Ernährung Basis

für Drogisten

für Drogisten


K. T.
Diese Lernkarten bieten eine fundierte Übersicht über die Grundlagen der Ernährung, ideal für die Berufslehre. Sie decken Themen wie Fette, Kohlenhydrate, Eiweiße, Vitamine, Mineralstoffe und Wasser ab, wobei der Fokus auf deren Aufbau, Verdauung, Aufgaben und Bedeutung für den Körper liegt. Besonders nützlich für angehende Fachkräfte in der Ernährungsbranche, die ein solides Verständnis der Nährstoffe und deren Rolle im menschlichen Körper benötigen.
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Allemand
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Apprentissage
Créé / Mis à jour
28.04.2016 / 23.04.2025

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1) Kohlenhydrate

Unterteilung der KH

- Einfachzucker / Monosaccharide

- Zweifackzucker / Disaccharide

- Mehrfachzucker / Polysaccharide

1) Kohlenhydrate

Einfachzucker

Monosaccharide

- Glucose

- Fructose

- Galactose

1) Kohlenhydrate

Zweifachzucker

Disaccharide

- Saccharose 

- Maltose

- Lactose

1) Kohlenhydrate

Mehrfachzucker

Polysaccharide

- Amylose

- Glycogen

- Inulin

1) Kohlenhydrate

Verdauung von KH

- wird von Enzymen zu Monosacchariden gespalten 

   -> fehlendes Enzym = Intoleranzen

- unverdauliche KH = Ballaststoffe

1) Kohlenhydrate

Stoffwechsel der KH

- werden von der Leber aus über das Blut zur Zelle gebracht

- Insulin schleust Zucker in die Zelle ( Schlüssel-Schloss-Prinzip)

1) Kohlenhydrate

Ballaststoffe

- können nicht aufgespalten oder resorbiert werden 

- positive Wirkung auf die Verdauung ( Darmflora, -peristaltik, Sättigungsgefühl, u.Ä. )

2) Fette

Aufgaben von Fett

- Depotfett: Energiespeicherung

- Organfett: Stabilisieren und schützen von Organen

- Bestandteil des Nervengewebes

- Träger fettlöslicher Vitamine

- Vorstufe der Gallensäure und versch. Hormone

2) Fette

Aufbau von Fett

- Glycrin + Fettsäure ( Kurz-, mittel-, oder langkettige)

- gesättigte Fettsäuren = Depotfett, Energielieferant

- ungesättigte Fettsäuren = beugen Arterienverkalkung vor

- mehrfach ungesättigte Fettsäuren = Stoffwechselprozesse, Hormonaufbau, Zellmembranaufbau, Gehirnentwicklung

2) Fette

Verdauung von Fetten

- im Dünndarm von Gallenflüssigkeit emulgiert

- Enzym Lipase spaltet Fett = Glycrin und Fettsäuren

- wasserunlösliche Stoffe werden von Transportproteinen zu Zielzellen gebracht

2) Fette

Was ist Cholesterin?

- Fettbegleitstoff

- wird vom Körper selbst gebildet und zusätzlich über tierische Nahrungsmittel

- für Aufbauprozesse im Körper ( Zellmembran, Gallensäure, Vitamin D)

- LDL = "böses" Cholesterin, wird in Zellen geführt , Ablagerung in Blutgefäße

- HDL = "gutes" Cholesterin, in Leber zur verstoffwechselung geleitet

2) Fette

Gesättigte Fettsäuren

- Erhöhung des Fettsäure- und Cholesterispiegels im Blut

- Gefahr vorzeitiger Arterienverkalkung 

- Verschlechterung der Insulinempfindlichkeit der Zellen -> vermehrte Fettspeicherung

= Kokosfett, Palmkernfett, Schweineschmalz, Rindertalg

2) Fette

einfach ungesättigte Fettsäuren

- positive Wirkung auf Gesundheit

- Senkung des LDL- Cholesterins

- Vorbeugung einer vorzeitigen Arterienverkalkung

= Olivenöl

2) Fette

mehrfach ungesättigte Fettsäuren

- essenziell ( müssen dem Körper zugeführt werden)

- Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren

- Mangel = Ekzemartige Hautausschläge, Infektionsanfälligkeit, gestörte Wundheilung

=Distel-, Walnuss-, Soja-, Sonnenblumenöl, fetter Fisch (Omega-3)

2) Fette

Lecithin

- fettähnlicher Stoff

- Bestandteile der Zellmembran

- Unterstützung der Zellfunktion

3) Eiweiße

Aufgaben von Proteinen

-Aufbau und Erhalt von Körpersustanz (Haut, Haare,Nägel, Muskeln)

- Baustoff vieler Substanzen ( Enzyme, Zellbestandteile, Antikörper,...)

3) Eiweiße

Aufbau von Proteinen

- Grundbaustein = Aminosäuren

- 8 davon essenziell

- kettenartig zu größeren Bausteinen verknüpft

3) Eiweiße

Biologische Wertigkeit

- Effizienz, mit der Nahrungsprotein in körpereigenes gewandelt wird

- nach Gehalt der essenziellen Aminosäuren gewertet

-tierische Proteine wertiger (den menschlichen ähnlicher)

 

3) Eiweiße

Verdauung der Proteine

- enzymatisch vollständig abgebaut

- zu große Bruchstücke = können zu Allergien führen

= Zöliakie, Sprue, Weizeneiweißallergie, Kuhmilcheiweißallergie, Gicht

4) Vitamine

Stoffwechsel

- wasserlösliche Vitamine werden nicht gespeichert ( außer B12), ständige Zufuhr durch Nahrung

- fettlösliche Vitamine im Fettgewebe gespeichert

Wasserlöslich: B(1,2,6,12), H, C, Niacin, Panthotensäure

Fettlöslich: E, D, K, A 

4) Vitamine

Aufgaben 

- jedes hat individuelle Aufgaben:

Coenzyme, Aufbau von Gewebe, Radikalfänger

       

4) Vitamine

Bedarf

- Abhängig von Alter, Geschlecht, Gesundheitszustand, Ernährung

- kritsche Nährstoffversorgung bei: geringer Nahrungsaufnahme, einseitiger Nahrungsaufnahme, Zigarettenkonsum, Schwangeren, Veganern

5) Mineralstoffe

Einteilung

-Mengenelemente >50mg/kg Körpergewicht

-> Natrium, Kalium, Chlorid,...,

-Spurenelemente <50mg/kg Körpergewicht

-> Eisen, Zink, Jodid,..., 

5) Mineralstoffe

Aufgaben

- Aufbau und erneueren der harten Gewebe (Knochen, Zähne)

- osmotischer Druck

- Nervenimpulse und Muskelkontraktion

- Blutbildung

- Hormone

- Cofaktoren von Enzymen

6) Sekundäre Pflanzenstoffe

Definition

- mehrere tausend Stoffe

- über Nahrung aufgenommen

Beispiele:

Carotinoide= antioxidativ, Immunabwehr, Saponine = cholesterinsenkend, Phytoöstrogene = antioxidativ

7) Wasser

Bedeutung

- Baustoff, Lösungsmittel, Transportmittel, Kühlmittel

- Körper besteht zu etwa 50-70% aus Wasser

7) Wasser

Einteilung nach osmotischem Druck

- hypoton : Getränk hat weniger gelöste Teilchen als Blut, schnelle Aufnahme von Flüssigkeit, wenig Mineralstoffe

Beispiel: Wasser

- Isoton : Getränk hat gleich viel gelöste Teilchen, schnelle Aufnahme, guter Flüssigkeitsausgleich

Beispiel: Saftschorle (1:2), Iso-Drinks

- Hyperton: Getränk hat wesentlich mehr gelöste Teilchen, entziehen Darm körpereigenes Wasser ( Getränk verdünnen)

Beispiel: Kaffee, Cola, Eistee

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