ERP-Systeme


K. H.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über ERP-Systeme und Supply-Chain-Management (SCM) auf Universitätsniveau. Sie behandeln zentrale Themen wie die Integration von Geschäftsprozessen, die Koordination entlang der Lieferkette, sowie die Anwendung von ERP-Systemen zur Steuerung und Planung von Unternehmensressourcen. Besonders betont wird die Bedeutung von Informationsfluss, Zeitplanung und Kundenorientierung. Diese Karteikarten sind ideal für Studierende der Wirtschaftsinformatik, die sich mit den Herausforderungen und Vorteilen von ERP-Systemen und SCM auseinandersetzen möchten.
Cartes-fiches
32
Utilisateurs
3
Langue
Allemand
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
03.01.2014 / 13.01.2018

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ERP-Systeme

Enterprise-Resource-Planning-Systeme

Definittion: ERP-Systeme

Integriert unternehmensweite Anwendungssysteme, die zur Koordination wichtiger interner Prozesse eines Unternehmens dienen

Anordnung von Anwendungssystemen

  • Fertigung und Produktion
  • Finanz- und Rechnungswesen
  • Vertieb und Marketing
  • Personalwesen

Ziel von ERP-Systemen

exakte Unternehmenskoordination und -steuerung durch gemeinsame Nutzung von Daten von unterschiedlichen Funktionen und Geschäftsprozessen und deren Einbindung in eine einzige integrierte Informationsarchitektur

Vorteile von ERP-Systemen

  • Unternehmensstruktur - einheitliche Organisation
  • Management - unternehmensweite wissensbasierte Managementprozesse
  • Datenstruktur - einheitliche Plattform
  • Wettbewerbsfähigkeit - effiziente und kundenorientierte Geschäftsprozesse
  • Verbesserung der Koordination innerhalb des Unternehmens sowie der Effizienz und Entscheidungsfindung

Herausforderungen von ERP-Systemen

  • Aufwendige Implementierung
  • Fehlerhafte Implementierung
  • Hohe Kosten der Einführung und gleichzeitig späte REalisierung der Vorteile
  • Inflexibilität
  • Ausbleibende Realisierung des strategischen Werts durch Inkompatibilität zu den eigenen Geschäftsprozessen

Middleware


Software, die Mechanismen zur Kommunikation einer Anwendung oder Datenbank mit einer oder mehreren anderen Anwendungen oder Datenbanken bereitstellt

Ziel des Supply Chain Management

Realisierung einer wettbewerbsfähigen Geschäftsumgebung bei hohen Kundenanforderungen und zunehmend weniger vorhersagbaren Marktbedingungen

Probleme bei Supply Chain Management

Notwendigkeit, Lieferketten sorgfältig zu verwalten und schnell auf die wechselden Anforderungen der Kunden zu reagieren

SCOR-Modell

Supply Chain Operations Reference Modell

definiert eine Menge an generalisierten Lieferkettenprozessen

Ziel vom SCOR-Modell

verschiedene Aspekte des Supply Chain Management besser verstehen und Ziele für die Verbesserung eigener Lieferketten setzen

zentrale SCOR-Prozesse

  • Planen
  • Beschaffen
  • Herstellen
  • Ausliefern
  • Rückliefern

Planen

  • Ressourcen mit Anforderungen abgleichen
  • Lieferkettenplan mit dem Geschäftsfinanzplan
     in Einklang bringen

Beschaffen

  • Lieferanten ermitteln
  • Auslieferungen planen
  • Lagerbeständer verwalten

Herstellen

  • Produktionsplan aufstellen
  • Qualität & Leistung bewerten
  • Unfertige Erzeugnisse verwalten

Ausliefern

  • Transportunternehmen auswählen
  • Lieferungen versenden
  • Warenlager verwalten
  • Rechnungen an die Kunden schicken

Rückliefern

  • Rücksendungen autorisieren
  • Rücksendungen einplanen
  • Rücksendungen entgegennehmen
  • Gutschriften für Rücksendungen ausstellen

Definition: Supply-Chain-Management-Systeme

Anwendungssysteme, die den Informationsaustausch zwischen einem Unternehmen und seinen Lieferanten und Kunden autoatisieren, um Planungm Beschaffung, Fertigung und Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen Supply-Chain-übergreifend zu optimierten

Zentrales Ziel von SCM-System

  • Informationen sichtbar machen
  • offene und schnelle Kommunikation
  • gemeinsame Nutzung von Informationen zwischen imtgliedern der Leiferkette

Vorgehen von SCM-Systemen

automatisiern den Informationsfluss zwischen Unternehmen und deren Lieferkettenpartnern

Arten von SCM-Systemen

  • Software zur Lieferkettenplanung
  • Software zur Lieferkettensteuerung

Funktionsmerkmale von Lieferkettenplanungssystemen

  • Auftragsplanung
  • Komplexe Zeitplanung und Produktionsplanung
  • Bedarfsplanung
  • Vertriebsplanung
  • Transportplanung

Auftragsplanung

Erstellung einer Planung für die Auftragsabwicklung, die den gewünschten Servicegrad für den Kunden unter bestehenden Transport- und Herstellungsbeschränkungen am besten erfüllt

Komplexe Zeitplanung und Produktionsplanung

Bereitstellung einer detaillierten Koordination der Zeitplanung basierend auf der ANalyse varieerender Faktoren, wie beispielsweise Kundenauftröge, Geräteausfälle oder Lieferunterbrechungen. Zeitplanmodule erzeugen Arbeitszeitpläne für den Produktionsprozess und die Lieferantenlogistik

Bedarfsplanung

Erzeugen von Bedarsvorhersagen aus allen GEschäftsbereichen unter Verwendung statistischer Werkzeuge oder Geschäftsvorhersagetechniken

Vertriebsplanung

Erzeugen von Vertriebsplänen für Logistikmanager zur Auftragserfüllung, basierend auf INformationen von Bedarfs- und Produktionsplanungsmodulen

Transportplanung

Beobachtung und Analyse eingehender, ausgehender und intern im Unternhemen erfolgender BEwegungen von Materialien und Produkten, um sicherzustellen, dass MAterialien und Fertigprodukte bei minimalem Kostenaufwand rechtzeitig an den richtigen Ort transportiert werden

Bedarfsgesteuerte Lieferketten

  • Änderung der internen Arbeitsweise von Unternehmen ebenso wie ihre Zusammenarbeit durrch internetbasierte Anwendungen für das Supply Chain Management
  • Frühere SCM-Systeme wurden in einem Push-basierten Modell (von der Herstellung ins LAger) gesteuert
  • durch webbasierte Werkzeuge sind nun Pull-basierte Modelle möglich

Efficient Consumer Response

konkrete Ausgestaltung des Pull-basierten Modells

Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment (CPFR)

Unternehmen, die mit ihren Lieferanten udn Kunden kooperierenm um Bedarfsvorhersagen zu formulieren, Produktionspläne zu entwickeln und Versand-, Lagerhaltungs- und Beschaffungsaktivitäten zu koordinieren

Zusammenfassung der ERP-Systeme

  • zielen auf die unternehmensweite daten- und prozessmäßige INtegration aller Geschäftsprozesse
  • sie dienen der Steuerung und Planung des Einsatzes aller Unternehensressourcen
  • durch den elektronischen Datenaustausch werden ERP-Systeme entlang der Supply Chain miteinander vernetzt, um den INformationsfluss und die Aktualisierung von Produktionsplänen zu beschleunigen
  • die technische Integration von ERP-Systeme entlang einer Lieferkette spielt v.a. für Push-Systeme eine entscheidende Rolle

Reflexive Beziehungstypen

steht eine konkrete Entität in Beziehung zu einer anderen Entität vom gleichen Entitätstyp, so wird von einer reflexiven Beziehung gesprochen

Étudier