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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 21.08.2019 / 03.09.2019
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1 Grundbegriffe, Theorien, Methoden / Studienbrief

Das SOK-Prinzip …

… bedeutet: Selektion, Optimierung und Kompensation.

… ist einem klassischen, traditionellen Entwicklungsmodell verpflichtet.

… wurde aus Eriksons Entwicklungstheorie abgeleitet.

… hat sich in der Erforschung der kognitiven Entwicklung empirisch bewährt.

… ist ausschließlich auf das höhere Lebensalter anwendbar.

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2 Welche der folgenden Aussagen sind falsch?

In kulturvergleichenden Studien …

… wird Kulturzugehörigkeit in der Regel als abhängige Variable verstanden.

… wird nach kulturspezifischen Unterschieden gesucht.

… wird nach Universalien gesucht.

… müssen vor allem die Datenerhebungsinstrumente kultursensitiv angepasst werden.

… wird Kulturzugehörigkeit häufig als Landeszugehörigkeit / Nationalität verstanden.

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3 Die Frage nach der "ökologischen Validität" …

... stellt sich in Längsschnittuntersuchungen deutlicher als in Querschnittuntersuchungen.

… wurde von Burrhus F. Skinner als Kritik an psychoanalytischen Theorien aufgeworfen.

… richtet sich auf das Ausmaß, in dem die von den Versuchspersonen einer Untersuchung erlebte Umwelt die Eigenschaften hat, die der Forscher / die Forscherin voraussetzt.

… richtet sich auf das Ausmaß der Ähnlichkeit von Messungen, die zu unterschiedlichen Zeiten erhoben wurden.

… stellt sich bei der Verwendung von Experimentaldesigns selten.

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4 Grundbegriffe, Theorien, Methoden / Einführung, Kapitel 1, Siegler et al.   

Eine zentrale Leitfrage der Untersuchung kindlicher Entwicklung lautet: Wie wirkt sich der soziokulturelle Kontext auf die Entwicklung aus? Zentrale Teile des soziokulturellen Kontexts von Kindern …

… kommen in kulturellen Überzeugungen und Werthaltungen zum Ausdruck.

… sind die Menschen, mit denen sie zu tun haben (z. B. Erziehungspersonen, Peers).

… stehen im Mittelpunkt der Theorie von Jean Piaget.

… beziehen sich ausschließlich auf Unterschiede zwischen einzelnen Kulturen.

… sind Gegenstand des bioökologischen Modells von Urie Bronfenbrenner.

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5 Grundbegriffe, Theorien, Methoden / Einführung, Kapitel 1, Siegler et al.

Welche der folgenden Aussagen sind in Bezug auf die Bedeutung von Anlage und Umwelt für die kindliche Entwicklung zutreffend?

In vielen Entwicklungsbereichen lassen sich individuelle Unterschiede entweder auf genetische Veranlagung oder Umweltfaktoren zurückführen.

Erleben und Verhalten können Veränderungen des menschlichen Genoms bewirken.

Umweltfaktoren spielen bei der Entstehung von Geschlechterunterschieden in den meisten psychologischen Merkmalen eine vergleichsweise größere Rolle als die genetische Ausstattung.

Zwillingsstudien legen nahe, dass der Entwicklung von Schizophrenie eine genetische Komponente zugrunde liegt.

Anlage und Umwelt wirken sich gleich stark auf die individuelle Intelligenzentwicklung aus.

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6 Grundbegriffe, Theorien, Methoden / Einführung, Kapitel 1, Siegler et al.

Entwicklung kann als kontinuierlicher oder diskontinuierlicher Verlauf betrachtet werden. Welche Aussagen sind richtig?

Im Bereich des körperlichen Wachstums gibt es ausschließlich kontinuierliche, also quantitative Veränderungen.

Am Beispiel eines altersmäßig unterschiedlichen Umgangs mit Piagets Invarianzaufgabe zur Einschätzung von Flüssigkeiten (auch Umschütt-Aufgabe genannt) lässt sich eine diskontinuierliche Sicht auf Entwicklung gut illustrieren.

Erik Eriksons Theorie der psychosozialen Entwicklung ist einer diskontinuierlichen Entwicklungsperspektive verpflichtet.

Stufentheorien, nach denen Entwicklung als Abfolge unterscheidbarer Stadien oder Phasen verläuft, betonen die Diskontinuität der Entwicklung.

Bei vielen Gegenstandsbereichen gilt: Ob man von kontinuierlicher oder diskontinuierlicher Entwicklung ausgeht, ist oftmals eine Frage der Sichtweise / Perspektive.

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7 Grundbegriffe, Theorien, Methoden / Theorien der kognitiven Entwicklung, Kapitel 4, Siegler et al.

Welche Aussagen sind im Kontext der Piaget’schen Begriffe Assimilation, Akkommodation und Äquilibration falsch?

Wenn Pippi Langstrumpf singt: "Ich mach’ mir die Welt, wie sie mir gefällt", dann ist dies ein Beispiel für Äquilibration.

Ein Beispiel für Assimilation ist das kindliche Symbolspiel, in dem die Realität an die eigenen Schemata angepasst werden.

Ohne Akkommodation gelingt keine Umweltanpassung des Organismus.

Äquilibration meint den Prozess, bei dem Menschen Assimilation und Akkommodation ausbalancieren, um ein stabiles Verstehen zu schaffen.

Ein Beispiel für Akkommodation ist die Nachahmung.

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8 Grundbegriffe, Theorien, Methoden / Theorien der kognitiven Entwicklung, Kapitel 4, Siegler et al.

Zentrale Kennzeichen des Denkens von Kindern während des präoperationalen Stadiums sind nach Jean Piaget …

… das eingeschränkte Verständnis, dass das Verändern der Erscheinung oder Anordnung von Objekten nicht notwendigerweise ihre zentralen Eigenschaften verändert.

… Schwierigkeiten, sich auf ein einzelnes, perzeptuell auffälliges Merkmal eines Objekts oder Ereignisses zu konzentrieren.

… die eingeschränkte Fähigkeit zur symbolischen Repräsentation.

… die Fähigkeit zum abstrakten Denken und zum hypothetischen Schlussfolgern.

… die Fähigkeit sich in die Perspektive einer anderen Person hineinzuversetzen.