VMTA Immunhystologie

Antikörper, Darstellung von Antigenen

Antikörper, Darstellung von Antigenen


N. X.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Immunhystologie auf Berufslehre-Niveau. Sie konzentrieren sich auf verschiedene Methoden wie direkte, indirekte und doppelt indirekte Techniken, sowie auf Enzyme wie Peroxidase und alkalische Phosphatase. Die Karteikarten erklären die Unterschiede zwischen monoklonalen und polyklonalen Antikörpern, die Rolle von Konjugaten und Detektionssystemen, und gehen auf die Herstellung und Anwendung von Antikörpern ein. Medizinstudenten und Berufseinsteiger profitieren von diesen Lernkarten, um ein fundiertes Verständnis der Immunhystologie zu erlangen.
Flashcards
30
Students
6
Language
German
Category
Medical
Created / Updated
30.11.2016 / 15.04.2021

Flashcards

Beschreiben Sie den routinemäßigen Ablauf einer Einbettung in der Histologie und Immunhistologie. In welchen Schritten Stimmen sie überein, wo unterscheiden sie sich?

Histologie (Paraffineindeckung):

  1. Probenentnahme
  2. Fixation mit 10% Formalin
  3. Spülung mit fließendem Wasser

Einbetten

  • Dehydratation
  • Intermedium ( Löslich in Entwässerungs und Einbettmittel)
  • Einbettmittle
  • Ausguss und erstarren

         5. Schneiden
         6. Färben

         7. Eindecken

Immunhisto: Bis zu Punkt 5 identisch. Fixation mit 4% Formalin. Darstellng von Antigen/ Immunreaktionen

Was bedeutet T und B Lymphozyt?

T- Lymphos: Kommen unreif aus dem Knochenmark und reifen im Thymus
Zellvermittelte oder zelluläre Immunität über zellständige Rezeptoren

B- Lymphos: Bone MarrowHumorale Abwehr über in Plasmazellen gebildete Antikörper, als als Immungloboline abgegeben werden
 

Welche Zellen produzieren Immungloboline? Wie heißen die Vorläuferzellen?

Plasmazellen
Vorläufer: B- Lymphozyt

Nennen Sie 5 Immunglobolintypen

IgG, IgA, IgM, IgE, IgD

Nennen den strukturellen Unterschied von IgA und IgG

IgA: Dimer IgG: Monomer

Wofür steht FC?

Fragment crystalized

Unterer Abschnitt des Antikörpers

Wofür steht FAB?

Antigen- Binding- Fragment (Antigenbindendes Fragment)
Oberer Teil des Antikörpers

Was ist der Unterschied zwischen polygonalen und monoklonalen Antikörpern?

Monoklonal: Werden nur von Klonen einer einzelnen B-Zelle hergestellt, gegen ein Epitop eines Antigens gerichtet

Polyklonal: Nachkommen vieler verschiedener B- Zellen. Gegen mehrere, verschiedene Epitope von Angtigenen gerichtet

herstellung monoklonaler Antikörper

  1. Maus wird mit Antigenen infiziert
  2. Aufgrund der Immunantwort werden B-Lymphozyten gebildet. Diese wiederum bilden Antikörper, die sich in der Milz anreichen
  3. isolierung der B-lymphozyten und Zusammenführung mit einer, aus einem Myelom (Plasmozytom), gewonnen Zelllinie
  4. Fusion der beiden Zelltypen
  5. Entstehung von Hypridomzelllinien
  6. Hybridomzellen behalten die Fähigkiet zur ANtikörperproduktion und vermehren sich unbegrenzt
  7. Produktion der Antikörper kann in vitro und in vivo erfolgen
  8. Die Antikörper sind monoklonal, da sie aus einer einzigen Urpsungs- B Zelle stammen

Herstellung polyklonaler Antikörper

  1.  Infizierung eines Tieres mit Antigenen, bsow viralen Proteinen.
  2. Immunreaktion erfolgt, Tier bildet spezifische Antikörper gegen das Protein
  3. Entstehung eines natürlichen gemisches, mehrerer verschiedener ANtikörper, die mit unterschiedlicher Affinität an eines der verschiedenen Epitope des Antigens binden.

Kreuzreaktion?

Antikörper gegen Erreger A, kann sich auch an Erreger B binden, da beide die gleichen oder sehr ähnliche Epitope besitzen

Wi erkennt der körper Antigene?

Durch das körperfremde Eiweiß von bakterien und Viren
Antikörper können nur Eiweiße angreifen

Über welche mikroskopische Technik wird FITC visualisiert?

Fluoreszenzmikroskop

Was ist ein Konjugat?

Antikörper mit Detektionssystem

Nennen sie drei Fluororchrome und ihre Farbsprektrum.
Bei welcher Wellenlänge wird FITC visualisiert?

FITC: Fluorescein- Isotihocyanat
Anregungsspektrum: 490nm   Farbe: Grün (517nm)

TRITC Tetramethylrhodamin-Isotihocyanat
Anregungssektrum: 510/545 nm   Farbe: orangerot (540nm)

RB200SC: Lissamin- Rhodamin- B200- Sufonylchlorid
Anregungssprektrum: 560nm               Farbe: Rotorange: 590nm

DANS: Diaminouaphtylsufonsäure
Farbe: Gelb (340nm)
 

Nenne zwei gängige Enzyme der Immunhistochemie

Peroxidase, Alkalische Phosphatase

Worin besteht der wesentliche Unterschied zwischen direkter und indirekter Methode in der Histochemie?

Direkte Methode: Spezifischer ANtikörper wird dirket mit Detektionssystem gekoppelt
Indirekte Methode: Detektionssystem wird an Sekundärantikörper gekoppelt.

Nennen Sie den wesentlichen Vorteil der indirekten technik bei der Immunhistologie.

  • Herstellung von Antikörpern, die gegen verschiedene Antigen gerichtet sund (mit einem einzigen Konjugat kann man verschiedene Primärantikörper nachweisen)
  • Mehr Markierungen

Wie kann die endogene Peroxidase nachgewiesen werden? Wie lässt sich die endogene peroxidase hemmen?

Nachweiß im Schnitt: H2O2+ DAB = braunfärbung (Phenacin)

Hemmung: H2O2 Überschuss

Welche Funktion hat das Diaminobenzidin beim peroxidasenachweis über H2O2?

Elektronendonator

AEC, DAB: Farbprodukt?
Was verbirgt sich hinter dem Kürzel DAB und AEC

AEC: 3-Amino-9-Ethyl-Carbazol  -> Rote Farbe

DAB= Diaminobenzidin -> Braune Farbe

Nachweise der alkalischen Phosphatase

Primärrekation:
Substrat      alkalische Phosphatase                (Aromatischer Ring)  + PO4+H2O
                     ---------------------------------->

Sekundärrektaion:
Simultane Azokupllung
(Aromatischer Ring)     Diazonion Salz         Azufarbstoff
                                          -------------------->
Farbe des Salzes bestimmt die Azofarbe. Beides läuft gleichzeitig ab
 

Nennen Sie die Unterschiede zwischen alkalischer Phosphatase und Peroxidase?

Alkalische Phosphatase:

  • Exogen: Kälberdarm
  • Endogen Mikrovillisaum der Enterozyten
  • Hemmung durch levamisolen
  • Nachweis Simulatane Azokupplung

Peroxidase:

  • Exogen meerrettichwurzel
  • Endogen Erythrozyten
  • Hemmung durch H2O2 Überschuss
  • Nachweis durch H2O2+DAB

Direkte Methode

  • Der spezifische Antikörper (monoklonal) ist direkt mit dem Detektionssystem gekoppelt
  • Detektionssystem ist chemisch am Antikörper gebunden
  • Dadurch kann sich bei Zugabe des Detektionssystems der Antikörper verändern, bzw dessen FAB Abschnitt, sodass dieser nicht mehr bindet
  • Vorteil: Einfache Technik
    Nachteil: Für jedes Antigen, das nachgewiesern werden soll, muss ein konjugierter Antikörper vorhanden sein

Indirekte Methode

  • Es werden zwei verschieden Antikörper benutzt
  • Primärer Antikörper (bspw von der Maus) bindet sich an das Antigen
  • man gibt sekundären Antikörper dazu, der nsich an den primären Antikörper bindet, da er gegen Mäuse Antikörper gerichtet ist
  • Am sekundären Antikörper befindet sich Detektionssystem
  • Vorteil: Man braucht nur eine Sorte von konjugierten Antikörpern, um Antigene nachzu weisen.
  • Nachteil: Längere Zeit, Höher unspezifische Bindung

Doppelt indirekte Methode

  • Primärer Antikörper aus Spezies A bindet sich an ANtigen
  • Sekundärer Antikörper aus Spezies B besitzt Konjugat und bindet sich an ANtikörper A
  • Tertiärer Antikörper aus Spezies C ist ebenfall konjugiert und bindet sich an Antikörper B
  • Vorteil: Signalvertsärkung
  • Nateil: Sterische Behinderung

Nennen Sie den wesentlichen Vorteil der indirekten Technik bei der Immunfluoreszenz

man verwendet für die aus Tierspzies A hergestellten Primärantikörpern den gleichen, konjugierten Sekundärantikörper. So kann man mit einem einzigen Sekundärantikörper verschiedene Antigene anchweisen

Wie mussder Brückenantikörper bei der PAP- Methode im Vergleich zum Primärantikörper eingesetzt werden?

Im Überschuss und unkonjugiert

 

Wie ist ein PAP Komplex aufgebaut?

Zwei Antikörper mit drei Molekülen Peroxidase in der Mitte

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Was verbirgt sich hinter dem Kürzel APAAAP?

Alkalische Phosphatase Anti Alkalische Phosphatase

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