2PM01 Atmung Erkrankungen
RVF015
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Lernkarten
Was ist zystische Fibrose?
Ist eine Stoffwechselerkrankung und ist eine chronisch fortschreitende Krankheit, nicht heilbar
Ursache für CF
Eiweiss Protein CFTR, welches nicht richtig arbeitet (Wirkungsweise = Türe zwischen Zelle und Umgebung)
die Chlorteilchen schwimmen dort hindurch, jedoch klemmt diese Türe und die Teilchen kommen nicht hindurch und die Flüssigkeiten werden zäh
Mukoviszidose?
Krankheit des Zähen Schleims
Cystische Fibrose
Zysten, die sich in Folge der Vernarbungen (Fibrose) bilden
Diagnose von CF erfolgt?
- Gurtrie-Test (NG-Screening)
- Schweisstest
- Gentest
- Stuhluntersuchung
- Pränataldiagnostik
Merkmale können sein bei CF-NG?
- Mekoniumileus (kein Mekoniumabgang innerhalb 12-24h)
- NG schmeckt salzig (aufgrund vermehrter Elektrolytenausscheidung über den Schweiss)
Wie erfolgt die Vererbung von CF?
Beide Elternteile müssen Genträger sein (Chromosom 7 ist fehlerhaft bei CF) und dann ist die Chance zu 25% bei jeder SS ein Kind zu erhalten mit CF
Klinische Manifestation von CF
Pulmonal:
- Rezidive Bronchitiden und Pneumonien
- Obstruktives Lungenemphysem
- Atelektasen Pneumothorax (Atelektase=kollabierten Lungenteil)
- Bronchiektasien
- Pulmonale Hypertonie
- Rechte HI
Intestinal
- 10-20% Mekoniumileus
- Maldigestion durch exokrine Pankreasinsuffizienz
- Obstipation
- 10-20% Diabetes Mellitus
- Leberzirrhose durch Gallensstau
Symptome bei CF
Symptome
• Trommelschlegelfinger mit Uhrglasnägel (Clubbing) aufgrund einer chronischen Gewebshypoxie oftmals
• Dypnoe, Tachypnoe
• Verminderte Leistungsfähigkeit
• Eingeschränkte körperliche Belastungsfähigkeit
• Wohlbefinden beeinträchtigt
• Völlegefühl, Bauchschmerzen
• Psychische Belastung
Therapie bie pulmonalen Veränderung CF
• Physiotherapie und Sport als Grundlage
• Antibiotikatherapie bei Infekten (auch inhalativ evtl)
• Medis wie Mykolytika und Sekretolytika
• Inhalation von Bronchodilatatoren
• Hypertone Kochsalzlösung und die „DNase“ (Wirkstoff zerlegt Leukozyten, die den Schleim in der Lunge so zäh machen.
• Flüssigkeitszufuhr
• Sauerstofftherapie
• Lungentransplatation
Therapie bei intestinalen Veränderung CF
• Symptomatische Therapie
• behandlung der exokrinen Pankreasinsuffizienz durch orale Substitution von Pankreasenzymen bei der Nahrungsaufnahme (Kreon)
• Hochdosierte Gabe fettlöslicher Vitamine ADEK
• Obstipation: stuhlweichhaltende Therapien
• Hochkalorieschie, eiweissreiche Ernährung
• Therapie der Komplikationen (DM = Insulin / Leberzirrose = Lebertransplantation
Asthma Bronchiale Definition
Chronische Atemwegserkrankung, die durch Entzündung und Überempfindlichkeit der AW gekennzeichnet ist, was zu periodischen Anfällen von Dyspnoe, Husten führt.
Pathophysiologie von Asthma
Entzündungsreaktionen führen zur Konstriktion der AW (Bronchiale Obstruktion), bronchiale Hyperreagibilität und vermehrter Schleimbildung
Ursachen für Asthma
Umwelt- und berufsbedingte Allergene (zahlreich)
Kalte, trockene Luft
Infektionen
Körperliche Betätigung
Inhalative Reizstoffe
Gefühl
Aspirin und andere nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR)
Genetische Veranlagung
Symptome bei Asthma
Bei einer Exazerbationen leiden Betroffene an Atemnot, Engegefühl in der Brust, hörbarem Keuchen und Husten. Giemen kann auch sein, sowie Tachykardie oder Tachypnoe
Diagnosestellung bei Asthma
- Klinische Bewertung
- Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie, Allergietest, Peak-Flow-Messung, etc,...)
Therapie Asthma
Medikamentöse Therapie mit Glukokortikoide und Beta-2-Sympathomymetika (Bronchodilatatoren und Steroide)
Vermeidung von Auslösern
Komplikationen von Asthma können Schwere Anfälle sein und chronische Atemwegsveränderungen
COPD Definition
Ist eine chronisch fortschreitende Lungenerkrankung, die durch dauerhafte Atemobstruktion, chronischer Bronchitis und/oder Emphysem charakterisiert ist
Pathophysiologie COPD
Inhalative Exposition kann eine entzündliche Reaktion in den Atemwegen und Alveolen auslösen, die zu Krankheit bei genetisch anfälligen Personen führt.
Das wichtigste pathophysiologische Merkmal der chronischen obstruktiven Lungenerkrankung ist die Begrenzung der Luftströmung durch Verengung und/oder Obstruktion der Atemwege, Verlust des elastischen Rückstoßes oder beides.
Verengung und Obstruktion der Atemwege werden durch entzündungsbedingte Schleimhypersekretion, Schleimverstopfung, Schleimhautödem, Bronchospasmus, peribronchiale Fibrose und Remodellierung kleiner Atemwege oder eine Kombination dieser Mechanismen verursacht.
Zusammengefasst: Chronische Entzündungen, Verengung der AW Zerstörung der Alveolen
Ätiologie COPD
Hauptsächlich Rauchen
Kann auch durch Umweltverschmutzungen oder inhalativen Feinstaub ausgelöst werden
genetische Veranlagung
Symptome COPD
Dyspnoe, chronischer Husten, vermehrter Auswurf, Giemen, verlängertes Exspirium, Lungenüberblähung
Komplikation:
spontaner Pneumothorax
Diagnosestellung COPD
Lungenfunktionsprüfung (spirometrie), Klinische Bewertung, Bildgebende Verfahren
COPD Einteilungen Schweregrad (Gold-Stadien)
Je größer der FEV1-Wert, desto leistungsfähiger ist die Lungenfunktion.
- Forcierte Einsekundenkapazität (FEV1): Dies ist die Luftmenge, die ein Mensch innerhalb einer Sekunde ausatmet, wenn er zuvor maximal Luft geholt hat.
kann anhand des FEV1 nach der Bronchodilatation klassifiziert werden
Mild: ≥ 80% der Prognose
Moderat: 50% bis 79% der Prognose
Schwer: 30% bis 49% der Prognose
Sehr schwer: < 30% der Prognose
Alle COPD-Stadien in der Übersicht
- COPD GOLD 1 (Anfangsstadium) Atemnot und Husten sind unauffällig bis kaum bemerkbar. Atemnot tritt nur bei starker körperlicher Anstrengung auf.
- COPD GOLD 2
Atemnot und Husten treten öfter auf und können den Alltag beeinträchtigen. Die Atemnot entwickelt sich, wenn die körperliche Anstrengung zunimmt. - COPD GOLD 3
Atemnot, Husten und Auswurf treten verstärkt auf und können den Alltag beeinträchtigen. Die Atemnot tritt schon bei geringer körperlicher Anstrengung auf. - COPD GOLD 4 (Endstadium)
Atemnot, Husten und Auswurf treten verstärkt auf und beeinträchtigen den Alltag erheblich. Die Atemnot tritt bereits im Ruhezustand auf.
Therapie der COPD
Bronchodilatatoren, Steroide, Sauerstoffverabreichung, Nikotinkarenz
Lungenembolie Definition
LE tritt auf, wenn ein Embolus in die Lunge wandert und dort einen plötzlichen Verschluss eines arteriellen Gefässes verursacht.
LE Pathophysiologie
Ursprung meist von Thrombose in einer Tiefliegenden Beinvene, welche sich ein Stück losgelöst hat und in die Lunge gewandert ist und dort stecken blieb in einer Arterie und somit den Gasaustausch behindert.
Ätiologie LE
Tiefe Venenthrombose (meist untere Extremitäten), Luftembolie
Diagosestellung LE
CT-Angiographie, Blutgasanalyse, D-Dimere-Test, Messung Pulsoxymetrie(Abfall)
LE Symptome
Tachypnoe, Dyspnoe, Tachykardie, Brustschmerzen (hauptsächlich pleuritisch), Husten,
Therapie LE
Komplikationen
Supportive Therapie (Symptome lindern wie z.B. O2-Gabe)
Antikoagulation
Einsetzen eines inferioren Vena-cava-Filters (selten bei ausgewählten Patienten)
Schnelle Reduktion der Gerinnselbelastung durch Thrombolyse oder Embolektomie (bei ausgewählten Patienten)
Komplikationen können Lungeninfarkt und Herzinsuffizienz sein
Brady-Apnoe-Syndrom Definition
Gekennzeichnet durch wiederholte längere Atemaussetzer
BAS Pathophysiologie
ist eine Entwicklungsstörung, die durch Unreife der neurologischen und/oder mechanischen Funktion des Atmungssystems verursacht wird. Apnoe kann charakterisiert werden als
Zentral (am häufigsten)
BAS Ätiologie
Neurologische Störung, Unreifes Atemzentrum,
Symptome BAS
Längere Atempausen, Zyanose
Diagnosestellung BAS
Klinische Bewertung
Kardiorespiratorische Überwachung
Ausschluss anderer Ursachen (z. B. Hypoglykämie, Sepsis, intrakranielle Blutung)
Therapie BAS
Stimulation
Behandlung der zugrunde liegenden Erkrankung
Atemstimulanzien (z. B. Koffein)
Continuous Positive Airway Pressure (CPAP-Beatmung)