TQM 2
Qualität
Qualität
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Flashcards
Rahmenstruktur des EFQM Modells
5 Befähigerkriterien: Werkzeugkasten, Methoden, Instrumente, Vorgehensweisen
4 Ergebniskriterien, die Qualitäts- und Excellenceleistungen messen und bewerten
Leitsatz:
Exzellente Ergebnisse im Hinblick auf Leistung, Kunden, Mitarbeiter und Gesellschaft werden durch die Führung erzielt, die Politik und Strategie mit Hilfe der Mitarbeiter, Partnerschaften und Ressourcen sowie der Prozesse umsetzt.
(Selbst-) Bewertung nach dem "Excellence Modell"
Die Ziele der Bewertung
Die (Selbst-) Bewertung ist eine empfohlene Strategie zur Verbesserung der Leistung durch regelmäßige, systematische und umfassende Überprüfung der Tätigkeiten und Ergebnisse einer Organisation.
Die RADAR-Bewertungslogik
Results Ergebnisse
Approach Vorgehen
Deployment Umsetzung
Assessment and Review Bewerten und Überprüfen
Befähiger Kriterien
Gesamtpunktzahl: 500
Sie beinhalten Methoden und Wege und gelten als Voraussetzung für die erzielten Ergebnisse.
1.1. Führung 100 Punkte (10%):
Das Verhalten aller Führungskräfte, um das Unternehmen zu umfassender Qualität zu führen.
1.2. Mitarbeiterführung 100 Punkte (10%):
Der Umgang des Unternehmens mit seinen Mitarbeitern.
1.3. Produkt/Strategie100 Punkte (10%):
Leitbild und strategische Ausrichtung.
1.4. Ressourcen 100 Punkte (10%):
Management, Einsatz und Erhaltung von Ressourcen.
1.5. Prozesse100 Punkte (10%!):
Das Management aller wertschöpfenden Tätigkeiten im Unternehmen.
Ergebnisbezogene Kriterien
Gesamtpunktzahl: 500
2.1. Mitarbeiterzufriedenheit 100 Punkte(10%):
Leistungen im Hinblick auf die Zufriedenheitder Mitarbeiter.
2.2. Kundenzufriedenheit150 Punkte (15%!):
Leistungen im Hinblick auf die Zufriedenheitder Kunden.
2.3. Gesellschaftsauswirkung 100 Punkte (10%):
Erfüllung der Erwartung der Öffentlichkeit.
2.4. Geschäftsergebnisse150 Punkte (15%):
Einhaltung der geplanten Unternehmensergebnisse.
Vorteile EFGM-Modell
● Das System ist leicht verständlich und einfach zu handhaben.
● Durchführung der Selbstbewertung flexibel und mit geringem personellen sowie zeitlichen Aufwand möglich.
● Die Ergebnisse der Selbstbewertung liefern direkt verwertbare Informationen über Stärken und Verbesserungspotentiale der Unternehmen.
● Die Ergebnisse der Selbstbewertung veranschaulichen den periodischen Fortschritt.
● Kontinuierliche Integration von Verbesserungsmaßnahmen in allen Unternehmensbereichen in die normalen Betriebsabläufe durch Aktionspläne.
● Einbeziehung von Mitarbeitern und Kunden in die Selbstbewertung.
● Das EFQM-Modell erfüllt die spezifischen Bedürfnisse von KMUs durch die Möglichkeit zur Anwendung im Partnerverbund:
- Kosteneinsparungen durch die gemeinsam getragene externe Unterstützung,
- kontinuierliche Nutzung von Schnittstellen zum gegenseitigen Lernen.
"Levels of Excellence Programm" der EFQM
I. European Quality Award (EQA) (verliehen seit 1992)
●Auszeichnung von Unternehmen, die bei der Umsetzung des TQM Außergewöhnliches geleistet haben.
●Teilnehmen können Mitglieder und Nichtmitglieder der EFQM.
●Getrennte Bewertung für große Unternehmen, Organisationseinheiten, öffentlichen Dienst, KMUs.
II. Anerkennung für Excellence
●Verlangt wird eine weniger umfangreiche Dokumentation als beim EQA.
●Teilnehmen können Mitglieder und Nichtmitglieder der EFQM.
●Bei 400 Punkten oder mehr nach RADAR-Bewertung wird dem Unternehmen eine formale Anerkennung zu Werbezwecken ausgestellt.
III. Verpflichtung zu Excellence
●Eine Anerkennung für Unternehmen am Beginn des Weges zu Excellence.
●Das Unternehmen führt eine Selbstbewertung durch um Verbesserungsprojekte zu identifizieren.
●Die formale Anerkennung wird für den Nachweis der gelungenen Umsetzung der Projekte ausgesprochen.
Führungsstile
Kooperativer Führungsstil
•Interaktion zwischen Führung und
Mitarbeiter
•Symmetrische Einflussausübung
•Ergebnis-und Handlungskontrolle
•Teamorientiert
DelegativerFührungsstil
•Mitarbeiter sehr autonom
•Delegation von Verantwortung
•Selbstkontrolle
•Weniger teamorientiert
Verbreitung des TQM Gedankens durch die kooperative Führung
Interaktion zwischen Führung und Mitarbeiter
Mitarbeiterorientierung und niedrige Hierarchie fördern.
Symmetrische Einflussausübung
Herunterbrechender Unternehmensziele auf persönliche Ziele des Mitarbeiters.
Ergebnis-und Handlungskontrolle
Lenkung und Förderung der Mitarbeiterentwicklung.
Teamorientierung
Persönliche Mitwirkung der Führung am Interaktionsprozess.
KVP
KVP ist . . .
das schrittweise Planen und Umsetzen
der ständigen Verbesserung der Arbeitsabläufe
im gesamten Unternehmen
durch die Mobilisierung des Know-howsund der Erfahrungen
aller Mitarbeiter.
Verstanden als Instrument
KVP ist Bestandteil von KAIZEN
Schritte zur Einführung von KVP
Schritt 1: in einem Workshop für die Führungsebene KVP-Zukunftsvisionen entwickeln
Schritt 2: Erstellung eines konkreten Programms zur Einführung von KVP
Schritt 3: Führungskräfte-Schulung
Schritt 4: Ausbildung der Moderatoren
Schritt 5: Planung der Durchführung von KVP-Workshops
Aufgabenverteilung innerhalb KVP - Geschäftsführung
- Strategische Einführung von KVP
- Fördern, Steuern und Unterstützen der KVP-Umsetzung
- Vorgabe von Zielen und Ergebnisabfrage
Aufgabenverteilung innerhalb KVP - KVP-Kernteam
- Koordination der Aktivitäten
- Umsetzungsbegleitung
- Methodenentwicklung und -anwendung
Aufgabenverteilung innerhalb KVP - Betriebsleitung
- Weiterentwicklung und Durchführung der KVP-Zielsetzungen
- Förderung des KVP-Bewusstseins
- Hilfestellung für Mitarbeiter