Unternehmensführung TSM

Unternehmensführung TSM

Unternehmensführung TSM


M. T.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Unternehmensführung und sind für den Einsatz an einer Mittelschule geeignet. Sie konzentrieren sich auf Themen wie Produktivität, Fertigungszeiten, Kostenoptimierung und Investitionen, wobei Begriffe wie Beschäftigungsgrad, Nutzungsgrad und Belegungsgrad im Mittelpunkt stehen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Schüler, die ein besseres Verständnis der betrieblichen Kennzahlen und deren Bedeutung für die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens erlangen möchten.
Flashcards
28
Students
2
Language
German
Category
Micro-Economics
Created / Updated
06.03.2013 / 05.09.2015

Flashcards

Welche Funktionen hat die Vorkalkulation?

• Ermittlung des Herstellungspreises als Grundlage für den Verkaufspreis

• Fertigungsablauf und Materialbedarf bestimmen

Was ist das Ergebnis der Vorkalkulation?

• Feststellung der Materialkosten

• Feststellung der Kosten für Fremdarbeit

• Feststellung der Fertigungskosten

• Feststellung der Kosten für Vertrieb und Verwaltung

• = ??

Welche Kriterien müssen Sie für eine Angebotskalkulation berücksichtigen?

• Basis ist die Vorkalkulation

• Mitbewerber (Wettbewerbsvergleich)

• = ??

Welches ist die Hauptaufgabe einer Nachkalkulation?

• Vergleich Soll und Ist

Was ist die Voraussetzung für eine aussagekräftige Nachkalkulation?

• Erfassung der Ist-Fertigungszeiten

• Erfassung des Ist-Materialverbrauchs

Wie lassen sich Ist-Fertigungszeiten und Ist-Materialverbrauch erfassen?

• manuell (Tageszettel)

• halbautomatisch (PC,Mac)

• vollautomatisch (integrierte Erfassungssysteme)

Was sind die Ziele einer «Materialdisposition»?

 

• Optimierung des Materials je Auftrag (Art, Menge, Qualität und Kosten)

• Sicherung der Bereitstellung von Bezugsstoffen durch externe Lieferanten

• Optimierung der Lagerbestände

• Sicherung der fristgerechten Materialbereitstellung

Welche Aufgabe hat die Terminstelle?

• Die Anforderungen der Kunden mit den Notwendigkeiten einer

wirtschaftlichen Fertigung zu koordinieren

Nennen sie zwei Teilziele der «Terminsteuerung»

• Optimierung der Auslastung von technischer und personeller Kapazität

• Minimierung der Auftragsdurchlaufzeiten

• Optimierung der Auftragsreihenfolge

• Hohe Termintreue

Die wichtigsten betrieblichen Kennzahlen im Bereich PPS sind ?

• Beschäftigungsgrad

• Nutzungsgrad

• Produktivitätsgrad

• Belegungsgrad

Was ist der Beschäftigungsgrad?

Über den Beschäftigungsgrad wird definiert, welcher Anteil der Arbeitsplatzkapazität (maximal möglichen Stundenzahl) tatsächlich gearbeitet wird. Da immer wieder gewisse Ausfallzeiten (Urlaub, Krankheit, Ausbildung, Grossreparatur, Sonstige)

und Hilfsarbeiten anfallen, können nicht alle Arbeitsstunden verkauft werden. Der Beschäftigungsgrad ergibt sich aus der Arbeitsplatzkapazität minus Ausfallzeit (plus Ausgleich durch Mehrarbeit [Überstunden, Springer und Aushilfen]). Der Beschäftigungsgrad kann 100% übersteigen.

Beschäftigungsgrad % = Fertigungs- und Hilfszeiten / Arbeitsplatzkapazität 1 Schicht x 100%

Was ist der Nutzungsgrad?

Über den Nutzungsgrad wird definiert, welcher Anteil der Beschäftigungsstunden einem Auftrag belastet werden können. Dabei spielen die Fertigungs- und Hilfszeiten eine Rolle. Fertigungszeiten sind Zeiten für die Arbeitsvorbereitung (bei Maschinen Rüstzeiten) sowie die Zeit zur Ausführung des Auftrags. Hilfszeiten sind Zeiten zur Aufrechterhaltung der Betriebsbereitschaft oder werden durch organisatorische, materialbedingte oder technische Störungen verursacht. Der Nutzungsgrad sollte über 80% sein und kann 100% nicht übersteigen.

Nutzungsgrad % = Fertigungszeit / (Fertigungs- + Hilfszeiten) x 100%

Was ist der Produktivitätsgrad?

Produktivität findet ihren Ausdruck in der erzielten Mengenleistung je Zeitabschnitt (Stunde, Monat, Quartal, Jahr) oder je eingesetzter Kapazität (Personen, Maschinen).

Produktivität = IST-Mengenleistung je Zeitabschnitt

Produktivitätsgrad = IST-Mengenleistung je Zeitabschnitt / SOLL-Mengenleistung je Zeitabschnitt x 100%

Was ist der Belegungsgrad?

Der Belegungsgrad stellt die mögliche Gesamtfertigungszeit (SOLL-Fertigungszeit) in Relation zur aktuellen IST-Fertigungszeit.

Belegungsgrad % = IST-Fertigungszeit / SOLL-Fertigungszeit x 100%

Erklären Sie den Begriff «Personalkosten»?

• Personalkosten bestehen aus Löhnen und Gehältern sowie den gesetzlichen und tariflichen Sozialleistungen

Nach welchem Prinzip werden Kostenstellen verteilt?

• Nach dem Verursacherprinzip

Wie wird eine Hilfskostenstelle verteilt?

• Nach einem individuell vom Unternehmen festgelegten Verteilschlüssel

Herstellungskosten setzen sich zusammen aus?

• Fertigungskosten

• Materialkosten

• Kosten für Fremdarbeit

Nennen Sie ein Beispiel warum ein Auftrag zu Herstellungskosten angeboten wird?

• Prestige

• Folgeauftrag

Welche Stichworte kommen dir beim Wort «Investition» in den Sinn?

• Investitionshorizont

• Rationalisierungsinvestition

• Ersatzinvestition

• Erweiterungsinvestition

• Nutzungsdauer

Was bedeutet «Investitionshorizont»?

• Geplanter Zeitraum zur Nutzung einer Maschine

Was bedeutet «Rationalisierungsinvestition»?

• Schnellere Maschine

• Rentabilität steigt

• Produktivität steigt

Was bedeutet «Ersatzinvestition»?

• Altes Gerät wird ersetzt

• z.B. wegen technologischer Abnützung oder Verschleiss

Was bedeutet «Erweiterungsinvestition»?

• Investition die zum Ausbau der betrieblichen Kapazitäten dient

Was bedeutet «Nutzungsdauer»?

• Zeit bis eine Investition nicht mehr wirtschaftlich ist

• Nachfrage am Markt

• Technologischer Stand/Entwicklung

• Verschleiss

Was bedeutet «Rationalisierungskreislauf»?

Antwort siehe Grafik

Nennen Sie Beispiele für Rationalisierungsmassnahmen um die Produktivität zu steigern

?

Welche Auswirkungen hat eine Rentabilitätsverbesserung auf die Wirtschaftlichkeit und was ist deren Auswirkung auf die Bilanz?

?

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