Umweltplanung
Kartei zu Umweltplanung, ETHZ
Kartei zu Umweltplanung, ETHZ
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Lernkarten
INVENTAR
Landschaftsinventare des Bundes
- Bundesinventar für Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN)
- Inventar der Schützenswerten Ortsbilder (ISOS)
- Inventar der historischen Verkehrswege (IVS)
INVENTARE
Biotopinventare
- Moore (Hoch-/Flach-), Moorlandschaften
- Auengebiete
- Amphibienlaichgebiete
- Trockenwiesen & -weiden
Objekte BLN
- einzigartige Landschaften
- Naturdenkmäler
- typische Landschaften für die Schweiz
- Charakter
Schritte bei Eingriff in Inventar
1. Vermeidung der Beeinträchtigung
2. Bestmögliche Schonung
3. Wiederherstellung (am Ort des Eingriffs)
4. Angemessener Ersatz (ökologische Gesamtbilanz)
Rechtliche Grundlage Inventare
Bundesgesetz über den Natur- und Heimatschutz (NHG)
INVENTAR
Wert wieder hergestellt wenn:
- Zustand vor Eingriff
- Lebensraum rechtzeitig zur Verfügung
- Erhalt langfristig gesichert
AGRARPOLITIK 2014 - 2017
Art. 104 BV: Stichworte
- Sichere Versorgung
- Pflege der Kulturlandschaft
- Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen
- Dezentrale Besiedlung des Landes
- naturnahe, umwelt- und tierfreundliche Produktion
5 leistungsabhängige Säulen der Agrarpolitik
- Kulturlandschaftsbeiträge
- Versorgungssicherheitsbeiträge
- Biodiversitätsbeiträge
- Landschaftsqualitätsbeiträge
- Produktionssystembeiträge
ökologischer Leistungsnachweis (ÖLN)
- tiergerechte Haltung
- ausgeglichene Düngerbilanz
- geeigneter Bodenschutz
- geregelte Fruchtfolge
- Auswahl und Anwendung Pflanzenschutzmittel
- Biodiversitätsförderflächen
3 Qualitätsstufen Biodiversitätsförderflächen (BFF)
I. heute: ökologische Ausgleichsflächen
II. heute: Flächen nach Ökoqualitätsverordnung (ÖQV)
III. heute: Inventarflächen von nationaler Bedeutung
Allgemeine Anforderungen für Biodiversitätsbeiträge nach Direktzahlungsverordnung (DZV)
- Fläche befindet sich auf "landwirtschaftliche Nutzfläche (LN)"
- keine Düngung
- keine Pflanzenschutzmittel
- kein Mulchen oder Steinbrechmaschinen
- Abtransport des Schnittguts
- Saatmischungen von Agroscope
- Die Ausbreitung von Problempflanzen verhindern
- Flächen mit Nutzungs- und Schutzvereinbarung nach NHG --> veränderte Nutzungsauflagen möglich
- Ausnahmen geregelt
LANDSCHAFTSQUALITÄTSBEITRÄGE
Eigenschaften
- freiwillig
- Erhaltung, Förderung und Weiterentwicklung vielfältiger Kulturlandschaften
- regionale Eigenheiten
- regionale Trägerschaft
- Bewilligung durch Bund
LEK: Eigenschaften
- wie nachhaltig nutzen
- ökologische und gestalterische Aufwertung der Landschaft
- ganze Landschaft und alle Nutzungsansprrüche miteinbeziehen
- partitativer Prozess
- freiwillig
- nicht verbindlich
- nicht parzellenscharf
--> Koordinationsinstrument!
Produkte LEK
Leitbilder, Pläne, Berichte
LEK
Projektorganisation
- Trägerschaft
- LEK-Kommission / Begleitgruppe
- Fachperson für Sachbearbeitung und Koordination
- Betroffene / Interessierte
Schweizer Pärkepolitik
- Schöne Landschaften erhalten
- Freie Entwicklung der Natur in Kernzonen
- nachhaltige Entwicklung im ländlichen Raum
- freiwillige demokratische Prozesse
- Qualität durch Wettbewerb
Parkkategorien
- Nationalpark
- Regionaler Naturpark
- Naturerlebnispark
PÄRKE
Generelle Anforderungen
- hohe Natur und Landschaftswerte
* Vielfalt und Seltenheit von Pflanzen und Tieren
* Schönheit und Eigenart der Landschaft
* geringe Beeinträchtigung durch Bauten, Anlagen und Nutzungen
- Umgebungszone: besondere Qualität der Kulturlandschaft, kulturhistorisch bedeutungsvoll
PÄRKE
Langfristige Sicherung
- Parkträgerschaft
- Charta
- Räumliche Sicherung
PÄRKE
3 Funktionen Biospährenreservat Entlebuch
- Schutzfunktion: Bewahrung von Landschaften, Ökosystemfunktionen, Artenvielfalt und genetischer Vielfalt
- Entwicklungsfunktion: Förderung einer wirtschaftlichen und menschlichen Entwicklung, die soziokulturell, ökonomisch und ökologisch nachhaltig ist
- Funktion der logistischen Unterstützung: Demonstrationsprojekte, Bildung für nachhaltige Entwicklung, Forschung und Umweltbeobachtung
PÄRKE
3 Zonen Biospährenreservat Entlebuch
- Kernzone: langfristige Schutzziele
- Pflegezone: umgibt Kernzone
- Entwicklungszone: nachhaltiges Ressourcenmanagement
Schritte der Parkentstehung
1. Abkklärung der Machbarkeit
2. Projektierung (Managementplan, Gesuch um Finanzhilfe)
3. Errichtung (Charta, Gesuch Parklabel)
4. Betrieb
5. Evaluation
Vorteile Pärke
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Entwicklung gemeinsamer nachhaltiger Zielsetzungen für eine Region
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Sensibilisierung für Geschichte, Natur und Landschaft sowie Aspekte der Nachhaltigkeit
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Projekte anschieben und z.T. selbst durchführen
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Koordination von Aktivitäten
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Vernetzung von Akteuren
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Mediation / „Runder Tisch“ bieten
Nachteile Pärke
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Pärke haben keine Vollzugskompetenzen
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Pärke sind nicht Grundeigentümer
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Pärke sind nicht verantwortlich für Aktivitäten Dritter (z.B. Neu- und Umbauten, Degradation von traditioneller Kulturlandschaft durch Bewirtschaftung).
Instrumente auf Bundesebene
- Sachpläne und Konzepte
- Landschaftskonzept Schweiz (LKS)
- Inventare
- Pärke von nationaler Bedeutung
- Nationales ökologisches Netzwerk (REN, Réseau Ecologique National)
- Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)
- Meliorationen / Strukturverbesserungen
- Enteignung und Entschädigung
- Agrarpolitik
- Schutzverordnungen (SVO)
Instrumente auf kantonaler Ebene
- Kantonaler Richtplan
- Waldentwicklungsplan (WEP)
- Landschaftsentwicklungskonzept (LEK)
- Waldentwicklungskonzept (WEK)
- Hochwasserschutz
- Gefahrenkarte
- Landwirtschaftliche Eignungskarten
Instrumente auf regionaler Ebene
- Regionaler Richtplan
- Agglomerationsprogramm
- Landwirtschaftliche Planung LP
- Meliorationen / Strukturverbesserungen
- Landschaftsentwicklungskonzept (LEK)
- Waldentwicklungskonzept (WEK)
- Regionaler Entwässerungsplan (REP)
- Projekte zur regionalen Entwicklung (PRE)
Instrumente auf kommunaler Ebene
- kommunaler Richtplan
- (Entwicklungs-) Konzepte
- Landschaftsentwicklungskonzept (LEK)
- Waldentwicklungskonzept (WEK)
- Kommunale Nutzungsplanung
- Rahmennutzungspläne
- Zonenpläne
- Baulinien-, Gestaltungspläne
- Erschliessungspläne
- Enteignungspläne
- Bau- und Zonenordnung
- Umzonung
- Landumlegung
- Meliorationen / Strukturverbesserungen
- Landwirtschaftliche Planung (LP)
- Kommunale Entwässerungsplanung
weitere Instrumente
- Labels
- Informelle Instrumente
- Einsprache
- Marktwirtschaftliche Instrumente
- Umweltbildung
- Internationale Instrumente
LANDSCHAFTSKONZEPT SCHWEIZ
Inhalt und Form
- allgemeine Ziele (verbindlich)
- Sachziele (verbindlich)
- Massnahmen (informativ)
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- Text (verbindlich und informativ)
- Karte (verbindlich und informativ)
- Erläuterungen (informativ)
LANDSCHAFTSKONZEPT SCHWEIZ
allgemeine Ziele
- Naturwerte
- Kulturwerte
- Haushälterische, aufwertende Nutzung
- schonende, aufwertende Nutzung
LANDSCHAFGSKONZEPT SCHWEIZ
Sachziele
13 Politikbereiche --> verbindliche Massnahmen
- Bundesbauten & -anlagen (ökologische & landschaftliche Aspekte)
- Verkehr (ÖV, Trennwirkung, Öko-Qualitätssicherung)
- Wasserkraft
- Landwirtschaft (ökologische Ausgleichsflächen, Meliorationen
- Raumplanung
- Landesverteidigung (Naturwerte, Biotopvernetzung)
REN
Anwendungsbeispiele
- Verkehr -> Wildtierpassagen
- Landwirtschaft -> ökologischer Ausgleich
- Fliessgewässer -> Revitalisierung
- Trockenwiesen und -weiden -> Böschungen und Hecken
Funktionen Gewässerraum
- Hochwasserschutz
- natürliche Funktionen
- Gewässernutzung
Verpflichtungen für Bund und Kantone durch Gewässerschutzgesetz
- Gewässerraum festlegen
- Revitalisierung
- Beeinträchtigungen Wasserkraftnutzung verhindern (Geschiebehaushalt, Schwall und Sunk, Gewässernutzung)
Vorteile Revitalisierung
- Landschaftsbild
- Hochwasserschutz
- Artenvielfalt
- Erholungsraum
- Lebensräume
Anspruchsgruppen Umsetzungsprogramm GSchG
- Gemeinden / Regionen, Hauseigentümer, Banken / Versicherungen
- Fischerei, Umweltverbände
- Infrastruktur
- Wald
- Landwirtschaft
- Kraftwerkbetreiber
Gewässerschutzgesetz:
4 Teilprojekte des Gesamtprojekts der AWEL
- Gewässerraum
- Revitalisierung
- Geschiebehaushalt
- Schwall / Sunk und Fischgängigkeit
Orte für Pilotprojekte GSchG
- Dietikon (urban, Federführung Kanton)
- Marthalen (ländlich, Federführung Kanton)
- Turbenthal (ländlich, Federführung Gemeinde)
- Uster (urban, Federführung Kanton)