Lernkarten

Anna Grenigloh
Karten 44 Karten
Lernende 2 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 05.07.2020 / 14.07.2020
Lizenzierung Keine Angabe
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Einleitung Inklusion

  • Sonderschulsystem übernimmt Entlastungsfunktion für allgemeinbildende Schulen
  • Zuweisung sonderpädagogischen Förderungsbedarf sichert Ausschließung von überforderten SuS : Möglichkeit eines in der Praxis verwertbaren Bildungsabschlusses wird vermindert/ verwehrt
  • inklusive Strukturen in vielen anderen europäischen Ländern seit Jahrzehnten--> Deutschland nimmt Außenseiterrolle ein
  • Diskriminierungsmechanismen der Aussonderungsquote: Überrepräsentanz von Kindern mit schwacher sozialer Ausgangslage oder mit Migrationshintergrund 
  • Umsetzungspruzess der internationalen UN BRK in Deutschland besonders erschwert wegen Sonderschulsystem
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Inklusive Pädagogik

  • Pädagogik der Vielfalt,
  • Kategorisierung in Befähigung: Behinderung als unangemessene Reduzierung im Blick auf die Gesamtpersönlichkeit eines Kindes
  • Unterrepräsentanz der SuS mit niedrigem Intelligenzquotioenten bei Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf
  • weder sonderpädagogisches Handeln im verengten Sinn, noch ein undifferenziertes Begrüßen von Verschiedenheiten in der Breite bilden geeignete Maßnahmen für eine inklusionspädag. Praxis
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Auszüge UN- Behindertenrechtskonvention

  • inklusive Schulstrukturen sollen schrittweise umgesetzt werden
  • Zurückweisung eines Kindes an einer allgemeinbildenen Schule mit der Begründung einer Behinderung stellt eine Diskriminierung dar--> Verstoß gegen UN-BRK
  • Fachkräfte sollen gezielt geschult werden
  • Inklusion betrifft alle Schulformen
  • Gewährleistung von diskriminierungsfreier Teilhabe am kulturellen Leben und an Sportaktivitäten--> berührt damit auch die Kooperation mit Sportvereinen und in Ganztagsschulen
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Empfehlungen Inklusion 

  1. Wertschätzung und Anerkennung individueller Stärken (auch unterrichtsferne)
  2. Individuelle Bezugsnorm bei Leistungs- und Anforderungsdifferenzierungen in den Vordergrund stellen (prozessorientierte, dialogische Formen der Leistungsbewertung--> individuelle Entwicklungsberichte.)
  3. Selbstbestimmung der SuS: Differenzierungen bei Lerngelegenheiten möglichst von SUS entwickeln lassen -> natürliche Differenzierung (offene,spiel- Handlungsorientierte Angebote)
  4. Lernen von Kind zu Kind (ko-konstruktive Lernprozesse) und soziales Lernen als Ressource inklusiven Unterrichts:geöffnete Unterrichtsformen (Raum für das Vertiefen von Spezialinteressen)
  5. Gemeinsame Verantwortung für alle Kinder und gegenseitige Wertschätzung in der Kooperation der Lehrkräfte als eines Klassenklimas der gegenseitigen Anerkennung und sozialen Zugehörigkeit