Volkswirtschaftslehre - Technischer Kaufmann

Begriffe und Terminologien zur Volkswirtschaftslehre für den Technischen Kaufmann

Begriffe und Terminologien zur Volkswirtschaftslehre für den Technischen Kaufmann

Diese Lernkarten behandeln grundlegende volkswirtschaftliche Konzepte für angehende Technische Kaufleute. Sie erklären Geldfunktionen und -arten, Geldmengensteuerung durch Zentralbanken sowie Marktformen und Wettbewerbsrisiken. Besonders wichtig sind asymmetrische Informationen wie Moral Hazard und adverse Selektion. Auch Monopole, Kartelle und staatliche Eingriffe werden thematisiert. Ideal für Lernende, die volkswirtschaftliche Zusammenhänge verstehen und in der Praxis anwenden möchten.
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Langue
Allemand
Catégorie
Economie politique
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
08.09.2026 / 13.09.2026

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Was sind die 5 Marktformen und wodurch zeichnen sie sich aus.

  1. Vollständige Konkurrenz (optimale Marktbedingungen)
    • Zahlreiche Teilnehmer
    • Homogene Güter
    • Vollständige Information
    • Keine Markthindernisse
  2. Oligopol,
  3. Absprache/Kartell,
  4. Monopol (Weniger Wettbewertb durch):
    • Weniger Konkurrenten und/oder
    • Markthindernisse
  5. Monopolistische Konkurrenz (Weniger Wettbewerb mit):
    • Differenzierten Produkten und/oder
    • Unvollständiger Information

 

Welche Methoden werden verwendet um den Wettbewerb auszuschalten

  1. Zahl der Anbieter einschränken - Oligopole, Kartelle, und Monopole
    • Durch Übernahmen und Fusionen.
  2. Angebotsvielfalt und intransparente Angebote - Monopolistische Konkurrenz
    • "Homogene Güter" und "Vollständige Information", werden durch Güterviellfalt und intransparente Angebote verletzt.
  3. Markhindernisse durch Staatliche Markzutrittsbarrieren - Staatliche Monopolbertriebe
    • Vergabe von Eigentumsrechten durch den Staat, (Patente, Bewiligungen und Handelshemmnisse(Ausland).
  4. Markthindernisse wegen Vorteilen durch Massenproduktion
    • Vorteil von Grossen Unternehmen durch Massenproduktion (Skalenerträgen).
  5. Markthindernisse wegen hoher Anfangskosten
    • Eintrittsbarierre  in gwisse Branchen wo hohe Investitionskosten für die Gründung eines Geschäfts benötig werden.
  6. Markthindernisse wegen Netzwerk Effekten
    • Eintrittsbarriere in einen etablierten Markt mit vielen Konsumenten (Uber, Instagramm, Ebay).
  7. The winner takes it all
    • Der beste wird bevorzugt und lässt die Konkurrenz liegen.

Welche Gefahren gehen von Monopolen, Monopolähnlichen Stellungen und Kartellen/Absprachen aus?

  1. Höhere Preise
    • Monopolistische Anbieter können höhere Preise durchsetzten.
  2. Schlechtere Güterversorgung
    • Da die Konsumenten nicht ausweichen können bleibt nur noch der verzicht, die Nachfrage und folglich das Angebot sinkt.
  3. Tiefere Leistungsanreize
    • Das fehlen von Konkurrenz sorgt dafür das Unternehmen ihre Leistungen nicht mehr verbessern müssen.
  4. Machtballungen bei Monopolen
    • Machtkonzentrationen sorgen für eingeschränkte möglichkeiten auf einem Markt.

Welches sind die Risiken (Verhaltensweisen) die durch Asymmetrische Information entstehen?

  1. Adverse Selektion
  2. Moral Hazard
  3. Prinzipal-Agent-Problem

Wovon ist adverse selektion die folge?

Verborgene Eigenschaften vor Vertragsabschluss

  • Wenn es nicht gelingt gute von schlechten Risiken zu unterscheiden, wandern die guten ab und die Schlechten bleiben. Bis sich der Anbieter zurückziehen muss.

Massnahmen gegen adverse selektion?

  1. Screening durch die schlechter informierte Seite.
    • Untersuchen von Merkmahlen von der die Risikoanfälligkeit abhängt.
  2. Signalisieren durch besser informierter Seite.
    • Eigenes Risiko selbst darstellen z.B hoher selbstbehalt bei einer Versicherung wählen. Oder als Anbieter dem Konsumenten die Qualität seines Produktes Glaubhaft machen.
  3. Obligatorium
    • Teilnehmer durch Regeln zu korrektem verhalten zwingen
      •  

Wovon ist Moral Hazard die Folge?

Verborgenes Verhalten nach Vertragsabschluss.

  • Die besser informierte Seite kann seinen Informationsvorsprung zu Vorteil nutzen.

Massnahmen gegen Moral Hazard?

  1. Überwachung
    • Die Risiken durch die Überwachung der besser informierten Seite reduzieren.
  2. Selbstbehalt
    • Die besser informierte Seite an Schäden beteiligen. 
  3. Bonus Malus
    • Die besser informierte Seite durch Mali bei nicht Fachgemässem verhalten zur Verantwortung ziehen. Und umgekehrt, mittels Boni den Anreiz geben sich korrekt zu verhalten.

Was sind die Funktionen von Geld?

  1. Wertmassstab
  2. Wertaufbewahrungsmittel
  3. Zahlungsmittel

Welche Arten von Geld gibt es?

  1. Warengeld
    • Tauschgüter wie Salz, Perlen, Tuch usw.
  2. Metalgeld
    • Früher Edelmetalle wie z.B Gold und Silber in Rheinform (gewogen). Heute als Münzen geprägt.
  3. Notengeld
    • Früher Quittungen für die deponierung der Edelmetalle die als Zahlungsmittel verwendet wurden. Heute werden Noten von den Zentralbanken als Zahlungsmittel ausgegeben.
  4. Buchgeld
    • Geld das in Form von Buchungen in den Büchern von Banken und ähnlichen Institutionen gehalten wird (Sichtkonten). Für Zahlungen mit Karten Paypal, Twint, Kontoüberweisungen usw.
  5. Spargelder und Termineinlagen
    • Die auf der Bank deponierten Spareinlagen (Spargeld), oder zu bestimmten Konditionen angelegtes Geld (Termineilagen).

Wie werden die Geldmengen unterteilt und was schliessen die einzelnen Unterteilungen ein?

  1. M0
    • Noten und Sichteinlagen der Geschäftsbanken bei der Zentralbank
      • Notenbankgeldmenge
  2. M1
    • Geld das sofort und jederzeit als Zahlungsmittel verwendet werden kann, Bargeldumlauf und das Buchgeld (Sichteinlagen und Transaktionskonti).
      • Publikumsgeldmenge
  3. M2
    • M1 plus Spareinlagen abz. Transaktionskonti.
      • Publikumsgeldmenge
  4. M3
    • M2 plus Termineinlagen
      • Publikumsgeldmenge

Wie steuert die Zentralbank die Geldmenge?

  1. Sie bringt Geld in den Umlauf in dem sie Ausländische Währungen oder Wertpapiere einkauft, oder indem sie Kredite vergibt.
  2. Sie entzieht Geld indem sie die beschafften Güter wieder verkauft.

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