WI Kapitel 10

von Viebahn

von Viebahn


L. H.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Grundlagen des E-Commerce und digitale Technologien, geeignet für Universitätsstudenten. Sie decken Themen wie digitale Produkte, Preisdifferenzierung, Zahlungssysteme, und Web Content Managementsysteme ab. Nutzer lernen, wie digitale Technologien die Geschäftsprozesse beeinflussen, von der Preisanpassung bis zur globalen Reichweite. Ideal für Studierende, die sich mit den wirtschaftlichen und technischen Aspekten des digitalen Handels vertraut machen möchten.
Karten
30
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
06.01.2015 / 14.01.2015

Lernkarten

Abgrenzung E-Commerce / E-Business

E-Business ist der Oberbegriff

E-Procurement steht über den Lieferanten, E-Commerce über den Kunden,

Stufen der elek. Geschäftsabwicklung

kein Internet

passive Nutzung (Recherche / Mail)

Information (Online Anfragen / Bestandsanfragen)

Interaktion (Webshop)

Transaktion (Datenaustausch)

Integration (Prozesse zw. Unternehmen)

Ubiquität / Alles steht überall zur Verfügung

market place

überall einkaufen

globale Reichweite (der Technik)

Handel ist grenzenlos

milliarden von Kunden

universelle Standards (Technik ist überall verfügbar)

weltweit gültige Standards, Kommunikation einfach

Reichhaltigkeit

Video-, Audio- und Textnachrichten

Interaktivität

Kundenkommunikation kann dynamisch an Einzelpersonen angepasst werden

Informationsdichte (Reduzierung Kosten / Erhöhung Qualität)

Infos werden umfangreicher, günstiger, exakter

Individualisierung / kundenspezifische Anpassung

Individualisierung von Marketing, Produkten, Dienstleistungen

soziale Technologie / benutzergenerierte Inhalte / Social Network

soziale Interaktion

Vernutzung von Menschen

vernetzter Kunde

Responsive Design

Werbung auf versch. Endgeräten darstellen

transactional retargeting

nutzungsbasierte online Werbung

total landed costs

simultane Betrachtung der Supply Chain Kosten

Transparenz über Kostenbestandteile

Auswahl kostenoptimaler Anlieferprozesse und Standorte

Kennzeichen von digitalen Produkten

Reproduktion und Distribution

- wenig Mehraufwand

- Anzahl Kopien im Prinzip unbegrenzt

- geringe Lagerhaltung

Kennzeichen von digitalen Produkten

Gleichwertigkeit von Original und Kopie

Kennzeichen von digitalen Produkten

Veränderbarkeit

- Nachteil: Verfälschung / Modifikation leicht

- Vorteil: leichte Aktualisierung / Fehlerkorrektur

- Unterteilbarkeit in kleinere Einheiten

Kennzeichen von digitalen Produkten

hohe Produktionskosten

niedrige Grenzkosten

Verschleißfreiheit

schnelle Verarbeitung

Digitale Informationsgüter haben eine besondere Kostenstruktur

hohe Fixkosten (first copy costs -> sunk costs)

marginale Kosten nahe Null

Problem: Preissetzung

Lösung: Preiswettbewerb ausweichen

weitere Kennzeichen von digitalen Produkten

Immaterialität

geistiges Eigentum

Begrenzter Schutz

Wertbestimmung

Standards

Ökonomie steigender Grenzerträge

Lock-In-Effekt und Lock-Out-Profit

Wettbewerber B ist günstiger, trotzdem müssen die Wechselkosten erst wieder verdient werden

Startproblem, kritische Masse

Kunden warten ab, ob Netzeffekt eintritt

sobald Nutzer kritische Masse erreichen = weitere Nutzer von allein

Anreize: Follow the free, Subvention der Teilnahme

Idee der Marktsegmentierung

(durch Preis- / Produktdifferenzierung)

 

Preisdifferenzierung...

1. Grades: individueller Preis

2. Grades: Teilmärkte mit Selbstselektion

3. Grades: isolierte Teilmärkte

Preisdifferenzierung 2. Grades

quantitativ: Kopplung Preis an Menge, um Großabnehmer zu identifizieren

qualitativ: Sensitive Kunden herausfiltern

zeitlich (horizontal): um hohe Zahlungsbereitschaft von Innovatoren auszunutzen

Preisdifferentierung 3. Grades

Zugehörigkeit einer sozialen Gruppe: Einkommensschwache reagieren sensibler auf Preisänderungen

Räumliche Preisdifferenzierung (vertikale): mehrere Märkte mit untersch. Niveaus werden parallel bearbeitet

Intermediäre (Entstehung)

Einführung von Handelsmittlern = Schaltstellen zw. Anbietern und Nachfragern

Kein direkter Kontakt zw. Anbietern und Nachfragern

(Gegenteil: Direktvertrieb)

Digitale Kreditkartenzahlungssysteme

sicher, schützen Daten

Peer-To-Peer Zahlungssystem

sendet Geld / Zahlungsinformationen über Internet

Paypal

Elektr. Rechnungsstellungs- und Zahlungssystem

Bezahlung nach Kauf

zB Check Free, Yahoo Bill Pay

Web Content Managementsysteme

Software, die das Sammeln, Verwalten von Inhalten im Internet unterstützt

Trennung von Inhalt, Funktion, Design

Verwendung auch von Personen ohne Kenntniss möglich

Web Content Managementsysteme

Dynamische Seitenerstellung:

Speicherung der Inhalte in einer Datenbank

Bei Zugriff Auslesung und Anpassung

 

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