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Software, Anwendungssoftware

Software, Anwendungssoftware


L. L.
Diese Lernkarten behandeln auf Universitätsniveau verschiedene Aspekte von Software und Systemen, darunter Workflow-Management, Expertensysteme und neuronale Netze. Sie beleuchten die Vorteile von Individualsoftware, die Funktionsweise von Workgroup-Support-Systemen und die Anwendung von Standardsoftware. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Informatik, die sich mit Softwareentwicklung, künstlicher Intelligenz und Management-Systemen auseinandersetzen.
Cartes-fiches
14
Utilisateurs
1
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
12.03.2014 / 17.03.2014

Cartes-fiches

Was sind Programmiersprachen und welche gibt es? 

  • Programmiersprachen sind formale Sprachen, mit welchen Software entwickelt wird, um den Anwender bei der Lösung seiner Aufgaben zu unterstützen. 
  • Imperative Sprachen: prozeduale Sprachen, objektorientierte Sprachen 
  • Deklarative Sprachen: funktionsorientierte Sprachen, logikbasierte Sprachen --> wissensbasierte Sprachen

Was sind Wissensbasierte Ansätze und welche kennst du?

  • Mithilfe von wissensbasierten Ansätzen wird menschliches Wissen oder auch Wissen  aus bereits gelösten Problemen genutzt, um neue Problemstellungen zu bewältigen
  • Case based Reasoning
  • Expertensysteme
  • Fuzzy-(Experten-)Systeme
  • Neuronale Netze 

Was ist Case based Reasoning?

Nutzung einer „Fallsammlung“ zur Lösung neuer Fälle

  • Problem und aktueller Fall
  • Retrieve (ähnlicher Fall aus Fallbasis) 
  • Reuse (erster Lösungsvorschlag)
  • Revise (endgültiger Lösungsvorschlag)
  • Retain (Gelernter Fall)
  • Problem und Lösung dieses Falles in Fallbasis

Was sind Expertensysteme (XPS)?

Abbildung und Nutzung von Expertenwissen

  • Ein Expertensystem erlaubt es, Expertenwissen zu akquirieren und anzuwenden.
  • Das XPS bildet dies in Form von Regeln ab, z. B. WENN „Kunde hat geringes Einkommen“ UND „Kunde hat bereits zwei Kredite“ DANN „lehne Kreditantrag ab“ 
 

Was sind Fuzzy (-Experten) -Systeme? Merkmale?

Erweiterung von Expertensystemen um die Möglichkeit unscharfe Daten einzubringen Merkmale:

  • FuzzyLogic erlaubt die Schlussfolgerung mit unscharfen Angaben. 
  •  Im Konzept der FuzzyLogic kann auch mit Werten zwischen wahr (1) und falsch (0) gearbeitet werden. 
o Eine Aussage kann komplett richtig oder komplett falsch  sein, aber auch mit einem Wert Zugehörigkeitsgrad)  zwischen 0 und 1 zutreffen.   
  • Beispiele von FuzzyLogic 
• WENN Lieferwert = sehr hoch  o UND Fehlerquote des Lieferanten = gering,  o DANN Prüfung = wichtig  • WENN Lieferwert = hoch  o UND Fehlerquote des Lieferanten = gering,  o DANN Prüfung = wenig wichtig  • WENN Lieferwert = sehr hoch  o UND Fehlerquote des Lieferanten = mittel,  o DANN Prüfung = sehr wichtig

 

Was sind Neuronale Netze und welche Eigenschaften?

Abbildung der Verarbeitungsweise eines menschlichen Gehirns.  Menschliches Gehirn somit Vorbild hierfür

  •  Eigenschaften: Analogie zu biologischen Systemen, Lernfähigkeit, Adaptives Verhalten, Fehlertoleranz, Robustheit, Hardware-Implementierbarkeit

Standardsoftware: Welche Softwarearten gibt es?

  • Basissoftware (z.B.: Internet Explorer, Windows Media Player, Anti-Virus Programme) 
  • Bürosoftware (z.B.: Word, Excel, PowerPoint, Access, LotusNotes) 
  • Betriebssoftware (Funktionsorientierte Software und Prozessorientierte Software)
 

Für was funktionsorientierte Software und wo Anwendung?

  •  für: Materialwirtschaft, Controlling, Vertrieb, Finanzwesen, Personalwirtschaft, Produktion 
  •  Anwendung in der Industrie

Für was Prozessorientierte Software und wo Anwendung?

  • für: Workflow-Management-Systeme, Workgroup-Support-Systeme
  • Anwendung in der Dienstleistung 

Was machen Workflow-Management-Systeme (WMS)?

  • Unterstützen Abwicklung von strukturierten Aufgaben, an denen mehrere Mitarbeiter beteiligt sind. 
  • Erlauben einen papierlosen Dokumentenfluss durch Nutzung von Dokumenten-Management-Systemen (DMS)

Was ist ein Workflow?

  • ist ein (teil-)automatisierter Geschäftsprozess und besteht aus einem strukturierten Aktivitätennetzwerk, das in Vorgangsabschnitte zerlegt werden kann 
  •  Hat einen definierten Anfang(Auslöser), einen organisierten Ablauf(strukturierte Reihenfolge von Aktivitäten) und ein definiertes Ende(Ergebnis) 
  • enthält Informationen über beteiligte Personen, involvierte Applikationen und benötigte Daten. 
 

Nutzen von Workflow-Management-Systemen?

  • Zeitersparnis: Digitale Dokumente --> automatischer Transport 
  • Qualitätsverbesserung: Zwangssteuerung --> Fehlerreduktion und einheitliche Bearbeitung
  • Kostenersparnis: Ressourcenauslastung optimiert --> Kein unproduktives Suchen, Abheften etc. 
  •  Erhöhte Informationsqualität: Statusinformationen --> Laufende Überwachung von Vorgängen und langfristige 
Analysen   

Was machen Workgroup-Support-Systeme (WGSS)?

  • Unterstützen Teams bei der Bearbeitung eher unstrukturierter  Aufgaben, wobei die Teamarbeit meist orts- und zeitunabhängig  erfolgt   

Vorteile von Individualsoftware?

  •  maßgeschneiderte Systeme 
  •  geringerer Schulungsaufwand 
  •  kein Customizing notwendigk 
  •  eine Abhängigkeit von Lieferanten 
  •  Aufbau eigener IT-Kompetenz

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