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Lernende 247 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert 25.03.2015 / 26.08.2020
Lizenzierung Keine Angabe     (Nadja Senn)
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5.1.1 a) zählt die in zahnärztlichen Praxen benötigten Betriebsstoffe auf und ordnet sie den

              verschiedenen Gerätschaften zu, für die sie eingesetzt werden. K2

  • Elektrischer Strom (Kabelanschluss an der Steckdose)

    Mikromotoren, Handy, Kleingeräte, Sterilisator,…

  • Druckluft (Kompressor)

    Blasschlauch im Labor, Assistina (Winkelstück Pflege), Dreiwegspritze, Luftbetriebenen Mikromotoren oder Turbine

  • Spezielle Stoffe:

    Wasser

    Bohrantriebe zur Kühlung, Zahnsteinentfernungsgeräte, Dreiwegspritze, Spülglasfüller und Speischalenspülung, Röntgenentwicklungsgeräte zur Wässerung, Sterilisatoren (destilliertes Wasser)

    unterschiedliche Gase (brennbar, nicht brennbar)

    Camping-Kocher, Grill, Labor, Bunsenbrenner

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5.1.3 a) erklärt die Aufgabe und Funktionsweise des Kompressors und nennt den üblichen

              Betriebsdruck. K2

Lizenzierung: Keine Angabe

Aufgabe: Der Kompressor erzeugt Druckluft. Druckluft ist zusammengepresste Luft in einem Stahlbehälter.

Funktionsweise: Der Elektromotor treibt die Luftpumpe an. Diese pumpt Luft durch die Trocknungsanlage in den Windkessel bis zu einem Druck von 6 – 8 bar. Ist genügend Druck vorhanden, stellt der Kompressor automatisch ab. Bei einem Defekt kann die Maschine manuell an-oder abgeschaltet werden (Notknopf). Bei älteren Modellen muss das Kondenswasser entleert werden. -> Die Druckluft gelangt durch Leitungssysteme in die Praxisräume.

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5.1.4 a) erläutert die technischen Anforderungen an die Druckluft in einer Zahnarztpraxis. K2

Die Druckluft muss trocken, staubfrei und frei von Mikroorganismen sein!

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1 Kommentare

  • 30.04.2020
    Für die DA sind die Geräte wartungsfrei.
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5.1.5 a) beschreibt die Wartung der Gerätschaften und Leitungen des Druckluftsystems und

              beschreibt ihre Durchführung. K2

Die Luftreinigungsfilter müssen jährlich durch einen Techniker ersetzt werden.

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5.1.6 a) zählt die in Zahnarztpraxen verwendeten Gase und deren Anwendungen auf. K1

In der Zahnarztpraxis werden vier verschiedene Gase eingesetzt. Wir unterscheiden zwischen brennbaren und nicht brennbaren Gasen.

Brennbare Gase: Butan-Gas, Propan-Gas, Bunsenbrenner, Kigas (Propan-oder Butan-Gas)

In der Praxis werden diese Gase für das Schmelzen von Wachs und Kerr verwendet, Kigas für Assistina, zum Löten von Stahl

Nicht brennbare Gase: Sauerstoff O2, Kohlendioxid CO2, Lachgas N2O

Sauerstoff: Bei Atmungsstillstand oder in Kombination mit Lachgas

Kohlendioxid: Vitalitätsprüfung des Zahnes

Lachgas: Narkosemittel für oberflächliche Narkose. Nur in Kombination mit Sauerstoff.

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5.1.7 a) beschreibt die Gefahren der verschiedenen Gase und erklärt die Gefahren von austretenden

              Gasen in der Praxis. K2

In brennbaren Gasen sind KEINE giftigen Stoffe enthalten. Es droht jedoch Explosionsgefahr, da in den Flaschen ein hoher Druck (65-300 bar) herrscht. Vorsicht Hitze!

Austretende Gase: man sieht es nicht, man hört es nicht, man riecht es nicht (t.w. werden Duftstoffe beigemischt).

Vorgehen:

Keine Stromquelle einschalten

Gasquelle ausschalten

Feuerwehr informieren

Personen in Sicherheit bringen

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5.1.8 a) beschreibt verschiedene Teile eines zahnärztlichen Units mit all seinen möglichen 

              Gerätschaften. K2

Jeweils mit kurzer Beschreibung!

  • OP-Lampe
  • Fussbedienung
  • Elektrotom
  • Speischale und Spülglasfüller
  • Monitor für Röntgenbildbetrachtung
  • Helferinnen-Unit mit Absauganlage und Dreiwegspritze
  • Zahnarzt-Unit mit Dreiwegspritze, Mikromotoren, Turbine, ZEG, und ev. andere Geräte
  • Amalgamabscheider

DA-Seite:

Absaugschlauch, Speichelzieher

ZAZ-Seite (unter anderem):

Mikromotoren, Turbine, Elektrochirurgiegerät, Ultraschallgerät

 

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5.1.9 a) beschreibt Pflege und Wartungsarbeiten aller zum Unit gehörenden Gerätschaften. K2

OP-Lampe: Griffe und Gehäuse desinfizieren, Reflektor nur feucht abwischen, Ventilator mit Luft ausblasen zum Schutz vor Überhitzung durch Staub.

ZEG: Spitzen sterilisieren, bei manchen Geräten lassen sich auch Handstücke sterilisieren – wenn nicht gute Desinfektion!

Mehrfunktionsspritze: Wasser-Luft-Düsen gut durchsprayen, mit dünner Nadel Kalkrückstände entfernen. Hülse kann oftmals sterilisiert werden.

Elektrotom: Arbeitsspitzen sorgfältig Reinigen und Sterilisieren.

Speischale und Spülglasfüller: Desinfektion, eine Scheuermittel verwenden zur Reinigung, Abfluss-Sieb jedes Mal herausnehmen und auswaschen, bei integrierten Entkeimungsanlagen in regelmässigen Abständen Entkeimung durchführen.

Absauganlage:  Nach jedem Patienten kaltes Wasser aus Speischale oder Desinfektionslösung durchsaugen. Jeden Abend Schläuche mit Spezial-Mittel durchsaugen und einzelne Siebe herausnehmen und reinigen.

Amalgamabscheider: Behälter herausnehmen, das mitgelieferte Desinfektionsmittel hineinschütten, Deckel gut schliessen und in die Styroporverpackung legen. Ob das Paket mit der Post verschickt oder von einer Firma abgeholt wird ist individuell verschieden:

Achtung: Das Reinigen des Behälters und das Ausleeren der Flüssigkeit sind verboten!

Röntgengeräte: Nach Gebrauch Apparat, Gestänge und Auslöser desinfizieren. Digitale Anlagen sind wartungsfrei.