Wirtschaftsinformatik-ERP-Systeme
ERP-Systeme
ERP-Systeme
-
- 1 / 32
-
Lernkarten
ERP-Systeme
Enterprise-Resource-Planning-Systeme
Definittion: ERP-Systeme
Integriert unternehmensweite Anwendungssysteme, die zur Koordination wichtiger interner Prozesse eines Unternehmens dienen
Anordnung von Anwendungssystemen
- Fertigung und Produktion
- Finanz- und Rechnungswesen
- Vertieb und Marketing
- Personalwesen
Ziel von ERP-Systemen
exakte Unternehmenskoordination und -steuerung durch gemeinsame Nutzung von Daten von unterschiedlichen Funktionen und Geschäftsprozessen und deren Einbindung in eine einzige integrierte Informationsarchitektur
Vorteile von ERP-Systemen
- Unternehmensstruktur - einheitliche Organisation
- Management - unternehmensweite wissensbasierte Managementprozesse
- Datenstruktur - einheitliche Plattform
- Wettbewerbsfähigkeit - effiziente und kundenorientierte Geschäftsprozesse
- Verbesserung der Koordination innerhalb des Unternehmens sowie der Effizienz und Entscheidungsfindung
Herausforderungen von ERP-Systemen
- Aufwendige Implementierung
- Fehlerhafte Implementierung
- Hohe Kosten der Einführung und gleichzeitig späte REalisierung der Vorteile
- Inflexibilität
- Ausbleibende Realisierung des strategischen Werts durch Inkompatibilität zu den eigenen Geschäftsprozessen
Middleware
Software, die Mechanismen zur Kommunikation einer Anwendung oder Datenbank mit einer oder mehreren anderen Anwendungen oder Datenbanken bereitstellt
Ziel des Supply Chain Management
Realisierung einer wettbewerbsfähigen Geschäftsumgebung bei hohen Kundenanforderungen und zunehmend weniger vorhersagbaren Marktbedingungen
Probleme bei Supply Chain Management
Notwendigkeit, Lieferketten sorgfältig zu verwalten und schnell auf die wechselden Anforderungen der Kunden zu reagieren
SCOR-Modell
Supply Chain Operations Reference Modell
definiert eine Menge an generalisierten Lieferkettenprozessen
Ziel vom SCOR-Modell
verschiedene Aspekte des Supply Chain Management besser verstehen und Ziele für die Verbesserung eigener Lieferketten setzen
zentrale SCOR-Prozesse
- Planen
- Beschaffen
- Herstellen
- Ausliefern
- Rückliefern
Planen
- Ressourcen mit Anforderungen abgleichen
- Lieferkettenplan mit dem Geschäftsfinanzplan
in Einklang bringen
Beschaffen
- Lieferanten ermitteln
- Auslieferungen planen
- Lagerbeständer verwalten
Herstellen
- Produktionsplan aufstellen
- Qualität & Leistung bewerten
- Unfertige Erzeugnisse verwalten
Ausliefern
- Transportunternehmen auswählen
- Lieferungen versenden
- Warenlager verwalten
- Rechnungen an die Kunden schicken
Rückliefern
- Rücksendungen autorisieren
- Rücksendungen einplanen
- Rücksendungen entgegennehmen
- Gutschriften für Rücksendungen ausstellen
Definition: Supply-Chain-Management-Systeme
Anwendungssysteme, die den Informationsaustausch zwischen einem Unternehmen und seinen Lieferanten und Kunden autoatisieren, um Planungm Beschaffung, Fertigung und Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen Supply-Chain-übergreifend zu optimierten
Zentrales Ziel von SCM-System
- Informationen sichtbar machen
- offene und schnelle Kommunikation
- gemeinsame Nutzung von Informationen zwischen imtgliedern der Leiferkette
Vorgehen von SCM-Systemen
automatisiern den Informationsfluss zwischen Unternehmen und deren Lieferkettenpartnern
Arten von SCM-Systemen
- Software zur Lieferkettenplanung
- Software zur Lieferkettensteuerung
Funktionsmerkmale von Lieferkettenplanungssystemen
- Auftragsplanung
- Komplexe Zeitplanung und Produktionsplanung
- Bedarfsplanung
- Vertriebsplanung
- Transportplanung
Auftragsplanung
Erstellung einer Planung für die Auftragsabwicklung, die den gewünschten Servicegrad für den Kunden unter bestehenden Transport- und Herstellungsbeschränkungen am besten erfüllt
Komplexe Zeitplanung und Produktionsplanung
Bereitstellung einer detaillierten Koordination der Zeitplanung basierend auf der ANalyse varieerender Faktoren, wie beispielsweise Kundenauftröge, Geräteausfälle oder Lieferunterbrechungen. Zeitplanmodule erzeugen Arbeitszeitpläne für den Produktionsprozess und die Lieferantenlogistik
Bedarfsplanung
Erzeugen von Bedarsvorhersagen aus allen GEschäftsbereichen unter Verwendung statistischer Werkzeuge oder Geschäftsvorhersagetechniken
Vertriebsplanung
Erzeugen von Vertriebsplänen für Logistikmanager zur Auftragserfüllung, basierend auf INformationen von Bedarfs- und Produktionsplanungsmodulen
Transportplanung
Beobachtung und Analyse eingehender, ausgehender und intern im Unternhemen erfolgender BEwegungen von Materialien und Produkten, um sicherzustellen, dass MAterialien und Fertigprodukte bei minimalem Kostenaufwand rechtzeitig an den richtigen Ort transportiert werden
Bedarfsgesteuerte Lieferketten
- Änderung der internen Arbeitsweise von Unternehmen ebenso wie ihre Zusammenarbeit durrch internetbasierte Anwendungen für das Supply Chain Management
- Frühere SCM-Systeme wurden in einem Push-basierten Modell (von der Herstellung ins LAger) gesteuert
- durch webbasierte Werkzeuge sind nun Pull-basierte Modelle möglich
Efficient Consumer Response
konkrete Ausgestaltung des Pull-basierten Modells
Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment (CPFR)
Unternehmen, die mit ihren Lieferanten udn Kunden kooperierenm um Bedarfsvorhersagen zu formulieren, Produktionspläne zu entwickeln und Versand-, Lagerhaltungs- und Beschaffungsaktivitäten zu koordinieren
Zusammenfassung der ERP-Systeme
- zielen auf die unternehmensweite daten- und prozessmäßige INtegration aller Geschäftsprozesse
- sie dienen der Steuerung und Planung des Einsatzes aller Unternehensressourcen
- durch den elektronischen Datenaustausch werden ERP-Systeme entlang der Supply Chain miteinander vernetzt, um den INformationsfluss und die Aktualisierung von Produktionsplänen zu beschleunigen
- die technische Integration von ERP-Systeme entlang einer Lieferkette spielt v.a. für Push-Systeme eine entscheidende Rolle
Reflexive Beziehungstypen
steht eine konkrete Entität in Beziehung zu einer anderen Entität vom gleichen Entitätstyp, so wird von einer reflexiven Beziehung gesprochen