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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 12.03.2018 / 11.11.2018
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Was ist die Grundidee von konsequentialistischen Ethiken?

= Richtigkeit oder Falschheit einer Handlung hängt ausschliesslich von ihren Folgen ab

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Welche 2 Komponenten umfasst jede konsequentialistische Ethik?

  • Axiologie: Legt fest, wie die Folgen einer Handlung zu bewerten sind
  • Normative Theorie: Legt fest, inwiefern die so bewerteten Folgen für den deontischen Status der Handlung relevant sind
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Was ist "das Gute" in der  Teleologischen Form des Konsequentialismus

Gute wird nicht im moralischen Sinne verstanden

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Was ist "das Gute" in der  DeontologischenForm des Konsequentialismus

DAs Gute wird auch nach moralischen Regeln bewertet

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Welche Arten von Folgen (abgesehen von faktischen Folgen) sind für den deontischen Status einer Handlung relevant?

  • Die vom Handelnden beabsichtigten Folgen
  • Die vom Handelnden vorausgesehenen Folgen
  • Die für den Handelnden vorhersehbaren Folgen
  • Die aus objektiver Sicht vorhersehbaren Handlungsfolgen
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Was für 4 Varianten des Konsequentialismus (d.h. Welche Handlungsfolgen relevant sind) gibt es?

  1. Maximizing: Richtig ist die Handlung, die unter allen alternativen Handlungen die beste Folge hat
  2. Statisficing: Richtig ist die Handlung, die unter allen alternativen Handlungen hinreichend gute Folgen hat
  3. Universalistische Axiologie: Für Frage nach Handlungsfolgen ist es irrelevant, in welcher Beziehung sie zum Handelnden stehen.
  4. Partikularistische Axiologie: Für Frage nach Handllungsfolgen kann es relevant sein, in welcher Beziehung sie zum Handelnden estehen
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Vor welchen 5 Problemen steht der Konsequentialismus (nach Mill)?

  1. Epistemische Überforderung: Folgen einer Handlung lassen sich in vielen Fällen durch den Handelnden nicht umfassend überblicken & abweägen
  2. Motivationale Überforderung: K. lässt in universalistischer Form nicth zu, zeitliche & soziale Nähe einerseits & Unterscheidung zwischen aktivem Tun und Geschehenlassen andererseits berücksichtigen
  3. Mangelhafte Situationsbezogenheit: Hoher Abstraktionssgrad der PP wirft Probleme auf, wie sie in der konkreten Handlungssituation zur Anwendung gebracht werden
  4. Mangelhafte Absicherung von stabilen Verhaltenserwartungen: Aufgrund der epistemischen Überforderung ist nicht sichergestellt, dass einzene Handelnde zu einer Übereinstimmung in der Bewertung von Situationen kommen
  5. Supererogatorische Handlungen werden unmöglich
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Was müssen die Sekundarprinzipien sein?

  1. Den kognitiven & affektiven Fähigkeiten der Handelnden gerecht werden
  2. Realistische Ansprüche an die Motivation ihrer Adressaten stellen
  3. Kgonitiv und affektiv hinreichend verinnerlicht & damit im Selbstbild des handelnden verankert sein
  4. gesellschaftlich in einem Masse geteilt sein, dass stabile Verhaltenswerartungen ermöglicht werden
  5. SP müssen zwar als MAsstab für das gelten, was wir moralisch fordern dürfen, nicht aber für das, was wir für lobenswert halten.