Beratungsprozess CCOB

BEtreuungskonzepte als verbindliche Standards einsetzen

BEtreuungskonzepte als verbindliche Standards einsetzen


F. B.
Diese Lernkarten bieten eine umfassende Übersicht über den Beratungsprozess im Marketing, insbesondere auf universitärem Niveau. Sie konzentrieren sich auf die Interaktion mit dem Kunden, die Identifikation von Fragen und Bedürfnissen sowie die Entwicklung passender Lösungen. Der Fokus liegt auf der Nutzung von Techniken wie Einwandbehandlung, Nutzenargumentation und der Strukturierung des Beratungsprozesses in klare Schritte. Diese Karteikarten sind ideal für Marketingstudenten und Berufstätige, die ihre Beratungskompetenz verbessern und effektiver auf Kundenbedürfnisse eingehen möchten.
Cartes-fiches
55
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Marketing
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
14.08.2018 / 12.11.2022

Cartes-fiches

Werte unserer Unternehmung?

  1. Nachhaltigkeit
  2. Engagement
  3. Vertrauen

 

 

 

Welches sind die Säulen des Vertrauens

Zeit, Kontinuität, Kompetenz und Sympathie

Was ist ausschlaggebend für den ERfolg

ICH! Erfolg beginnt im Kopf

beraten heisst....

... Vorteile unserer Produkte und Diesntleistungen den Kunden so präsentieren, dass diese den persönlichen Nutzen davon erkennen und sich für unsere Lösung entscheiden.

ein Einwand des Kunden ...

... ist in der Beratung nichts Ungewöhnliches. Der Kunde signalisiert, dass unser Angebot noch nicht überall mit seinen Bedürfnissen übereinstimmt.

Nachhaltigkeit in der Beratung bedeutet...

Motive und Bedürfnisse des Kunden herausfinden und das anbieten, was der Kunde wirklich braucht.

Mit welchen Elementen befasst sich der Beratungsprozess

Akquisition / Entwicklung / Bindung / Lebensbedingungen v.a. aus finanzieller Sicht

Definition: Motiv resp. Kaufmotiv

Beweggrund, Antreiber unseres Handelns

Um was geht es bei Motiven

Wünsche / Neigungen / Vorlieben / Ängste

Def. Bedürfnisse 

sind lösungsorientiert und rascher erkennbar

grundlegende Kaufmotive eines Kunden sind?

  1. Ertrag - Gewinn - niedrige Kosten
    1. Zinslipicker
  2. Schnelligkeit - Bequemlichkeit
    1. einfach und bequem, Standorte, Kontinuität, Öffnungszeiten
  3. Sicherheit - Zuverlässigkeit
    1. professionelle, umfassende und nachhaltige Lösung
  4. Ansehen - Geltung - Status
    1. Prestige
  5. Neugierde - Spiellust
    1. die Ersten sein, Nervenkitzel
  6. Gesundheit - Vorsorge
    1. vorsorgen - absichern - Lebensbedingungen verbessern

 

 

Welche Arten der Kommunikation gibt es im BEratungsgespräch

verbal

non-verbal

paraverbal

Was versteht man unter paraverbale Kommunikation?

Art wie die Sprache eingesetzt wird: Tonfall, Lautstärke, Sprechtempo, Pausen, Sprechdauer, schweres Atmen

nonverbale Signale sind

  • Gesichtsausdruck
  • Blickkontakt
  • Körperhaltung
  • Bewegungen

 

unausgesprochene Kaufsignale können sein?

  • Kopfnicken
  • Körper nach vorne beugen
  • den Kugelschreiber zur Hand nehmen
  • Haltung öffnen

Elemente des Beratungsprozesses (richtige Reihenfolge)

Vorbereitung

  1. Begrüssung & Einstieg
  2. Positionierung mit Leistungsversprechen
  3. Kennenlernen & verstehen
  4. Beratung & Lösungsvorschlag
  5. Entscheid & Abschluss
  6. Rück- & Ausblick

Umsetzung & nachbearbeitung

nachfassen & begleiten

Elemente der Vorbereitung sind?

  • Kunden- und Potenzialanalyse
  • Produktenutzung
  • BEratungshilfsmittel
  • Überraschungseffekte
  • persönliches Gesprächsziel (minimales und maximales)
  • Sitzungszimmer

Elemente der Kunden- und Potenzialanalyse sind?

  • Was weiss ich bereits über den Kunden (Tätigkeitsgebiet, Branche)
  • sind die Datem im System aktuell
  • sind die Kontaktdaten aktuell
  • Haben sich die Grundlagen geändert? Welche Aufträge sind daraus entstanden?
  • Was wurde in der Vergangenheit alles besprochen
  • letzter Kontakt. Wann & was besprochen
  • Kontaktplanung: nächste Termine & Fälligkeiten
  • Potenzial: wie viel Potenzial hat der Kunde noch
  • Welche Fragen kann der Kunde haben
  • Gibt es Pendenzen aus der Sales Story

Elemente der Produktenutzung sind?

  • Welche Produkte nutzt der Kunde wie intensiv
  • Welche Kanäle nutzt er
  • hat er noch Optimierungspotenzial

Elemente der Beratungshilfsmittel

  • Welche
  • Wie setze ich diese ein
  •  

Elemente der persönlichen Gesprächsziele

  • Welches ist mein maximal Ziel
  • Welches ist mein minimales Ziel
  • Welchen Nutzen generiere ich für den Kunden, die Bank und mich
  • Zeitbudget
  •  

Wie kann ich meine Kunden überraschen?

  • Vorarbeit bei Verträgen
  • Wissen über Branche, Mitbewerber und direktes Tätigkeitsgebbiet des Kunden
  • Werbegeschenke
  • kleine Gesten und Präsente (Zügelkiste, Salz & Brot, usw)

Welche Punkte sind beim Einstieg zu beachten?

  • Gesprächsatmosphäre schaffen
  • sich mental und emotional vorbereiten
  • 2 - 3 Minuten vor dem Termin am Empfang (Gespräch mental durchgehen, Ziele noch einmal vor Augen führen)
  • Blickkontakt & lächeln
  • Was spreche ich beim Smalltalk an

Wie kann ich dem Kunden signalisieren, dass ich vom Small-Talk zum Business-Talk überleite?

Beratermappe öffnen

Agenda / Traktandenliste überreichen

Wieso frage ich den Kunden nach seinen Erwartungen?

  • Kunde fühlt sich Ernst genommen
  • erhalte noch einmal eine Bestätigung, dass ich mich auf das richtige Thema vorbereitet habe
  •  

Wieso kommuniziere ich mein Ziel des Gespräches?

  • es zeigt, dass ich mich vorbereitet habe
  • ich bin professionell unterwegs
  •  

Wieso ist die Positionierung unserer Bank beim Kunden so wichtig?

Wir zeigen dem Kunden für welche Werte wir einstehen und v.a. welchen Nutzen er daraus ziehen kann.

Nenne drei möglliche Vorteile ggü u/Mitbewerbern

  1. Entscheid vor Ort / direkt am Tisch
  2. hohe Erreichbarkeit
  3. Betreuung aus einer Hand und bei Bedarf mit den Spezialisten

Welche Elemente enthält der Beratungskreis?

  1. anlegen
  2. finanzieren
  3. sparen
  4. vorsorgen
  5. zahlen

Wie kann ich den Beratungskreis positionieren

Indem ich dem Kunden aufzeige, dass eine optimale Beratung vor allem dann gelingt, wenn alle notwendigen Infos zur Verfügung stehen.

  • als Rad, das nur drehen kann, wenn alle Speichen gefüllt sind
  • als Navigationssystem, das durch die Beratung führt
  •  

Auf was muss ich achten, bevor ich mit den Fragen beginne?

Einverständnis beim Kunden einholen

Welches sind die Erfolgsfaktoren beim Kennenlernen & Verstehen

  1. aktiv zuhören = Notizen machen
  2. Sinne ansprechen = visualisieren, Broschüren verwenden
  3. verlangsamen = Pausen einbauen
  4. Denkprozess austauschen = laut denken
  5. Fragen stellen

Was für vier Fragetypen kennen Sie

  1. offene
  2. geschlossene
  3. hypothetisch
  4. alternative

bei den offenen Fragen kennen wir zwei verschiedene Arten, wleche?

  1. einfache offene Fragen:
    1. wer, wo, womit, wie viele, wann = konkrete Antwort

       
  2. vertiefende offene Fragen:
    1. was, wie, warum, weshalb, wieso = erklärende Antworten (Verhalten, Motive, Bedürfnisse)

 

Wann macht eine hypothetische Frage Sinn?

stark öffnend, d.h. wenn eine Denkweise etwas festgefahren ist, kann es Sinn machen, wenn man mit einer hypothetischen Frage eine synthetische Situation schafft.

 

  • angenommen Sie ....
  • Falls die Lösung ...
  • stellen Sie sich vor....

 

Welche Suggestvfragen setzen wir bei uns ein?

keine!

Was mache ich, wenn ich ein umfassendes Bild der Motive und Bedürfnisse meines Kunden erhalten habe?

  1. kurz und prägnant zusammenfassen 
  2. ich erkundige mich beim Kunden, ob noch wichtige Infos fehlen
  3. meine Zusammenfassung lasse ich mir vom Kunden bestätigen (Sehe ich das richtig)

Def: nutzenorientierter Lösungsvorschlag

ein persönlicher Nutzen für den Kunden ist die Vorteile aus der Kundensicht formuliert

Mit welchen Formulierungen kann ich die Nutzenargumentation starten?

Sie-Form

  • Sie profitieren...
  • Sie sparen...
  • Sie können
  • Sie dürfen
  • Das verbessert Ihren...
  • das ermöglicht Ihnen...
  • damit sorgen Sie...

Überleitung vom Vorteil zum Nutzen?

Nutzenargumentation = eine emotionale Reaktion beim Kunden auslösen

  • Das bedeutet für Sie...
  • Das erspart Ihnen ...
  • Das erleichtert Ihnen...
  • Damit gewinnen Sie ...
  • Das erhöht Ihre...
  • Das heisst für Sie....

Étudier