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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 23.07.2020 / 08.09.2020
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37. Schildern Sie die Untersuchung von Meryman (1952) zum Nachweis, dass Triebe unspezifisch Verhalten energetisieren. Welcher Ergebnisaspekt passt nicht so gut zu den Annahmen.

1.Durch die Studie von Meryman 1952:

a.UV1: Furchtkonditioniert und nicht furchkonditioniert

b.UV2: Hungry vs nicht Hungry

c.UV3: Anzahl der Tage mit denen die Testtrials durchgeführt werden

d.AV: Schreckreaktion

e.Ergebnis: Die Ratten, die Angst haben + Hunger haben größte Schreckreaktion

f.Erklärung: Hunger setzt ein drauf auf Angst Stärkere Reaktion Unterstützt Hulls Theorie

g.Keine Erklärung möglich: Ängstlich konditionierte Gruppe reagiert stärker als hungrige Gruppe Nicht komplett Substituierbar die Triebe

h.Heutzutage erklärt man: Hunger und Angst sind aversive motivationale System Summation der Triebe möglich. Appetitive motivation also positive bsp. Hoffnung auf Essen neutralisiert aversive motivation.

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38. Schildern Sie Aufbau und Ergebnisse der Untersuchung von Crespi (1942) zum Nachweis von Anreizeffekten. Warum können diese Anreizeffekte mit der ursprünglichen Theorie von Hull nicht erklärt werden?

1.Die Studie von Crespi ging um das variieren der Quantität des Anreizes.

a.UV1: Quantität der Futtermenge

b.UV2: Wechsel der Futtermenge

c.AV: Laufgeschwindigkeit

2.Ergebnis: Die Gruppe mit der höchsten Futtermenge läuft bis zum 19. Durchgang am schnellsten. Nach dem abrupten Wechsel der Futtermenge von ca 250 auf 16 läuft die Gruppe mit den 250 Kugeln am Anfang am langsamsten

3.Absturz der Laufgeschwindigkeit

4.Qualität/Quantität des Anreizes ist wichtig. Nicht nur Habit und Drive.

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39. Wie lautet die Formel zur Berechnung der Verhaltensstärke im erweiterten Motivationsmodell von Hull? Erläutern Sie jede Komponente der Formel (inklusive Operationalisierung).

1.Drive x Habit x Anreiz = Excitatory Potential

2.D = Entzugsdauer t x Habit = Verstärkungshäufigkeit x Anreiz = Qualität/Quantität d Verstärkers = E

3.D = Druckkraft, Anreiz = Zugkraft

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40. Erklären Sie den Unterschied zwischen der revidierten Formel zur Berechnung der Motivationsstärke nach Hull und dem Alternativvorschlag von Kenneth Spence

1.Kenneth Spence Formel: (Drive + K Anreiz) * Habit = Excitatory Potential

2.Der Unterschied ist nun, dass

a.Drive = 0 sein kann und trotzdem ein Handlungspotential entsteht, wenn der Anreiz > 0 ist.

b.Andersrum mit K = 0 und Drive > 0 wird auch ein Handlungspotential möglich

3.Trieb als Energiequelle ist nicht mehr notwendig

4.Das ist der Vorläufer von dem Erwartung x Wert Modell

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41. Nennen Sie kritische Einwände gegen Triebtheorien. Inwiefern sprechen die Ergebnisse von Sheffield, Wulff & Baker (1951) gegen die Triebreduktionshypothese?

1.Brauchen wir wirklich noch das Triebenergiekonzept? Denn es kommen nun Anreize, die bedürfnisabhängig sind ins Spiel als Alternativerklärung

2.Woher wussten die Tiere, wo sich die Belohnung befindet? Dies wird durch die Kognition Erklärt, nämlich der Erwartung, die gegen Behavioristen spricht. Es gibt hier interne Variablen wie Enttäuschung.

3.Es gibt Einwände, Zufälle gegen die Trieberregungsabfuhr, dh. Spontane Exploration und Risikosuche durch Neugier

a.Bei zu geringer Stimulation folgt aversion, es passiert nichts

b.Intrakranielle Selbststimulation (Olds & Milner) Ratte + Dopaminknopf

c.Intragastrische Verstärkung (Holman) Defizitreduktion physiologisch ist nicht maßgeblich für den Reiz Sensorik wichitg.

d.Experimenteller Befund von Sheffiled und Wulff

i.Hier wurden männliche Ratten mit weiblichen beim Coitus vor dem Samenerguss unterbrochen

ii.Die Experimentalgruppe läuft nach wiederholten Malen schneller

iii.Das spricht gegen die Karthasis Theorie. Hier wirkt die sexuelle Stimulation als belohnend und nicht ihre Reduktion (Samenergus)

iv.Spricht also auch gegen die Triebreduktionshypothese

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42. Erläutern Sie das Yerkes-Dodson-Gesetz der Motivation. Inwiefern sind die hier beschriebenen Zusammenhänge wichtig für Verhaltensvorhersagen auf der Basis trieb- oder aktivationstheoretischer Ansätze?

1.Das Yerkes-Dodson-Gesetzt der Motivation besagt, dass es einen nicht-linearen Zusammenhang zwischen Aktivationsniveau und Leistung gibt.

2.Es gibt ein optimales Erregungsniveau anstelle von Triebreduktion: Das ist die Aktivationstheorie von Berlyne.

3.Die Yerkes-Dodson Kurve, also die Performance bad to good steigt und fällt mit zunehmendem Arousal

4.Dh. Low Arousal + Difficult Task = Good performance

5.Moderate arousal + moderate difficulty = beste performance

6.High Arousal + easy task = good performance etc.

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43. Warum heißt Lewins Motivationstheorie “Feld”-Theorie?

1.Denn Feld bedeutet Kräftefeld. Es ist ein psychologisches Analogon zu physikalischen Kraftfeldern bsp. Gravitation.

2.Es ist ebenfalls eine dynamische Theorie, steigt/sinkt, dynamis = Kraft

3.In diesem Feld wirken Kräfte die verschieden stark sind und gerichtet sogenannte Vektoren. Gerichtet bedeutet auch annähernd und abstoßend

4.Im Vergleich ist der Trieb ungerichtet

5.Verhalten und Erleben sind Resultate dieser Vektoren

6.Verhalten V = Funktion (Person und Umwelt)

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44. Was versteht Lewin unter dem „Lebensraum“ einer Person?

1.Der Lebensraum ist die aktuelle subjektive Wahrnehmung der inneren und äußeren Situation in denen die Kräfte wirken

2.Also die Person und die Umwelt ist im Lebensraum enthalten. Der Lebensraum ist begrenzt