Wiso Zahlungsverkehr

Zahlungsverkehr

Zahlungsverkehr


Daniel Lübbers
Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen des Zahlungsverkehrs und erklären Kontoarten, Zahlungsformen wie Bar- und bargeldlose Zahlungen sowie elektronische Verfahren wie Onlinebanking. Es werden verschiedene Abwicklungsmöglichkeiten wie Überweisungen, Lastschriftverfahren und Daueraufträge beschrieben. Schüler profitieren von diesem Wissen, um alltägliche Finanztransaktionen besser zu verstehen und sicher durchzuführen.
Karten
17
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
BWL
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
26.02.2013 / 28.07.2026

Flashcards

 

Was versteht man unter Barzahlung?

  • Zweiseitiges Bargeldgeschäft
  • Käufer und Verkäufer haben kein Konto

 

Welche Formen der Barzahlung unterscheidet man?

  • direkte Bahrzahlung: der Zahlende übergibt dem Zahlungsempfänger unmittelbar den zu zahlenden Betrag.
  • Western Union Bargeldtransfer: Der Absender zahlt Bargeld in einem Postbank Finanzcenter oder einer größeren Filiale der Deutschen Post ein; der Empfänger erhält das Bargeld (nach Legitimationsprüfung) in einem Vertriebsstandort von Western Union

 

Welche Angaben enthält eine Quittung?

  • Name des Zahlers
  • Grund der Zahlung
  • Betrag
  • Empfangsbestätigung
  • Ort und Datum
  • Unterschrift

 

Was ist eine habbare Zahlung?

Einseitiges Bankgeldgeschäft. nur einer der beiden Geschäftspartner kommt mit Bargeld in Berührung. Entweder hat der Zahler (Käufer) oder der Zahlungsempfänger (Verkäufer) ein Konto.

 

Welche Formen der halbbaren Zahlung unterseiden man?

  • Nachnahme
  • Zahlschein
  • Barscheck

 

Beschreiben Sie die Nachnahme

Nachnahme ist beim Briefdienst möglich. Die Sendung wird nur an den Emüfänger ausgeliefert, wenn dieser sofort den Rechnungsbetrag und das nachnahmeentgelt bezahlt.

  • Höchstbetrag Brief: 1600 €
  • Höchstbetrag Paktet: 3500 €

 

Beschreiben Sie den Zahlschein

Der Zahlende zahlt mit dem Zahlschein den zu begleichenden Betrag bar bei der Bank ein, der anschließend dem Konto des Zahlungsempfängers gutgeschrieben wird.

 

Was ist bargeldlose Zahlung?

Zahler und Empfänger besitzen beide ein Konto. Keiner der Betroffenen kommt mit Bargeld in Berührung. Die zahlung wird buchungsmäßig über die Konten abgewickelt (Buchgeld, Giralgeld).

 

Welche Formen der bargeldlosen Zahlung unterscheidet man?

  • Überweisung
  • Verrechnungsscheck
  • elektronische Zahlungssysteme (z. B.EC Karte)

 

Beschreiben Sie die Überweisung

Bei der Überweisung müssen sowohl der  Zahlende  als auch der Zahlungsempfänger über ein Konto verfügen. Auf dem Konto des  Schuldners erfolgt eine Lastschrift, auf dem Konto des Gläubigers eine Gutschrift.

 

Beschreiben Sie Girokonto

Die Bank führt das Girokonto als laufendes Konto zur Abwicklung der Bankgeschäfte des Kontoinhabers. Das Girokonto dient:

  • der Abwicklung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs (z. B. Überweisungen, Gutschriften, Daueraufträge, Lastschrifte.),
  • der Bargeldversorgung ( z. B. Bargelabhebung),
  • der Bereitstellung von Kontokorrentkrediten ( in diesem Fall ist das Girokonto ein Kontokorrentkonto)

 

Dauerauftrag

Für Zahlungen, die

  • rekelmäßig wiederkehren,
  • in der Höhe stets gleich sind,
  • den gleichen Adressaten haben,

gibt der Zahlungspflichtige seiner Bank einen einmaligen Überweisungsauftrag, der bis auf Widerruf regelmäßig ausgeführt wird. (  z. B. Miete, Beiträge an Verbände)

 

Lastschriftferfahren (Einzugsermächtigung)

Für Zahlungen, die

  • regelmäßig wiederkehren,
  • in der Höhe schwanken,
  • den gleichen Adressaten haben,

erlaubt der Schuldner dem Gläubiger, den Betrag  ohne vorherige Benachrichtigung von seinem Konto abzubuchen.

Irrtümlich eingezogene Beträge kann der Schuldner wieder zurückfordern.

 

Abbuchungsauftrag

Der Kunde beauftragt seine Bank, eine gewisse Summe zu einem gewissen Zeitpunkt von seinem Konto abzubuchen.

Die überwiesenen Beträge können nicht vom Kunden zurückgefordert werden.

 

Auslandsüberweisungen (SEPA)

  • Zahlungen können in fremder Währung oder in Euro erfolgen
  • zur Identifikation der beteiligten können IBAN und BIC eingesetzt werden
  • mit Hilfe von SWIFT ( netzwerk für internationale Transaktionen im Zahlungsverkehr) können grenzüberschreitende Geldtransaktionen durchgeführt werden

 

Elektronische Zahlungssysteme

  • Lastschrifteinzugsverfahren (LEV)
  • Eletronic Banking (Onlinebanking und Datentrageraustausch (DTA-Datei)
  • Eletronic Cash (Point-of-Sale-Banking, POS-Banking)
  • Kreditkarte
  • Online-Lastschriftverfahren (OLV)
  • Geldkarte-Chip ( ist i.d.R. Bestandteil der Bankkarte, bargeldlose Zahlung kleinerer Beträge).

Was versteht man unter dem Lastschrifteinzugsverfahren (LEV)?

  • Es wird als Zahlungsmöglichkeit beim elektronischen Handel (im Internet) benutzt
  • der Käufer übermittelt seine Bankdaten online an den Verkäufer und gibt als Zahlungsart den Lastschrifteinzug an
  • der Verkäufer lässt nach der Lieferung der Ware den Rechnungsbetrag vom Konto des Käufers einziehen.

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