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Software, Anwendungssoftware
Software, Anwendungssoftware
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Lernkarten
Was sind Programmiersprachen und welche gibt es?
- Programmiersprachen sind formale Sprachen, mit welchen Software entwickelt wird, um den Anwender bei der Lösung seiner Aufgaben zu unterstützen.
- Imperative Sprachen: prozeduale Sprachen, objektorientierte Sprachen
- Deklarative Sprachen: funktionsorientierte Sprachen, logikbasierte Sprachen --> wissensbasierte Sprachen
Was sind Wissensbasierte Ansätze und welche kennst du?
- Mithilfe von wissensbasierten Ansätzen wird menschliches Wissen oder auch Wissen aus bereits gelösten Problemen genutzt, um neue Problemstellungen zu bewältigen
- Case based Reasoning
- Expertensysteme
- Fuzzy-(Experten-)Systeme
- Neuronale Netze
Was ist Case based Reasoning?
Nutzung einer „Fallsammlung“ zur Lösung neuer Fälle
- Problem und aktueller Fall
- Retrieve (ähnlicher Fall aus Fallbasis)
- Reuse (erster Lösungsvorschlag)
- Revise (endgültiger Lösungsvorschlag)
- Retain (Gelernter Fall)
- Problem und Lösung dieses Falles in Fallbasis
Was sind Expertensysteme (XPS)?
Abbildung und Nutzung von Expertenwissen
- Ein Expertensystem erlaubt es, Expertenwissen zu akquirieren und anzuwenden.
- Das XPS bildet dies in Form von Regeln ab, z. B. WENN „Kunde hat geringes Einkommen“ UND „Kunde hat bereits zwei Kredite“ DANN „lehne Kreditantrag ab“
Was sind Fuzzy (-Experten) -Systeme? Merkmale?
Erweiterung von Expertensystemen um die Möglichkeit unscharfe Daten einzubringen Merkmale:
- FuzzyLogic erlaubt die Schlussfolgerung mit unscharfen Angaben.
- Im Konzept der FuzzyLogic kann auch mit Werten zwischen wahr (1) und falsch (0) gearbeitet werden.
- Beispiele von FuzzyLogic
Was sind Neuronale Netze und welche Eigenschaften?
Abbildung der Verarbeitungsweise eines menschlichen Gehirns. Menschliches Gehirn somit Vorbild hierfür
- Eigenschaften: Analogie zu biologischen Systemen, Lernfähigkeit, Adaptives Verhalten, Fehlertoleranz, Robustheit, Hardware-Implementierbarkeit
Standardsoftware: Welche Softwarearten gibt es?
- Basissoftware (z.B.: Internet Explorer, Windows Media Player, Anti-Virus Programme)
- Bürosoftware (z.B.: Word, Excel, PowerPoint, Access, LotusNotes)
- Betriebssoftware (Funktionsorientierte Software und Prozessorientierte Software)
Für was funktionsorientierte Software und wo Anwendung?
- für: Materialwirtschaft, Controlling, Vertrieb, Finanzwesen, Personalwirtschaft, Produktion
- Anwendung in der Industrie
Für was Prozessorientierte Software und wo Anwendung?
- für: Workflow-Management-Systeme, Workgroup-Support-Systeme
- Anwendung in der Dienstleistung
Was machen Workflow-Management-Systeme (WMS)?
- Unterstützen Abwicklung von strukturierten Aufgaben, an denen mehrere Mitarbeiter beteiligt sind.
- Erlauben einen papierlosen Dokumentenfluss durch Nutzung von Dokumenten-Management-Systemen (DMS)
Was ist ein Workflow?
- ist ein (teil-)automatisierter Geschäftsprozess und besteht aus einem strukturierten Aktivitätennetzwerk, das in Vorgangsabschnitte zerlegt werden kann
- Hat einen definierten Anfang(Auslöser), einen organisierten Ablauf(strukturierte Reihenfolge von Aktivitäten) und ein definiertes Ende(Ergebnis)
- enthält Informationen über beteiligte Personen, involvierte Applikationen und benötigte Daten.
Nutzen von Workflow-Management-Systemen?
- Zeitersparnis: Digitale Dokumente --> automatischer Transport
- Qualitätsverbesserung: Zwangssteuerung --> Fehlerreduktion und einheitliche Bearbeitung
- Kostenersparnis: Ressourcenauslastung optimiert --> Kein unproduktives Suchen, Abheften etc.
- Erhöhte Informationsqualität: Statusinformationen --> Laufende Überwachung von Vorgängen und langfristige
Was machen Workgroup-Support-Systeme (WGSS)?
- Unterstützen Teams bei der Bearbeitung eher unstrukturierter Aufgaben, wobei die Teamarbeit meist orts- und zeitunabhängig erfolgt
Vorteile von Individualsoftware?
- maßgeschneiderte Systeme
- geringerer Schulungsaufwand
- kein Customizing notwendigk
- eine Abhängigkeit von Lieferanten
- Aufbau eigener IT-Kompetenz