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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 16.11.2020 / 02.02.2021
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9.) Photovoice (Wang & Burris, 1997)

A) Neutralität

B) Person mit Antworten

C) Team aus insider + outsider

D) Verständnis von Historie, Ökonomie, Kultur

E) Einbezug lokaler Akteure hat Vorteil, dass Macht ausbauen können

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10.) Wissenschaftler/Praktiker? (neue Frage WS1718)- (Stephan, 2006)

A) haben kein Interesse daran, ihre Beziehungen zu verbessern

B) haben wenig Wissen voneinander

D) haben keine gemeinsamen Ziele

E) sprechen nicht dieselbe Sprache

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11.) Beelmann (2012) beschäftigt sich mit Strategien zur Kriminalitätsprävention. Welche Aussagen sind in diesem Zusammenhang treffend? (SS19+ SS20)

A) DCP bezieht sich auf präventive Maßnahmen oder Programme, die antisoziale Entwicklungskarrieren verhindern sollen, indem Risikofaktoren für Kriminalität reduziert werden oder positive Entwicklung gefördert wird

B) Ein Präventionsprogramm ist evidenzbasiert, wenn Effektivität nachgewiesen ist-idealerweise experimentell

C) Evidenzbasierte Programme zur Kriminalitätsprävention konzentrieren sich auf wissenschaftliche Erkenntnisse über abweichende Entwicklungen des Sozialverhaltens im frühen Jugendalter (DCP)

D) Beelmann verweist auf 5 Schritte wissenschaftlicher Fundierung von Prävention: Legitimation, entwicklungstheoretische Fundierung, Programmtheorie, Interventionstheorie und systematische Evaluation

E) individuelle Präventionsstrategien sind effektiv, wenn gesellschaftliche Bedingungen dazu führen, dass bestimmte Personengruppen speziell gefährdet sind

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12.) Welche der nachfolgenden Aussagen über Vorurteile gegenüber Migranten
sind laut den Ausführungen in dem Vortrag von Oriane Sarrasin korrekt?-SS19

a. Personen, die in konservativen Regionen leben, äußern zwar tendenziell mehr Vorurteile gegenüber Migrant*innen als Personen, die in liberaleren Regionen leben. Dies liegt aber (nur) daran, dass sich die Einwohner von konservativen vs. liberalen Regionen in ihren Persönlichkeitseigenschaften unterscheiden.

b. In einer Metaanalyse konnten in der Mehrheit der Studien (60%) keine signifikanten Auswirkungen der Anwesenheit von Migranten auf die Vorurteile gegenüber Migranten und ähnliche Variablen gefunden werden.

c. Der Zusammenhang zwischen dem Anteil Muslime in einer Gemeinde und den individuellen Einstellungen gegenüber dem (muslimischen) Kopftuch wurde durch das in der Gemeinde vorherrschende politische Klima (konservativ vs. liberal/progressiv) moderiert.

d. Die wahrgenommene Anzahl von Migranten wirkt sich stärker auf Vorurteile aus als die tatsächliche Anzahl Migranten.

e. Veränderungen in der Einwanderungspolitik eines Landes (liberal vs. restriktiv) wirkten sich (zeitverzögert) analog auf die individuellen Einstellungen gegenüber Migranten aus.

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13.) Prilleltelsky - SS19

A) Werte sollten möglichst komplementär zueinander sein

B) Werte sollten den Prozess der Veränderung zu einem gewünschten Zielzustand leiten und somit auch die Auswahl geeigneter Strategien und Mittel steuern.

C) Wenn persönliche und kollektive Ziele nicht übereinstimmen, kann dies zu Konflikten führen. In einigen Situationen sind solche Konflikte der einzige Weg, um soziale Gerechtigkeit zu erreichen.

D) Der Schwerpunkt der meisten community-psychologischen Interventionen liegt auf Veränderungen auf der politischen Ebene

E) Die von Prilleltensky formulierten Werte müssen innerhalb der Community-Psychologie diskutiert werden. Wenn hier eine Einigung besteht, ist der Vorteil, dass diese ausgewählten Werte unabhängig von den konkreten Kontexten angewendet werden können.

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14.) Was fällt laut Beelmann (2012) unter Developmental Crime Prevention (DCP)? Bitte wählen Sie alle zutreffenden Antwortmöglichkeiten aus.

a. evidenzbasierte Programme und Interventionen, aber auch in der Praxis entwickelte Interventionen, die auf spezielle lokale Probleme reagieren

b. die Therapie und Rehabilitation straffällig gewordener Jugendlicher

c. die Prävention antisozialen Verhaltens allgemein

d. die Stärkung von Schutzfaktoren, die eine normale Entwicklung unterstützen

e. die Reduzierung von Risikofaktoren für kriminelles Verhalten

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15.) Bitte ergänzen Sie die Lücken im nachfolgenden Lückentext. Beachten Sie: Manche Begriffe können mehrfach verwendet werden und nicht alle aufgelisteten Begriffe werden Sie benötigen.

Mittels Tagebuchstudien können durch die unterschiedlichen Messzeitpunkte pro Person mehrere Messwerte auf einer Variablen erhoben werden. Diese Messwerte einer Person können____(1)_____werden, wodurch man zuverlässigere____(2)____Mittelwerte erhält als bei den sonst üblichen_____(3)______Befragungen. Anders als bei Querschnittstudien können bei einer Tagebuchstudie sowohl die___(4)______Varianz als auch die___(5)_____Veränderungen über die Zeit untersucht werden. Gleichzeitig können___(6)______Vergleiche von Mittelwerten, Varianzen und Veränderungsprozessen vorgenommen werden.

Welche Reihenfolge ist richtig?

In Klausur müssen Lücken handschriftlich ergänzt werden

A) 1: aggregiert 2: interindividuelle 3: retrospektiven 4: intraindividuelle 5: intraindividuellen 6: individuelle

B) 1: retrospektiv 2: individuelle 3: aggregierten 4: intraindividuelle 5: intraindividuellen 6: interindividuelle

C) 1: aggregiert 2: individuelle 3: retrospektiven 4: intraindividuelle 5: intraindividuellen 6: interindividuelle

D) 1: aggregiert 2: individuelle 3: retrospektiven 4: intraindividuelle 5: interindividuellen 6: interindividuelle

E) 1: aggregiert 2: individuelle 3: retrospektiven 4: individuelle 5: intraindividuellen 6: interindividuelle

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16.) 

Campell et al. (2017) zitieren in ihrem Text einen Überblicksartikel von Greene, Caracelli und Graham (1989), in dem fünf Ziele von Mixed-Method-Designs aufgeführt werden. Ordnen Sie die fünf Ziele ihren jeweiligen Erläuterungen zu.

  1.Widersprüche und Paradoxe finden sowie neue Perspektiven entwickeln

  2.Ergebnisse einer Forschungsmethode durch weitere Ergebnisse einer anderen Methode elaborieren, illustrieren oder verdeutlichen

  3.Ergebnisse verschiedener Forschungsmethoden vergleichen und kontrastieren

  4.Die Breite und Tiefe einer Untersuchung durch die Verwendung unterschiedlicher Forschungsmethoden in unterschiedlichen Teilprojekten ausdehnen

 5. Die Ergebnisse einer Methode für eine weitere Datenerhebung mit einer anderen Forschungsmethode nutzen

A) 1. initiation, 2. complementarity, 3. triangulation, 4. expansion, 5. development

B) 1. triangulation , 2. complementarity, 3. initiation, 4. expansion, 5. development

C) 1. initiation, 2. development 3. triangulation, 4. expansion, 5. complementarity

D) 1. initiation, 2. complementarity, 3.expansion, 4. triangulation, 5. development

E) 1. complementarity, 2. triangulation, 3. expansion, 4. development, 5. initiation