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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 25.06.2019 / 25.06.2019
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Warum ist es so wichtig, bei bislang erfolglos therapierten chronischen Gesundheitsproblemen auch einen Blick auf die Zähne zu werfen?

Da die Zähne an das Nervensystem und den Blutkreislauf angeschlossen sind, können Störungen, die von erkrankten Zähnen ausgehen, zu körperlichen Symptomen führen. Wenn Amalgamfüllungen nicht fachgerecht entfernt wurden, wird das giftige Quecksilber über die Mundschleimhäute aufgenommen, über das Blut transportiert und so durch den ganzen Körper geschleust. Das Gleiche gilt für wurzelbehandelte Zähne, deren Medikamente aus den Wurzelspitzen in den Blutkreislauf gelangen. Liegen also Beschwerden vor, die therapieresistent zu sein scheinen, könnte die Ursache in einem Zahnherd liegen. Die Zähne könne über Meridiane (Energiebahnen) bestimmten Organen und Körperregionen zugeordnet werden. Dadurch kann ein erkrankter Zahn Aufschluss über den Zustand des jeweiligen Organs geben und umgekehrt. 

  • Bei einem Zahnproblem kann auch das mit dem erkrankten Zahn in Verbindung stehende Organ in die Therapie miteinbezogen werden.
  • Bei einem chronischen Gesundheitsproblem kann überprüft werden, ob der mit dem erkrankten Organ in Verbindung stehende Zahn möglicherweise erkrankt ist und so für die chronischen Beschwerden verantwortlich sein könnte.
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Was versteht man unter Zahnherden und wie entstehen diese?

Wenn Zahnwurzeln durch eine Wurzelbehandlung oder durch Karies bedingte Infektionen absterben, machen sich Bakterien über das tote Nervengewebe her und zersetzen es im Wurzelkanal. Auf diese Weise entstehen eine Menge Toxine, so dass tote Zähne zu regelrechten Gift- und Bakterienfabriken werden können, die man als Zahnherde bezeichnet. Auch verbliebene Wurzelreste von gezogenen Zähnen könne zu Zahnherden führen.

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Was sind mögliche negative Auswirkungen von Zahnherden?

Zahnherde sind nicht vom Körper abgetrennt und geben somit kontinuierlich Bakterien und Toxine in die Blutbahn ab. Folglich kann es auch in weit entfernten Körperregionen zu krankhaften Störungen kommen.

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Wieso kann ein wurzelbehandelter, toter Zahn zu gesundheitlichen Störungen führen, oder dazu beitragen?

Bei einer Wurzelbehandlung wird der zuvor abgetötete Nerv entfernt. Doch es gelingt selten, alle Bakterienherde und Gewebereste zu entfernen. Folglich finden in diesem Bereich Eiweiss-Zersetzungsprozesse statt, bei denen viele giftige Stoffe freigesetzt werde, die den gesamten Körper belasten und das Immunsystem schwächen.

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Wie ist es erklärbar, dass eine Entfernung der Amalgamfüllungen bei manchen Menschen schwere gesundheitliche Störungen, besonders im Bereich des Nervensystems auslösen kann?

Bei unsachgemässer Entfernung von Amalgamfüllungen kann giftiges Quecksilber in den Körper gelangen, denn beim Aufbohren der Füllungen entsteht einerseits Quecksilberstaub und andererseits Quecksilbergas. Der Quecksilberstaub gelangt über die Mundschleimhaut in den Blutkreislauf und das Quecksilbergas wird eingeatmet. Ist das Quecksilber einmal im Körper, kann es alle Körperzellen in ihrer Funktion beeinträchtigen. Besonders schädlich ist es für das Nervensystem, das Immunsystem, die Leber, die Nieren und für den Darm. Auch das Hormonsystem kann heftig auf einen hohen Quecksilberanteil im Körper reagieren. Daher sind die Symptome einer Quecksilberbelastung auch sehr vielfältig.

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Welche Vorsichtsmassnahmen sollte ein kompetenter, naturheilkundlich tätiger Zahnarzt bei der Entfernung von Amalgamfüllungen beachten?

  • Er sollte einen langsam drehenden Bohrer verwenden, um die Entstehung von Quecksilberstaub zu minimieren.
  • Er sollte eine unter Sog stehende Adeckung verwenden, die über die auszubohrende Füllung gestülpt wird. Diese Massnahme sorgt dafür, dass nahezu alle Amalgampartikel aufgesaugt werden.
  • Er sollte ein spezielles Gummituch über den Kiefer ziehen, aus dem lediglich der zu behandelnde Zahn rausschaut. Dadurch wird das Risiko einer Quecksilberaufnahme über den Kiefer reduziert.
  • Er sollte eventuell eine Sauerstoffflasche verwenden, welche das Einatmen von Quecksilberstaub verhindert.
  • Direkt nach dem Aufbohren sollten pulverisierte Chlorella-Algen für kurze Zeit in die offenen Zahnhöhlen gegeben werden, um eventuell in den Verdauungstrakt gelangte Amalgam-Partikel zu binden und auszuscheiden.
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Warum sollten unterschiedliche metallhaltige Zahnmaterialien im Mund unbedingt vermieden werden?

Zwischen verschiedenen Metallen bauen sich im Mund elektrische Spannungen auf, die das Nervensystem stören können.

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Warum ist es für die Gesundheit von Zahnfleisch und Zähnen wichtig, die Entstehung von Zahnbelag möglichst gering zu halten?

Der Zahnbelag bietet Bakterien einen idealen Schutz, sodass sie sich dort ungehindert vermehren können. Haben sie eine entsprechende Anzahl erreicht, können sie Entzündungsprozesse im gesamten Mundraum auslösen.