

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Als Betroffene Angst zulassen, erkennen und aushalten:

Sich der Angst zu stellen ist allgemein eine anerkannte Voraussetzung der positiven Bewältigung.

Nach Peplau sollen wir die Angst erkennen und dem Patienten die Möglichkeit geben seine Gefühle auszudrücken. Sich der Angst zu stellen kann Angst reduzieren. Akzeptieren: das sie da ist, sich zu fragen woher sie kommt, was sie vielleicht zu sagen hat. Pat. schätzen es, wenn sie sich das von der Seele reden können.

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Geeignete Pflegeinterventionen:

 

 

Pflegerische Informationssammlung;

 

Geeignete Pflegeinterventionen:

Günstige Interventionen helfen Angst abzubauen, ungünstige Verhaltensmuster verdrängen diese.

 

Pflegerische Informationssammlung;

Patient erzählen nicht direkt davon, sind aber dankbar wenn wir es ansprechen, wichtig herauszufinden ist wie die Angstgefühle sind und wie die Copingstrategien sind.

 

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Angststufen nach Peplau:

1. Milde Angst

2. Gemässigte Angst

3. Starke Angst

4. Panik

 

 

1. Milde Angst

2. Gemässigte Angst

3. Starke Angst

4. Panik

 

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Definition Angst:

 

 

Qualvolle innere Unruhe wegen eines drohenden oder befürchteten Unheils.

Ein Unbehagen wegen Unbekannten und die Vorahnung dass man von einer inneren oder äusseren Macht überwältigt werden kann.

Carpenito: Bedrohung des Selbstkonzeptes, Verlust des Status, Verlust von wichtigen Bezugspersonen, Verletzungen der körp. Identität und Entwicklung.