Volkswirtschaftslehre - Technischer Kaufmann
Begriffe und Terminologien zur Volkswirtschaftslehre für den Technischen Kaufmann
Begriffe und Terminologien zur Volkswirtschaftslehre für den Technischen Kaufmann
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Lernkarten
Was sind die 5 Marktformen und wodurch zeichnen sie sich aus.
- Vollständige Konkurrenz (optimale Marktbedingungen)
- Zahlreiche Teilnehmer
- Homogene Güter
- Vollständige Information
- Keine Markthindernisse
- Oligopol,
- Absprache/Kartell,
- Monopol (Weniger Wettbewertb durch):
- Weniger Konkurrenten und/oder
- Markthindernisse
- Monopolistische Konkurrenz (Weniger Wettbewerb mit):
- Differenzierten Produkten und/oder
- Unvollständiger Information
Welche Methoden werden verwendet um den Wettbewerb auszuschalten
- Zahl der Anbieter einschränken - Oligopole, Kartelle, und Monopole
- Durch Übernahmen und Fusionen.
- Angebotsvielfalt und intransparente Angebote - Monopolistische Konkurrenz
- "Homogene Güter" und "Vollständige Information", werden durch Güterviellfalt und intransparente Angebote verletzt.
- Markhindernisse durch Staatliche Markzutrittsbarrieren - Staatliche Monopolbertriebe
- Vergabe von Eigentumsrechten durch den Staat, (Patente, Bewiligungen und Handelshemmnisse(Ausland).
- Markthindernisse wegen Vorteilen durch Massenproduktion
- Vorteil von Grossen Unternehmen durch Massenproduktion (Skalenerträgen).
- Markthindernisse wegen hoher Anfangskosten
- Eintrittsbarierre in gwisse Branchen wo hohe Investitionskosten für die Gründung eines Geschäfts benötig werden.
- Markthindernisse wegen Netzwerk Effekten
- Eintrittsbarriere in einen etablierten Markt mit vielen Konsumenten (Uber, Instagramm, Ebay).
- The winner takes it all
- Der beste wird bevorzugt und lässt die Konkurrenz liegen.
Welche Gefahren gehen von Monopolen, Monopolähnlichen Stellungen und Kartellen/Absprachen aus?
- Höhere Preise
- Monopolistische Anbieter können höhere Preise durchsetzten.
- Schlechtere Güterversorgung
- Da die Konsumenten nicht ausweichen können bleibt nur noch der verzicht, die Nachfrage und folglich das Angebot sinkt.
- Tiefere Leistungsanreize
- Das fehlen von Konkurrenz sorgt dafür das Unternehmen ihre Leistungen nicht mehr verbessern müssen.
- Machtballungen bei Monopolen
- Machtkonzentrationen sorgen für eingeschränkte möglichkeiten auf einem Markt.
Welches sind die Risiken (Verhaltensweisen) die durch Asymmetrische Information entstehen?
- Adverse Selektion
- Moral Hazard
- Prinzipal-Agent-Problem
Wovon ist adverse selektion die folge?
Verborgene Eigenschaften vor Vertragsabschluss
- Wenn es nicht gelingt gute von schlechten Risiken zu unterscheiden, wandern die guten ab und die Schlechten bleiben. Bis sich der Anbieter zurückziehen muss.
Massnahmen gegen adverse selektion?
- Screening durch die schlechter informierte Seite.
- Untersuchen von Merkmahlen von der die Risikoanfälligkeit abhängt.
- Signalisieren durch besser informierter Seite.
- Eigenes Risiko selbst darstellen z.B hoher selbstbehalt bei einer Versicherung wählen. Oder als Anbieter dem Konsumenten die Qualität seines Produktes Glaubhaft machen.
- Obligatorium
- Teilnehmer durch Regeln zu korrektem verhalten zwingen
- Teilnehmer durch Regeln zu korrektem verhalten zwingen
Wovon ist Moral Hazard die Folge?
Verborgenes Verhalten nach Vertragsabschluss.
- Die besser informierte Seite kann seinen Informationsvorsprung zu Vorteil nutzen.
Massnahmen gegen Moral Hazard?
- Überwachung
- Die Risiken durch die Überwachung der besser informierten Seite reduzieren.
- Selbstbehalt
- Die besser informierte Seite an Schäden beteiligen.
- Bonus Malus
- Die besser informierte Seite durch Mali bei nicht Fachgemässem verhalten zur Verantwortung ziehen. Und umgekehrt, mittels Boni den Anreiz geben sich korrekt zu verhalten.
Was sind die Funktionen von Geld?
- Wertmassstab
- Wertaufbewahrungsmittel
- Zahlungsmittel
Welche Arten von Geld gibt es?
- Warengeld
- Tauschgüter wie Salz, Perlen, Tuch usw.
- Metalgeld
- Früher Edelmetalle wie z.B Gold und Silber in Rheinform (gewogen). Heute als Münzen geprägt.
- Notengeld
- Früher Quittungen für die deponierung der Edelmetalle die als Zahlungsmittel verwendet wurden. Heute werden Noten von den Zentralbanken als Zahlungsmittel ausgegeben.
- Buchgeld
- Geld das in Form von Buchungen in den Büchern von Banken und ähnlichen Institutionen gehalten wird (Sichtkonten). Für Zahlungen mit Karten Paypal, Twint, Kontoüberweisungen usw.
- Spargelder und Termineinlagen
- Die auf der Bank deponierten Spareinlagen (Spargeld), oder zu bestimmten Konditionen angelegtes Geld (Termineilagen).
Wie werden die Geldmengen unterteilt und was schliessen die einzelnen Unterteilungen ein?
- M0
- Noten und Sichteinlagen der Geschäftsbanken bei der Zentralbank
- Notenbankgeldmenge
- Noten und Sichteinlagen der Geschäftsbanken bei der Zentralbank
- M1
- Geld das sofort und jederzeit als Zahlungsmittel verwendet werden kann, Bargeldumlauf und das Buchgeld (Sichteinlagen und Transaktionskonti).
- Publikumsgeldmenge
- Geld das sofort und jederzeit als Zahlungsmittel verwendet werden kann, Bargeldumlauf und das Buchgeld (Sichteinlagen und Transaktionskonti).
- M2
- M1 plus Spareinlagen abz. Transaktionskonti.
- Publikumsgeldmenge
- M1 plus Spareinlagen abz. Transaktionskonti.
- M3
- M2 plus Termineinlagen
- Publikumsgeldmenge
- M2 plus Termineinlagen
Wie steuert die Zentralbank die Geldmenge?
- Sie bringt Geld in den Umlauf in dem sie Ausländische Währungen oder Wertpapiere einkauft, oder indem sie Kredite vergibt.
- Sie entzieht Geld indem sie die beschafften Güter wieder verkauft.