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L. G.
Diese Lernkarten bieten eine Einführung in grundlegende Mengenlehre für Universitätsstudenten. Sie behandeln zentrale Konzepte wie Elemente, Mächtigkeit, kartesische Produkte, Disjunktheit, Komplement und Äquivalenzrelationen. Die Karteikarten erklären auch die Regeln von de Morgan und Distributivgesetze für Mengen. Sie eignen sich besonders für Studierende, die sich mit den mathematischen Grundlagen von Mengen vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
19
Utilisateurs
4
Langue
Allemand
Catégorie
Mathématiques
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
30.03.2021 / 01.05.2021

Cartes-fiches

Definieren Sie den Begriff Menge sowie ihre Mächtigkeit.

Zusammenfassung von Objekten zu einem Ganzen; Anzahl der Elemente der Menge. 

Die Mächtigkeit gibt die Anzahl der Elemente von M an.

Es seien die Mengen M und N gegeben:

M={3,4,5,6,7} N={6,7,8,9}

Bestimmen Sie:

a) M ∪ N

b) M ∩ N

c) M \ N

  • a) M ∪ N = {3, 4, 5, 6, 7, 8, 9}
  • b) M ∩ N = {6, 7}
  • c) M \ N = {3, 4, 5}

Überprüfen Sie das Assoziativgesetz L ∩ (M ∩ N) = (L ∩ M) ∩ N für folgende Mengen: 

 

Überprüfen Sie die 1. Regel von de Morgan L \ (M ∩ N) = (L \ M) ∪ (L \ N) für folgende Mengen: 

Welche drei Eigenschaften müssen bei der Äquivalenzrelation gelten? Erläutern Sie diese

1. Reflexivität  (x, x) ∈ ℝ

2. Symmetrie: Wenn (x, y) ∈ ℝ, dann gilt auch (y, x) ∈ ℝ

3. . Transitivität: Wenn (x, y) ∈ ℝ und (y, z) ∈ ℝ, dann gilt auch (x, z) ∈ ℝ

Erläutern Sie anhand eines Beispiels n teilt a. Wie wird dies üblicherweise dargestellt?

n|a, wenn es ein x ∈ ℤ gibt, sodass x · n = a. Es ist 5|35, denn 7 · 5 = 35

An Universitäten wird eine Relation R auf der Menge der Studenten definiert, wobei a ∼ b genau dann, wenn Student a und Student b im gleichen Semester sind. Zeigen Sie, dass R eine Äquivalenzrelation ist.

Reflexivität: Jeder Student ist im selben Semester wie er selbst.

Symmetrie: Ist a im gleichen Semester wie b, dann ist auch b im gleichen Semester wie a.

Transitivität: Ist a im gleichen Semester wie b und b im gleichen Semester wie c, dann ist auch a im gleichen Semester wie c.

R sei die Verwandtschaftsrelation aller Menschen, wobei a ∼ b genau dann, wenn der Mensch a mit dem Mensch b verwandt ist. Zeigen Sie, dass R eine Äquivalenzrelation ist.

Lösung Reflexivität: Jeder Mensch ist mit sich selbst verwandt.

Symmetrie: Ist a mit b verwandt, dann ist auch b mit a verwandt.

Transitivität: Ist a mit b verwandt und b mit c, dann ist auch a mit c verwandt.

Seien L, M und N Mengen. Zeigen Sie, dass (L ∪ M) ∪ N ⊆ L ∪ (M ∪ N) gilt.

Vergleiche Beweis zum Assoziativgesetz für Mengen.

Zeigen Sie, dass die folgenden Distributivgesetze für Mengen L, M und N gelten:

L ∪ (M ∩ N) = (L ∪ M) ∩ (L ∪ N)
L ∩ (M ∪ N) = (L ∩ M) ∪ (L ∩ N)

Vergleiche Beweis zum Assoziativgesetz für Mengen.

Zeigen Sie, dass für Mengen L, M und N die zweite Regel von de Morgan gilt:


L\(M ∪ N) = (L\M) ∩ (L\N)

Vergleiche Beweis zur ersten Regel von de Morgan.

Sei G die Menge aller Geraden in der zweidimensionalen Ebene. Falls zwei Geraden x, y ∈ G parallel zueinander sind, so setzen wir hierfür x ∼ y.

Zeigen Sie, dass ∼ eine Äquivalenzrelation auf G ist.

Reflexivität: Jede Gerade x ∈ G ist parallel zu sich selbst. Somit gilt x ∼ x.
Symmetrie: Seien x, y ∈ G. Wenn x parallel zu y ist, dann ist auch y parallel zu x. Aus x ∼ y folgt somit y ∼ x.
Transitivität: Seien x, y, z ∈ G. Wenn x parallel zu y und y parallel zu z ist, dann sind alle drei Geraden parallel zueinander und damit ist insbesondere auch x parallel zu z. Aus x ∼ y und y ∼ z folgt somit x ∼ z.
Damit ist ∼ eine Äquivalenzrelation auf G. □

Was muss man machen, wenn man entscheiden will, ob eine Relation eine Äquivalenzrelation ist oder nicht?

Was ist das Komplement einer Menge?

Das Komplement einer Menge B ist die Menge aller Elemente, die nicht zu B gehören.

Was sind Disjunkte Mengen?

Zwei Mengen, deren Schnittmenge leer ist oder die kein gemeinsames Element besitzen, heißen disjunkt.

Schreibweise Mächtigkeit einer Menge

|A|

Schreibweise Disjunkte Mengen

A ∩ B = ∅

Was ist das Kartesische Produkt?

Das kartesische Produkt A × B ist die Menge aller geordneten Paare (a,b) mit der ersten Komponente a aus A und der zweiten Komponente b aus B.

Was sind Elemente?

Die Objekte, die zu einer Menge gehören, nennt man die Elemente der Menge.

Étudier