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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 14.06.2021 / 15.06.2021
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Wissenschaft
Was ist … was macht diese

Intersubjektive / ,objektive‘ überprüfbare Untersuchungen von Tatbeständen 
(Forschung) → Und gegebenenfalls (kausale) Erklärung.

Deren systematische Beschreibung (und Weitergabe: Lehre).

 

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Anspruch empirischer Forschung bei der 
Beantwortung wissenschaftlicher Fragen

 Intersubjektivität (Objektivität)
Systematik
Kontrollierbarkeit / Dokumentierung
Generalisierbarkeit
Theoretische Fundierung
Gütekriterien (quantitative / qualitative)

Mythen
Gesunder Menschenverstand
(scheitert grandios am ‚Ziegenproblem‘)
Unbewusste subjektive Wahrnehmung
Glauben
Bauernregeln …
Normen!

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Kritischer Rationalismus als 
wissenschaftliches Kernparadigma

(Logik der Forschung)Induktion - Deduktion im Bezug auf das Verhältnis Daten - Theorien

 Grundannahmen des Kritischen Rationalismus

Falsifikationismus
Wesentliche Postulate
Basissatz

Hempel-Oppenheim-Schema

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David Hume - Induktionsproblem

Es gibt keine gültige Induktion von speziellen Beobachtungssätzen auf eine 
allgemeine Aussage, wegen der logischen Asymmetrie zwischen Existenzsätzen
gibt einen weißen Schwan‘) und Allsätzen (‚Alle Schwäne sind weiß‘).

Existenzsätze können Allsätze nie beweisen aber jederzeit wiederlegen!

Wissenschaftliche Theorien können so aufgrund ihrer Struktur niemals als wahr, 
aber immer als falsch erkannt werden.

Das Induktionsproblem, auch: Humesches Problem oder Hume-Problem, ist ein Grundproblem der Erkenntnistheorie. Es bezieht sich auf die Frage, ob und wann ein Schluss durch Induktion von Einzelfällen auf ein allgemeingültiges Gesetz zulässig ist.

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Deduktion. Deduktives Vorgehen zur 
Theorieprüfung

Wenn eine Aussage, die korrekt aus 
einem Gesetz deduziert wurde, 
empirisch falsch ist, muss auch das 
Gesetz falsch sein.

Wenn eine Aussage, die korrekt 
deduziert wurde, empirisch wahr ist, 
kann das Gesetz wahr sein.

Deshalb können Theorien / Gesetze 
nur falsifiziert, aber nicht verifiziert 
werden.

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Falsifikationismus

Asymmetrie zwischen wahr und falsch 
als grundlegendes Kriterium.

Daraus folgt: Falsifizierbarkeit als 
Kriterium für die Tragfähigkeit 
wissenschaftlicher Aussagen.

Der Falsifikationismus ist die ursprünglich von Karl R. Popper entwickelte Wissenschaftstheorie des Kritischen Rationalismus. Er schlägt mit dem Abgrenzungskriterium der Falsifizierbarkeit und der Methode der Falsifikation Lösungen zum Abgrenzungsproblem und zum Induktionsproblem vor, das heißt zu den Fragen, wo die Grenzen der empirischen Forschung liegen und welche Methoden sie anwenden sollte.

Der Falsifikationismus strebt somit nach
einem Hinterfragen, einer Falsifizierung 
von Hypothesen, statt dem Versuch 
eines Beweises.

 

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Hypothetischer / Kritischer Realismus

Es gibt Wahrheit bzw. wahre Aussagen.
Eine Aussage ist genau dann wahr, wenn sie mit der Realität übereinstimmt (korrespondiert).

Man kann dies nur nicht sicher erkennen / wissen.

 

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Basissatz / Basissatzproblem

Wahrnehmung ist als solche nicht kommunizierbar.

Basissätze sind ‚singuläre‘ ‚Es-gibt-Sätze‘, d. h. Sätze mit Ort- und Zeitbezeugung.

Die Bestimmung von Basissätzen ist allerdings beobachtungs- bzw. 
beobachterabhängig (zugrundeliegende Beobachtung, verwendete Methoden und 
Begriffe oder die Messtheorie können falsch sein).