TK Informatik Kp.6
Netzwerke einrichten
Netzwerke einrichten
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Cartes-fiches
Welches sind die üblichen Anforderungen an ein Netzwerk im Unternehmen?
Alle Benutzer sollen miteinander Kommunizieren können
Alle Benutzer sollen auf das Internet zugreifen können
Unternehmensdaten werden zentral gehalten
Teure/selten genutzte Peripheriegeräte werden über das Netzwerk zur verfügung gestellt
Welche Aufgaben gehören zur Planung eines LAN?
Netzwerktopologie und -komponenten festlegen
IP-Adressraum und Namenskonzept erstellen
Nutzungskonzept
Verkabelungsplan erstellen
Lege die Netzwerktopologie eines LAN fest!
LAN wird in einer Sterntopologie angeordnet.
Welches sind die typischen Netzwerkkomponenten eines LAN?
Ethernet Norm: 100Base-TX
Kabel/Steckertyp: RJ-45
Kabelkategorie: mind. CAT-5
Netzwerkgeräte: Switches
Netzwerkkarten: PCI- Karten mit RJ-45 Stecker
Netzwerkprotokoll: TCP/IP
Verbindung zum Internet: ADSL-Router
Welche Netzwerkklasse wird üblicherweise für ein Netzwerk eines KMU verwendet?
Netzwerkklasse C für max. 254 Netzwerkgeräte.
Was ist ein Nutzungskonzept eines Netzwerks?
Im Nutzungskonzept werden die Grundsätze für die Nutzung des Netzwerks festgelegt. Zu einem Nutzungskonzept gehören die wichtigsten Zugriffs- und Sicherheitsbestimmungen.
Was steht im Verkabelungsplan?
Im Verkabelungsplan wird festgelegt, wie die LAN-Leitungen gelegt und wo die einzelnen Netzwerkgeräte platziert werden.
Was ist ein Patchpanel?
Kabelverteiler
Nach dem Planen soll nun das LAN aufgebaut werden. Welche Aufgaben sind durchzuführen?
Nenne drei!
Kabel verlegen und Switches anschliessen
Netzwerkkarten und Gerätetreiber installieren
Arbeitsstationen identifizieren und IP-Adressen, Subnetzmasken und Gateway zuteilen
Ein LAN mit eigenem Web- und Mailserver in der DMZ.
Voraussetzungen für diese Varianten sind:
Server müssen von aussen ansprechbar sein.
Server müssen so lange in Betrieb sein wie der gewünschte Dienst zurverfügung stehen soll Bei Webauftritten also rund um die Uhr.
Das LAN muss durch eine Firewall geschützt werden.
Weshalb ist eine Demilitarisierte Zone nötig?
Mit einer Firewall werden die Zugriffe vom LAN und Internet auf den Server geregelt, der zugriff vom Internet auf das LAN bleibt aber verwehrt.
Welche vier Bereitstellungsmodelle für die ICT gibt es?
Kauf
Leasing
Hosting
Housing
Was ist bei den Modellen Kauf/Leasing und Housing/Hosting zu unterscheiden?
Beim Kauf und Leasing müssen eigene Räumlichkeiten zur Verfügung stehen (inhouse).
Beim Hosting und Housing werden die informatikmittel bei Dritten untergebrach (outhouse).
Nenne je zwei Vor- und Nachteile beim Kauf von Informatik-Mittel!
Vorteil: Es fallen keine oder nur geringe wiederkehrende Kosten an.
Das Kaufobjetz geht vollständig in den Besitz des Käufers über.
Nachteil: Der Kauf ist mit grossen Investitionen verbunden.
Auslastungsschwankungen lassen sich kaum auffangen.
Nenne je zwei Vor- und Nachteile beim Leasing von Informatik-Mittel?
Vorteile: Das Leasing ist mit geringen Investitionen verbunden.
Es besteht eine hohe Planungssicherheit bezüglich der Kosten.
Nachteile: Das Leasingobjekt bleibt im besitz des Leasinggebers.
Die Gesamtkosten sind höher, weil der Leasinggeber einen Gewinn erwirtschaften will.
Nenne je zwei Vor- und Nachteile beim Hosting von Informatik-Mittel
Vorteile: Es wird keine Serverinfrastruktur inhouse benötigt, sondern nur die Arbeitsplatzrechner.
Die Anwendungen stehen ortsunabhängig zur Verfügung, man kann also von unterwegs darauf zugreiffen und arbeiten.
Nachteile: Es besteht eine höhere Abhängikeit vom Provider.
Es müssen grosse und teure Netzwerkkapazitäten (bandbreiten) für den Datenaustausch aufgebaut und finanziert werden.
Nenne je zwei Vor- und Nachteile beim Housing von Informatik-Mittel
Vorteile: Das Rechenzentrum des Providers ist sehr gut an das Internet angebunden.
Der Provider beschäftigt qualifiziertes Personal, um Störungen rasch zu beheben.
Nachteile: Es müssen teure Netzwerkkapazitäten finanziert werden.
Betriebliche Stellen der ICT Organisation arbeiten ausser Haus und sind so schlechter in die Unternehmung eingebunden.
Was sind die Inhalte im Betriebshandbuch der IT?
Richtlinien: Datenschutzbestimmungen, Vorschriften zur Passwortvergabe, Grundsätze der Datensicherung
Konzepte und Pläne: Logische Systemarchitektur, Notfallplan, Netzwerkdiagramm, Verkabelungsplan
ICT-Infrastruktur: Serverdokumentation mit Instalationsanleitungen, Hardwaremanuals der Hersteller und die Netzwerdokumentation mit der Netzwerktopologie, Anschlüsse (Stecker) und Standorte der Geräte (Switches, etc)
Prozesse und Verantwortlichkeiten: Das Vorgehen und die Zuständigkeit bei der Überwachung der ICT Infrastruktur