Chemie - Atommodelle

Atommodelle der Chemie von Demokrit (500 v.Chr.) bis heute

Atommodelle der Chemie von Demokrit (500 v.Chr.) bis heute


Michael Lustenberger
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über verschiedene Atommodelle für den Mittelschulunterricht. Sie behandeln zentrale Konzepte wie das Elektron, den Atomkern und die Entwicklung der Atomtheorie von historischen Modellen bis zu modernen Ansätzen. Die Karteikarten eignen sich für Schüler, die die Grundlagen der Atomphysik verstehen und die Entwicklung der Atommodelle nachvollziehen möchten.
Cartes-fiches
7
Utilisateurs
5
Langue
Allemand
Catégorie
Chimie
Niveau
Collège
Créé / Mis à jour
14.03.2014 / 20.06.2025

Cartes-fiches

Atommodell von Demokrit

460-371 v.Chr.

Demokrit war nicht der erste der alten Griechen, seine Vorstellungen gehen auf seinen Lehrer Leukipp zurück. Leukipp sagte als erster, dass die Stoffe au kleinsten Teilchen bestehen. Demokrit sachte, dass sich die Atome im leeren Raum frei bewegen können, zusammenstossen, sich vereinigen und wieder trennen. Er sagte, es gibt nur Atome und den leeren Raum

Atommodell von Dalton

1766-1844

John Dalton, englischer Chemiker und Physiker begründete die moderne Atomtheorie insbesondere die kinetische Gastheorie nach der sich die Atome wie Kugeln im freien Raum bewegen und ihre Stösse gegen die Wand den Druck ausmachen.

Atommodell von J.J. Thompson

1856-1940

Joseph John Thomopson beobachtete Kathodenstrahlen im elektrischen und magnetischen Feld und stellte fest, dass sie sich wie negativ geladene Teilchen verhalten. ER bestimmte e/m für das Elektron und erkannte es als Teilchen. Er gilt als Entdecker des Elektrons. Er stellte sich das Atom wie einen Rosinenkuchen oder eine Wassermelone vor, bei dem der Teig bzw. das Fruchtfleisch die homogen verteilte und mit der Masse verbundene postitive Ladung ist, die Rosinen oder Kerne sind die Elektronen.

Atommodell von Lord Ernest Rutherford

1871-1937

Rutherford erkannte durch seine Streuversuche als erster, dass das Atom bis auf den sehr kleinen Kern leer ist und seine Grösse nur durch die am Kern gehaltenen Elektronen bedingt ist, die um den Kern kreisen wie Planeten um die Sonne, da die Coulombkraft als Zentripetalkraft wirkt.

Atommodell von Niels Bohr

1913-1963

Bohr entwickelte das Rutherford'sche Atommodell weiter, indem er nur noch solche Kreisbahnen zuliess, deren Umfang ein Vielfaches der de Broglie Wellenlänge beträgt. Damit konnte er die Energiesprünge erklären, die beim Absorbieren und Emittieren von Licht (im erweiterten Sinn) durch die von Balmer, Lyman und andere gefunden wurden.

Atommodell von Erwin Schrödinger

1887-1961

Schrödinger entwickelte die Schrädingergleichung, nach der den einzelnen Energiezuständen des Atoms Aufenthaltswahrscheinlichkeiten des Elektrons zuzuordnen sind

Arommodell von Wernder Heisenberg

1901-1976

Heisenberg entwickelte die Unschärferelation, nach der das Elektron im Atom nicht mehr als Teilchen mit fester Bahn erklärbar ist.

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