Vokabeln Histologie
Histologisch geprägte Vokabeln
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Cartes-fiches
Apikaler Pol/Apikale Membran
Diejenige Membran/Seite, die vom Körper abgewandt ist
basolateraler Pol/basolaterale Membran
Diejenige Membran/Seite, die dem Körper zugewandt ist.
Zonula occludens
Diejenig Grenze, die die apikale Membran von der basolateralen Memnbran trennt.
Mikroplicae
Niedrige faltenförmige Fortsätze am apikalen Pol
Mikrovilli
Fingerförmige Fortsätze am apikalen Zellpol; ca. 0,1Mikrometer dick, bis zu 2 Mikrometer lang enthalten ein spezielles Binnengerüst, das ihre Form aufrechterhält.
Stereozilien
Besonders lange (bis zu 10 µm) Mikrovilli. Bedeutet steife Wimper
Wie findet die Vergrößerung der basolateralen Membranoberfläche statt?
1. Häufig Fingerförmige Fortsätze 2. Basalte Falten (sind oft mit den entsprechenden Falten der Nachbarzelle verzahnt (interdigitierende Falten)
Kinozilien
"Flimmerhärchen" sind Zellfortsätze (Länge ca. 5µm, Durchmesser konstant 0,25µm). Ausgestattet mit Mikrotubuli und zugehörigen Motorproteinen können sie schlagende Bewegungen ausführen.
Viele Zellen haben ein einzelnes Kinozilium.
Flimmerepithelien tragen einen dichten Rasen von Kinozilien. Alle Kinozilien eines Epithels schlagen rythmisch in einer festgelegten Richtung,
DIe Schläge erfolgen koordiniert nachteinander, nicht synchron, sondern metachron.
Die akten Bewegungen laufen wellenartig über den Rasen - lebendes Flimmerepithel ähnelt einem Kornfeld in Wind. Über dem Epithel kommt dadurch ein steter Flüssigkeitsstrom zustande, auf dem Partikel oder ein ganzer Schleimteppich gerichtet befördert werden kann.
Geißel
Die Geißel (Flagellum) ist eine einzelne, besonders lange Kinozilie (55µm) im Schwanz des Spermiums. Sie dient der raschen Vorwärtsbewegunge der Zelle im Ejakulat.
Was ist allen Systemen des Zytoskellets gemein?
Alle Systeme des Zytoskeletts bestehen aus Einzelbausteinen (Proteinen), die sich zu Filamenten zusammenlegen (Selbstassoziation, Polymerisation) und auch wieder auseinanderfallen können (Dissoziation, Depolymerisation). Dies ermöglicht den raschen Umbau der Einzelnen Zytoskelettsysteme je nach Bedarf. Die Einstellung des Gleichgewichts zwischen dem dissoziierten Zustand und dem polymeren Zustand wird u.a. durch Begleitproteine reguliert. Durch weitere Begleitproteine werden die Filamente eines Systems untereinander und mit Filamenten anderer Systeme verbunden sowie an Membranproteinen befestigt.
Wichtige Funktionen des Zytoskeletts
1.Mechanische Stabilisierung der Zelle und Ihrer Ausläufer
2. Bewegungen der Zelle (Muskelkontraktion, Zellwanderung)
3. Bewegungen innerhalb der Zelle (lDer Transport über längere Strecken wird wird von Mikrotubuli samt deren Motorproteinen besorgt, für Kurzstreckentransporte in der Zellperipherie ist das Aktin-Myosin-System verantwortlich.
Aktine treten in verschiedenen Isoformen auf
Der kontraktile Apparat von Skelett-, Herz- und glatter Muskulatur besitzt jeweils spezifische Isoformen von alpha Aktin, das Aktin-Zytoskelett von muskulären und nicht-muskulären Zellen besteht aus Bete- und Gamma-Aktin-Isoformen
Aufbau der Aktin Filamente
Die globulären Aktin-Monomere (G-Aktin) können unter Verbrauch von ATP zu den 7 nm dicken Aktinfilamenten (F-Aktin) polymerisieren.
Das Aktinfilament hat zwei ungleiche Enden: Ein (+)-Ende, an dem rasche Polymerisation (Verlängerung), aber auch ebenso rascher Zerfall stattfinden kann, und ein (-)-Ende, an dem diese Vorgänge langsamer ablaufen.
Aktin-Begleitproteine regeln die Stabilität, den Zerfall, den Umbau, die geometrische Anordnung und die BEfestigung der Aktinfilamente