LM-Chemie

Carotinoide

Carotinoide


Sandra Simkovics
Diese Lernkarten behandeln die Biochemie von Vitaminen, insbesondere Vitamin D und A, auf Universitätsniveau. Sie beleuchten die Funktionen, Wirkungen und Mangelerscheinungen dieser Vitamine, sowie deren Vorkommen und biologische Prozesse wie die Regulation der Calcium- und Phosphathomöostase oder den Sehvorgang. Auch Hypervitaminosen und die chemischen Eigenschaften von Carotinoiden werden thematisiert. Medizinstudierende und Biochemie-Interessierte profitieren von diesem umfassenden Überblick über die Rolle von Vitaminen im menschlichen Körper.
Karten
15
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Chemie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
08.03.2013 / 09.03.2013

Lernkarten

Carotine vs. Xanthophylle

Carotine: reine KWS

Xanthophylle: zusätzliche Sauerstofffunktion

Carotine BSP

Lycopin

gamma, alpha, beta Carotin

Xanthophylle BSP

Lutein

Zeaxanthin

chemische Eigenschaften der Carotinoide

sehr empfindlich gg.über Sauerstoff und Licht

antioxidative Eigenschaften

können auch  im rahmen der Lipidperoxidation co-oxidiert werden

beruhende Farbveränderung durch oxidativen Abbau

Funktion: Provitamin A Wirkung

Vitamin A

alle Retinoide, die qualitativ die biologische Aktivität von all-trans-Retinol aufweisen

wesentliche V.A.-Wirkung besitzen lediglich 12 Carotinoide

1µg RÄ=1µ gramm Retinol = 6µg beta-Carotin = 12µg sonstige Carotin

Vitamin A Sehvorgang

Aufnahme des Lichtquants-> Isomerisierung des 11-cis-Retinal zu 11-trans-Retinal

Opsin spaltet ab -> Konformationsänderung löst eine enzymatische G-Protein-Kaskade aus

In der Dunkelreaktion wird 11-cis-Retinal regeneriert

Rhodopsin

11-cis-Retinal gebunden an Opsin

Hypovitaminose V.A.

schlechtes Dämmerungssehen

Störung des Knochenwachstums

Störung des Wachstums und Differenzierung von Epitheilien

Xerophthalmie

Hypervitaminose akut

Übelkeit

Erbrechen

trockene Haut mit Abschälen

Hypervitaminose chronisch

Knochen- und Gelenkschmerzen

vergrößerte Milz

Spontanfrakturen 

 

Vitamin D Vorkommen

Ei, Fleisch, Fisch, Butter, Milch, Margarine

Vitamin D biologische Wirkung

Hormonelle Regulation der Calcium- und Phosphat-Homöostase:
reguliert durch Calcitrol

Zielorgane des Calcitrols: Darm, Knochen und Niere

Calcitrol-> Hormon aufgrund seines Regel- und Wirkmechanismus

Vitamin D Mangelerscheinung Ursachen

ungenügende Belichtung der Haut

mangelhafte Funktion der 25-Hydroxylase (durch Medikamente)

Störung der renalen Hydroxylase (Nierenerkrankungen und beim Fehlen des PTH als Aktivator)

Vitamin D Mangelerscheinung

Kinder: Rachitis: gestörte Mineralisation der Knochen -> Skeletdeformation, Muskelschlaffheit, Unruhe

Erwachsene: Osteomalazie: Entzug von Calcium und Phosphat aus den nochen -> Knochenschmerzen, Knochenschwäche und Brüche

Ältere: Osteoporose: mit sinkendem Spiegel der Sexualhormone und nach Behandlung mit Glucokortikoiden

Hypervitaminose D

Hyperkalzämie

Stimulierung der C-Zellen der SChilddrüse zur Sekretion von Calcitonin:
-Förderung des einaus und Hemmung der Mineralisierung
-vermehrte Ausscheidung von PO4 3- und Calcium aus der Niere

Kalkablagerung in den weichen Geweben (herz, Lugen, Nierentubuli)

individuelle Dosierungsgrenzen (prophylatisch nicht mehr als 25 µg/Tag)

Hypervitaminose ist beim Gesunden durch Sonnenlicht nicht zu erreichen

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