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E. R.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über psychische Störungen und Therapien im Kindes- und Jugendalter, insbesondere auf Universitätsniveau. Sie behandeln häufige Probleme wie Lernstörungen, Verhaltensauffälligkeiten und Suizidalität, wobei Prävalenz, Risikofaktoren und Behandlungsmethoden im Fokus stehen. Eltern, Therapeuten und Studierende profitieren von den detaillierten Informationen, um Kinder und Jugendliche besser zu verstehen und gezielt zu unterstützen.
Karten
253
Lernende
0
Sprache
Deutsch
Kategorie
Scherzfragen
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
02.03.2023 / 25.05.2024

Lernkarten

wie viel % von Kindern/jugendlichen haben ne psych. Erkrankung?

20%

wie viel % von psych. Erkrankungen haben sich bei 14jährigen bereits manifestiert?

50% --> d.h. klischee psych. Erkrankung "du hattest bestimmt ne schlimme kindheit" trifft zumindest teilweise zu

wie viel % von psych. Erkrankungen haben sich bei 24jährigen bereits manifestiert/etabliert?

75%

zeitl. abfolge von störungen, welche psych. erkrnakung tritt oft als erstes auf und für welche anderen psych. erkrankungen kann sie prädiktiv sein?

als erstes: spez. Phobie(entwicklet sich fixer als z.b. ne diffuse gas)

prädiktiv für...

angststörungen(panik, Gas, PTBS, Zwang)

depressive störungen(dysthemisch, einfach, bipolar)

Esstörung/Schmerzstörung

chronizität: um welchen mittleren Faktor erhöht ein klinisch auffäliges fehrhalten im kindes/jugendalter die gefahr im erwachsenenalter eine psych. erkrkankung auszubilden?

2-6

was sind classic Herausforderungen im Erstgespräch bei kidern/jugendlichen?

-sind durch erkrankung belastet

-schwierige legenslage

-extrinsich motiviert(oft)

-unbekannte situation mti fremden erwachsenen

-haben Angst/sind misstrauisch/stehen unter druck

-haben oft entwicklungsspezifische probleme mit dem emotionsausdruck

was sind grundlegende ziele bei ner diagnostik im rahmen der kjp?

- essentiell: aufbau vertrauensvoller beziehung

-transfo vager beschwerden("ich hab bauchweh") in konkrete Fragestellung

-diagnostische Einordung

-kategoriale & dimensionale/axiale einordnung der Problematik

-Ressourcen + Kompetenzen des kids & Umwelt erheben

-festlegung Indikation/Kontraindikation

-erfassung therapieerwartun/ziele

-klärung d. therapeut auftrags(therapie aufgrund schule oder eltern oder sonstiger institution?)

-therapiebgelitende Diagnostik

Informationsquellen welche bei Diagnostik miteinbezogen werden?

-Kind-->Befragung/Fragebogen; Limiation: Lesefähigkeit/Selbstreflexionsfähigkeit

-Eltern(retrospektiv via Fragebogen/Interview)

-Lehrpersonal/Bezugspersonen

-Verhaltensbeobachtung via Kliniker/Bezugsperson

-projektive Verfahren--> Zeichnung, iwas kneten lassen

-Interaktionsaufgaben(simulation Spiel, Hausaufgaben,...)

-Introspektion/Selbstbeobachtung(in sich hineinhören)--> erst ab ca. 8 Jahren empfehlenswert

welches sensiblen Phasen werden während der Anamnese in der KJP beleuchtet?

 

-Schwangerschaft + Geburt

-Säugling bis Kleinkind --> 0-3 Jahre

-Kigaalter --> 3-6 Jahre

-Primarschulalter --> 6-10 Jahre

-Pubertät + Adoleszenz --> ab 11 Jahren

wie läuft der diagnostische prozess in der KJP ab?

a) system. Exploration--> Kind/Jugendlicher, Eltern, Lehrer,...

b) Dimensionale Beschreibung

c) Diagnose nach DSM, ICD, oder multiaxionalem Klassifikationsschema (MAS)

d) Bedingungsanalyse

e) Motivationale Analyse + Therapieplanung

welchen Umgang sollte man bei der Gewichtung von Eltern- vs. Kindberichten beachten

grundlegend kann man kids ab 10Jahren in ihren Aussagen voll vertrauen und dann nimmt man aussagen der Eltern nur noch als zusätzlichen Input

Immer unabhängige Diagnosestellung aufgrund Eltern- und seperaten Kindinterview; anschließend Zusammenlegung der Daten

-bei jüngeren Kindern + Diagnostik früherer Störungen werden Elterninformationen stärker gewichtet

-bei emotionalen Störungen(GAS, Depression,..) werden Kinderinfos stärker gewichtet(tendenz dass solche störungen im familiären System untergehen)

-bei Verhaltensstörungen(z.B. ADHD) & Ausscheidungsstörungen werden Infos der Eltern stärker gewichtet

welche arten von klassifikationsmglkeiten gibts bei ner diagnosestellung?

-kategoriale klassifikation: man hat die krankheit oder hat sie ned(qualitativ)

-dimensionale klassifikation: leichte, mittelgradige oder schwere depressive Episode(quantitativ)

welche Klassifikationssysteme gibts denn so für Kinder/Jugendliche?

ICD10/11--> WHO

DSM-V--> APA

MAS--> multiaxiales Klassifikationsschema für psych. Erkrankungen im Kindes/Jugendalter(Weiterentiwklung ICD für kids) weils da keine (mit Ausnahme fon F90-F98) spez. Ausprägungen von Krankheiten für kids + youth gibt

Zero to Three DC:0-3R bzw. DC:0-5R--> national center for infants, toddlers & families

welche Neuerungen im DSM-V gibts im Bezug auf Kinder/Jugendliche?

Autismus-Spektrums-Störung: alle Diagnosen sind in einer dimensional angelegten Kategorie angelegt(Arschberger, autistische Störung, desintegrative störung, rett-Störung(allmähl. verschw. soz. fähigkeiten)) -->Kernsysmptome: repetitives Verhalten, wenig Interesse an soz. Interaktion

Ess/Fütterungsstörungen(Anorexia Nervosa, Bulimia Nervosa, Binge-Eating-Störung, Pica-Störung(essen unverdaulicher sachen)

Geschlechtsdysphorie--> restriktive Vergabe

Depressive Störungen (Disruptive Mood Dysregulation Disorder) für Kinder bis
zum 18. Lebensjahr

Neurodevelopmental disorders --> LRS

ADHD--> subtypen in form von "presentations"

relevante Neuerungen im ICD 11?

manches zusätzlich aus DSM übernommen z.B.:

neues Kapitel 7 Schlaf-Wach-Störungen

neues Kapitel 17 «Zustände im Zusammenhang mit der Sexuellen Gesundheit

F90-F98 Verhaltens- und emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend ist rausgeflogen; sondern wie im DSM normale Kodierung bei Erwachsenen mit zusätzlicher Spezifizierung für kids

--> generell verstärkete Annäherung an kategoriale + dimensionale Diagnostk des DSM-V

Aufbau multiaxiales Klassifikationssystem MAS

bei ner Diagnostik müssen alle Achsen abgegangen werden

Achse I: psychische Störung

Achse II: Umschriebene Entwicklungsstörungen

Achse III: Inelliniveua(eig machnmal sinnfrei weils auch Erkrnakungen gibt bei der kognt. Fähigkeiten kein Kriterium sind)

Achse IV:körperliche Symptomatik

Achse V: Assoziierte aktuelle abnorme psychosoziale Umstände

Achse VI: Globalbeurteilung des psychosozialen Niveaus

Aufbau Diagnostic Classification DC:0-5

berücksichtigt unterschiedl. Entwicklungsstufen d. Kindes sowie Wechselbeziehungen in der Eltern-Kind-Beziehung

multiaxiales System:

-Achse I: Primäre Diagnose der psychischen Störung

-Achse II: Beschreibung der Eltern-Kind-Beziehung

-Achse III: medizinische und neurologische Probleme

-Achse IV: psychosoziale Stressoren

-Achse V: Funktionsniveau der emotionalen Entwicklung(kann sich des kind z.B. slebst beruhigen, sich selbt ausdrücken,..)

Vorteile/Nutzen von Klassifikation/Diagnostik

-klare Definition + einheitliche Sprache--> verbesserte Kommunikation + effizientere Infovermittlung

-Basis zur Erforschung psych. Erkrankungen

-Zusammenfassung klin. Merkmale in Syndrome wird vereinfacht

-Inforeduktion

-objektivierbare Entscheidung über Störungswert + Behandlungsbedarf mgl. --> "so wenig wie nötig, so viel wie möglich)

-evidenzbasiertes Vorgehen mgl 

-Abrechnungslogik sowie Anerkennung & Schutz von Betroffenen

Nachteile Risiken von Klassifikation/Diagnostik

-Ettiketierung statt detaillierter Beschreibung--> Depression zeigt sich bei Kind anders als bei Erwachsenem

-Stigmatisierung d. Patienten--> persönlktsstörung als Lebenszeitdiagnose

-Vereinfachung + Infoverlust

-hypothesenbestätigende Infoverarbeitung d. Klinikers(bias dass man eher nach infos sucht welche zur Krnakheit passen)

Diagnostik in der KJP; was muss man spezifisches beachten?

-Alter + kognt. Entwicklung

-Einbezug verschied. Infoquellen

-Anmeldung(normalerweise nicht durch das Kind selbst, deswegen fremdmotiviert--> mangelnde veränderungsmotivation, mangelnde Einsicht zur Verhaltensänderung)

Inhalte der Defi von Psychotherapie

-geplanter interaktionaler prozess

-Beeinflussung Verhaltensstörungen + Leidensprozesse die für behandlungswürdig gehalten werden

-via psycholog. Mittel (kommunikaton meist verbal)

-Ende durch Erreichen eines vorgefertigten Zieles

-Kliniker nutzt lehrbare Mittel auf Basis d. Theorie d. normalen + patholog. Verhaltens

-zur Durchführung i.d.R. tragfähige Bindung notwendig

Unterschied Psychotherapie vs. Beratung

Ein Psychotherapeut berät nicht--> raten; zwar versucht er z.b. via sokratischem dialog kognt. verzerrungen zu adjustieren, er gibt aber keine spezifischen ratzschläge; Ziel ist d. Hilfe zur Selbsthilfe, keine Abhängigkeit

woraus setzt sich d. hippokratische medizinische Ansatz zusammen?

-grundsätzliche Hilfsbereitschaft

-Anwendung des Könnens zum Wohle d. Menschen

-Schutz d. menschl. Lebens

-Achtung d. Patienten auf Grundlage d. menschl. Würde--> Schweigepflicht, Aufklärungspflicht, sittliches Verhalten

-Fortbildungspflicht

-

woraus setzt sich der 4-Prinzipienansatz d. ethischen Prinzipien zusammen

-Respekt vor d. Autonomie . Patienten

-Schadensvermeidung--> sozial inkompetente Person ned direkt in die Expo schicken

-Hilfeleistung

-Gerechtigkeit

wie hoch ist die Misserfolgsrate in kvt hochsculambulanzen in GER

wie viel % d. Misserfolgspatienten haben den Misserfolg dem Kliniker zugeschrieben?

Misserfolgsrate generell: 11-17%

5-10% d. Misserfolgspatienten sehen die Schuld fürn Misserfolg beim Kliniker --> kritisch, Schuld wird meist internalisiert

signifikante wirkfaktoren d. Psychotherapie nach Grawe

-therapeutische Beziehung

- Problemaktualisierung--> einfaches diskutieren der Problematik, welche vom Klient vllt. bisher nicht aktiv betrachtet wurde

-Ressourcenaktivierung--> überlegen, was dem Klienten bisher immer geholfen hat wenn die Problematik aufgetreten ist

-Problembewältigung--> aussicht auf bewältigung; Störungsmodell herausarbeiten & überlegen wie man störung beheben kann

-motivationale Klärung-->  welche funktion erfüllt z.b. ne emetophobie; was wird dadurch erreicht + welche probleme dadurch verdeckt

Wirksamkeit im KJP-Bereich; mittlere Effektstärke, vergleich kontrollgruppe, Störunngen mit größtem bzw. kleinstem Erfolgsp.

mittlere Effektgröße=.46

63% höhere p, dass sich Kind/jugendlicher in Therapie besser entwickelt als in Kontrollgruppe

größter Effekt: Angststörung

kleinster Effekt: multiple Probleme/Störungen; auch behandlung von depressionen signi weniger erfolgreich als behandlung v. erwachsenen

wirksamkeit nach quellen/unterschiedl. therapieformen; bei welcher therapieform gibts die größte übereinstimmung verschied. quellen

KVT --> fas überhaupt keine Diskrepanz zw. Lehrern, Eltern + Kind

non behaviorale Verfahren schwanken bei Wirksamkeit zw. -.05 bis .5

für welche disziplinen der Psychotherapie gibts gesicherte Wirksamkeitsnachweise im Bereich Kinder/Jugend?

nur die KVT

welche relevanten aspekte gibts für n valides therapeutisches Handeln?

-->Kinder + Jugendliche in Entwicklung; deswegen grundlegend wissen über entwicklungsstand nötig

-Identifizierung Haupt/nebenprobleme des Klienten

-Auslotung eines konkreten therapeutischen Vorgehens

-Aneignung von allgemeinem Veränderungswissen

-Aneignung Grundlagenwissen

-Aneignung Alltagswissen

-Wissen über die eigenen Stärken und Schwächen als Therapeut

-wissen über allgmn. ätiolog Konzepte(z.B. zu was kann n mangel an ascorbinsäure führen)

-wissen über störungsspezifische ätiologische Konzepte(wie entsteht ne Depression)

-wissen über die Ressourcen den Klienten

-wissen über institutionelle Rahmenbedingungen

-wissen über systemische Aspekte

 

was sind die Grundannahmen psychodynamischer Therapien?

-Grundfragen nach dem Warum des Menschlichen Erlebens; Kindliche unbewältigte Erlebnisse und deren Bezug zu
Erfahrungen und Zukunftsgestaltung

-Bedeutung der Sexualität ab Geburt(psychosexuelle Entwicklung--> Mund als erste erogene Zone)

-Bedeutung frühkindlicher Erfahrungen-->z.B. Zurückweisung in früher Kindheit

-Strukturmodell der Persönlichkeit; ICH, ES, Über-ICH --> Beziehungskonflikte als Repräsentanzen unerfüllbarer Wünsche, heftiger Affekte, frustrierter Objekte

-Entwicklung von Abwehrmechanismen(Idealisierung, Reaktionsbildung, Entwertung,..)

-Symptombildung als Selbstheilungsprozess zur Wiederherstellung des Gleichgewichtes zw. Energieniveaus(Triebe + Instanzen des psych. Apparates)

welche psychodynamische Annahmen gibt es über symptombildende Interaktionsprozesse in Familien?

-Störung der sozialbezogenen Autonomieentwicklung

-belastende elterliche Wünsche an das Kind-->Parentifiezierung(bis heute Fachbegriff)

-hohe Bedeutung der Rolle der Eltern

-abgewehrte Trauer: Familienmitglieder können sich nicht von belastenden Ereignissen trennen

-Realitätsverfälschung durch Familienmythen und Familienereignisse

Ziele der Behandlung im Rahmen einer psychodynamischen Psychotherapie

Hauptziel: Aufdecken der den Symptomen zugrundeliegenden unbewussten Entstehungsbedingungen --> Symptomreduktion ist nur sekundär

side quests:

-Förderung der ICH-Funktion(heute Selbstreflexion), Verbesserung der Beziehung zum Selbst & zur Bezugsperson --> unbewusste Anteile dem Bewusstsein zugänglich machen

-Förderung der Mentalisierungsfähigkeit(=Emotionsausrucksfähigkeit): Identifikation & Differenzierung von Affekten, Verbesserung d. Affektregulation

-Erleichterung des Denkens durch die Reduktion von Angst

-Unterstützung bei der Fähigkeit, innere & äussere Ursachen von Angst zu unterscheiden,
somit zwischen Phantasie & Realität zu trennen --> stabile Identität mit deren pos. + neg. aspekten aufbauen

-Erleichterung des Denkens über Ursachen & Folgen gestörter Objektbeziehungen

-Hilfe beim Setzen & Akzeptieren von Grenzen

-Förderung der Fähigkeit zur Perspektivenübernahme & der Reziprozität von Geben & Nehmen

-Förderung der Fähigkeit zum Aufschub der Bedürfnisbefriedigung

-Förderung der Integration gegensätzlicher Gefühle & Wünsche

wie lauten die Wirkfaktoren & Interventionen der psychodynamsichen Therapie?

--> geht darum was ich als therapeut machen muss

-Stimulation & Konfrontation mittels Übertragungsprozessen

-Kontrolle von Gegenübertragungsgefühlen--> ausgelöste Gefühle bei Therapeuten dürfen nicht ausgelebt werden, allerdings bei Deutungsvorschlägen miteinfließen

-Angebot von Deutungsvorschlägen--> vgl. Video eher keine Hilfe zur Selbsthilfe sondern therapeut übernimmt dat aktiv

-Reaktionen des Zuhören-könnens und der Empathie

-Rekonstruktionen von Lücken im Material des Patient:inen

-Angebot einer Halt gebenden Beziehung

wer sind die vorreiter der Kinderpsychoanalyse?

-Melanie Klein: frühkindliche Mutter-Kind-Interaktion im Fokus --> Ablehnung jeder erzieherischer Einflussnahme auf das zu erziehende Kind--> kind weis schon selber was es tut und muss ned erzogen werden

-Anna Freud: Kind ist unreif und unselbstständig und muss deshalb erzogen werden--> hat keine Krankheitseinsicht

Spiel als Ausdrucksmöglichkeit des Kindes

wie viele RCT´s gitbs denn so zur dynamsichen Kinder/Jugenspsychotherapie & was sagen diese aus?

-insgesamt 9 Stück ; gnerell insgesamt 34 studien welche sich mit beschäftigt haben

-Kann wirksam sein (zunehmend im follow-up), jedoch Ergebnisse mit Vorsicht zu interpretieren,
heterogene, vage Operationalisierung von „Effekt“

-Zwar grosse Effekte über 11 Studien, aber methodische Mängel! Nicht alle RCT und geringe Stichprobe
(nur für n=273 Patient:innen), heterogene Angebote, heterogene Gruppe, nur 8-14 Jährige

was sind Grundannahmen der systemischen Therapie?

-Indexpatient als Symptomträger mit Systemperspektive--> Einbezug anderer während Therapie wichtig

-Verständnis der Entwicklung menschlichen Verhaltens und Wahrnehmung in sozialem Kontext

-Kontextorientierung--> Fokus auf förderliche Rahmenbedingungen für die Entwicklung

-Menschenbild mit Fokus auf Autonomie(eigene Identität + soz. Gebundenheit(Umweltabhängigkeit)

-stärkung des Selbstwertgefühls

-ätiologie von Problemverhalten + Krankheit--> Stabilisierung von Symptomen

-zirkuläre Sichtweise statt einseitiger Ursache-Wirkungsbetrachtung

-Ressourcenorientierung, weniger an Pathologien

was ist im Fokus während einer systemischen Therapie?

-Selbsterleben und Wirkung auf Empfänger

-Grenzen und Subsysteme

-Familienthemen, Familienwerte, Familientabus--> System allerdings auch außerfamiliär(friends+lehrer)

-Stressor beeinflusst System (Symptom als Anpassungsleistung)

-Stress – Interaktionsstil – Verhaltensstörung

-Lebensgeschichte hemmt Entwicklung--> neue Geschichte (Interpretation etc.)

-Mentalisierung(=Selbstreflexion)--> eigene Bedürfnisse sowie die des gegenübers verbalisieren lassen

was soll im Rahmen der systemischen Therapie in Frage gestellt werden?

-symptomfördernden familiären Interaktionen und Strukturen (z.B. Regeln: im besten Fall verbindlich und veränderbar)--> Ressourcen

-dysfunktionalen Lösungsversuchen

-starren/ einschränkenden Familienerzählungen

Stattdessen: Entwicklung neuer, gesundheitsfördernder Interaktionen, Lösungsversuche und Erzählungen

auch welchen Personen/Modellen basiert die system. Therapie?

-Salvatore Mnunchin-->  Grenzen & Hierarchie in der Familie

-Virginia Satir--> erlebnisorientierter Ansatz, Selbstwert

-Mailänder Modell & Heidelberger Modell; pax-alto-gruppe

-Steve de Shazer: lösungsorientierte Kurztherapie, Wunderfrage

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