Vokabeln Histologie

Histologisch geprägte Vokabeln

Histologisch geprägte Vokabeln


M. 4.
Diese Lernkarten bieten einen grundlegenden Einblick in die Histologie, insbesondere die Struktur und Funktion von Aktinfilamenten und dem Zytoskelett. Sie behandeln Themen wie die Polymerisation und den Zerfall von Aktin, die Rolle von Begleitproteinen, sowie die verschiedenen Isoformen und Funktionen des Zytoskeletts. Die Karteikarten sind ideal für Schüler, die die Grundlagen der Zellbiologie verstehen möchten, insbesondere wie Zellen ihre Form und Bewegung regulieren.
Karten
13
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Grundschule
Erstellt / Aktualisiert
19.10.2013 / 19.10.2013

Lernkarten

Apikaler Pol/Apikale Membran

Diejenige Membran/Seite, die vom Körper abgewandt ist

basolateraler Pol/basolaterale Membran

Diejenige Membran/Seite, die dem Körper zugewandt ist.

Zonula occludens

Diejenig Grenze, die die apikale Membran von der basolateralen Memnbran trennt.

Mikroplicae

Niedrige faltenförmige Fortsätze am apikalen Pol

Mikrovilli

Fingerförmige Fortsätze am apikalen Zellpol; ca. 0,1Mikrometer dick, bis zu 2 Mikrometer lang enthalten ein spezielles Binnengerüst, das ihre Form aufrechterhält.

Stereozilien

Besonders lange (bis zu 10 µm) Mikrovilli. Bedeutet steife Wimper

Wie findet die Vergrößerung der basolateralen Membranoberfläche statt?

1. Häufig Fingerförmige Fortsätze 2. Basalte Falten (sind oft mit den entsprechenden Falten der Nachbarzelle verzahnt (interdigitierende Falten)

Kinozilien

"Flimmerhärchen" sind Zellfortsätze (Länge ca. 5µm, Durchmesser konstant 0,25µm). Ausgestattet mit Mikrotubuli und zugehörigen Motorproteinen können sie schlagende Bewegungen ausführen.

Viele Zellen haben ein einzelnes Kinozilium.

Flimmerepithelien tragen einen dichten Rasen von Kinozilien. Alle Kinozilien eines Epithels schlagen rythmisch in einer festgelegten Richtung,

DIe Schläge erfolgen koordiniert nachteinander, nicht synchron, sondern metachron.

Die akten Bewegungen laufen wellenartig über den Rasen - lebendes Flimmerepithel ähnelt einem Kornfeld in Wind. Über dem Epithel kommt dadurch ein steter Flüssigkeitsstrom zustande, auf dem Partikel oder ein ganzer Schleimteppich gerichtet befördert werden kann.

Geißel

Die Geißel (Flagellum) ist eine einzelne, besonders lange Kinozilie (55µm) im Schwanz des Spermiums. Sie dient der raschen Vorwärtsbewegunge der Zelle im Ejakulat.

Was ist allen Systemen des Zytoskellets gemein?

Alle Systeme des Zytoskeletts bestehen aus Einzelbausteinen (Proteinen), die sich zu Filamenten zusammenlegen (Selbstassoziation, Polymerisation) und auch wieder auseinanderfallen können (Dissoziation, Depolymerisation). Dies ermöglicht den raschen Umbau der Einzelnen Zytoskelettsysteme je nach Bedarf. Die Einstellung des Gleichgewichts zwischen dem dissoziierten Zustand und dem polymeren Zustand wird u.a. durch Begleitproteine reguliert. Durch weitere Begleitproteine werden die Filamente eines Systems untereinander und mit Filamenten anderer Systeme verbunden sowie an Membranproteinen befestigt.

Wichtige Funktionen des Zytoskeletts

1.Mechanische Stabilisierung der Zelle und Ihrer Ausläufer

2. Bewegungen der Zelle (Muskelkontraktion, Zellwanderung)

3. Bewegungen innerhalb der Zelle (lDer Transport über längere Strecken wird wird von Mikrotubuli samt deren Motorproteinen besorgt, für Kurzstreckentransporte in der Zellperipherie ist das Aktin-Myosin-System verantwortlich.

Aktine treten in verschiedenen Isoformen auf

Der kontraktile Apparat von Skelett-, Herz- und glatter Muskulatur besitzt jeweils spezifische Isoformen von alpha Aktin, das Aktin-Zytoskelett von muskulären und nicht-muskulären Zellen besteht aus Bete- und Gamma-Aktin-Isoformen

Aufbau der Aktin Filamente

Die globulären Aktin-Monomere (G-Aktin) können unter Verbrauch von ATP zu den 7 nm dicken Aktinfilamenten (F-Aktin) polymerisieren.

Das Aktinfilament hat zwei ungleiche Enden: Ein (+)-Ende, an dem rasche Polymerisation (Verlängerung), aber auch ebenso rascher Zerfall stattfinden kann, und ein (-)-Ende, an dem diese Vorgänge langsamer ablaufen.

Aktin-Begleitproteine regeln die Stabilität, den Zerfall, den Umbau, die geometrische Anordnung und die BEfestigung der Aktinfilamente

 

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