TK Informatik Kp.6

Netzwerke einrichten

Netzwerke einrichten


S. H.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Informatik im Berufslehre-Kontext, mit Fokus auf Netzwerke, Server und Bereitstellungsmodelle wie Kauf, Leasing, Hosting und Housing. Sie erklären Prinzipien, Vor- und Nachteile sowie praktische Aspekte wie Verkabelungspläne und Nutzungskonzepte. Ideal für IT-Auszubildende, die ein tieferes Verständnis der ICT-Infrastruktur und deren Verwaltung erlangen möchten.
Karten
23
Lernende
1
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
25.03.2015 / 01.05.2018

Lernkarten

Welches sind die üblichen Anforderungen an ein Netzwerk im Unternehmen?

Alle Benutzer sollen miteinander Kommunizieren können

Alle Benutzer sollen auf das Internet zugreifen können

Unternehmensdaten werden zentral gehalten

Teure/selten genutzte Peripheriegeräte werden über das Netzwerk zur verfügung gestellt

Welche Aufgaben gehören zur Planung eines LAN?

Netzwerktopologie und -komponenten festlegen

IP-Adressraum und Namenskonzept erstellen

Nutzungskonzept

Verkabelungsplan erstellen

Lege die Netzwerktopologie eines LAN fest!

LAN wird in einer Sterntopologie angeordnet.

Welches sind die typischen Netzwerkkomponenten eines LAN?

Ethernet Norm: 100Base-TX

Kabel/Steckertyp: RJ-45

Kabelkategorie: mind. CAT-5

Netzwerkgeräte: Switches

Netzwerkkarten: PCI- Karten mit RJ-45 Stecker

Netzwerkprotokoll: TCP/IP

Verbindung zum Internet: ADSL-Router

Welche Netzwerkklasse wird üblicherweise für ein Netzwerk eines KMU verwendet?

Netzwerkklasse C für max. 254 Netzwerkgeräte.

Erstelle anhand des Gerätenamenschemas die Gerätebeizeichnungen für:

Dritter PC im Büro 2!

Erster Drucker im Büro 6!

Vierter Switch im Verteilerraum!

Zweiter Server im Serverraum

WSTB2003

PRIB6005

SWIVT004

SRVSR002

Was ist ein Nutzungskonzept eines Netzwerks?

Im Nutzungskonzept werden die Grundsätze für die Nutzung des Netzwerks festgelegt. Zu einem Nutzungskonzept gehören die wichtigsten Zugriffs- und Sicherheitsbestimmungen.

Was ist auf der Abbildung zu sehen?

Ein Zugriffskonzept  auf Netzlaufwerke.

Was steht im Verkabelungsplan?

Im Verkabelungsplan wird festgelegt, wie die LAN-Leitungen gelegt und wo die einzelnen Netzwerkgeräte platziert werden.

Was ist ein Patchpanel?

 

Kabelverteiler

Nach dem Planen soll nun das LAN aufgebaut werden. Welche Aufgaben sind durchzuführen?

Nenne drei!

Kabel verlegen und Switches anschliessen

Netzwerkkarten und Gerätetreiber installieren

Arbeitsstationen identifizieren und IP-Adressen, Subnetzmasken und Gateway zuteilen

Was ist auf der Abbildung zusehen'

Das Prinzip des Webhostings. Der Webserver wird von einem Provider  bereitgestellt.

Es ist vorallem für KMU`s attraktiv da es preiswert ist und man sich nicht um den Betrieb und die Sicherheit kümmern muss.

Was ist auf der Abbildung zusehen?

Ein LAN mit eigenem Web- und Mailserver in der DMZ.

Voraussetzungen für diese Varianten sind:

Server müssen von aussen ansprechbar sein.

Server müssen so lange in Betrieb sein wie der gewünschte Dienst zurverfügung stehen soll Bei Webauftritten also rund um die Uhr.

Das LAN muss durch eine Firewall geschützt werden.

Weshalb ist eine Demilitarisierte Zone nötig?

Mit einer Firewall werden die Zugriffe vom LAN und Internet auf den Server geregelt, der zugriff vom Internet auf das LAN bleibt aber verwehrt.

Welche vier Bereitstellungsmodelle für die ICT gibt es?

Kauf

Leasing

Hosting

Housing

Was ist bei den Modellen Kauf/Leasing und Housing/Hosting zu unterscheiden?

 

Beim Kauf und Leasing müssen eigene Räumlichkeiten zur Verfügung stehen (inhouse).

Beim Hosting und Housing werden die informatikmittel bei Dritten untergebrach (outhouse).

Was ist auf der Abbildung zusehen?

Das Prinzip des Hostings. Die eigene Internetpresänz oder bestimmte Anwendungen werden auf dem Serversystem eines Providers betrieben. Voraussetzung ist eine leistungsfähige kommunikationsinfrastruktur.

Was ist auf der Abbildung zusehen?

Das Prinzip des Housings. Der eigene Server wird im Rechenzentrum eines Providers platziert und durch diesen Betrieben. Er stellt die nötige Netzwerk- und Sicherheitsinfrastruktur zur verfügung.

Nenne je zwei Vor- und Nachteile beim Kauf von Informatik-Mittel!

Vorteil: Es fallen keine oder nur geringe wiederkehrende Kosten an.

Das Kaufobjetz geht vollständig in den Besitz des Käufers über.

Nachteil: Der Kauf ist mit grossen Investitionen verbunden.

Auslastungsschwankungen lassen sich kaum auffangen.

Nenne je zwei Vor- und Nachteile beim Leasing von Informatik-Mittel?

Vorteile: Das Leasing ist mit geringen Investitionen verbunden.

Es besteht eine hohe Planungssicherheit bezüglich der Kosten.

Nachteile: Das Leasingobjekt bleibt im besitz des Leasinggebers.

Die Gesamtkosten sind höher, weil der Leasinggeber einen Gewinn erwirtschaften will.

Nenne je zwei Vor- und Nachteile beim Hosting von Informatik-Mittel

Vorteile: Es wird keine Serverinfrastruktur inhouse benötigt, sondern nur die Arbeitsplatzrechner.

Die Anwendungen stehen ortsunabhängig zur Verfügung, man kann also von unterwegs darauf zugreiffen und arbeiten.

Nachteile: Es besteht eine höhere Abhängikeit vom Provider.

Es müssen grosse und teure Netzwerkkapazitäten (bandbreiten) für den Datenaustausch aufgebaut und finanziert werden.

Nenne je zwei Vor- und Nachteile beim Housing von Informatik-Mittel

Vorteile: Das Rechenzentrum des Providers ist sehr gut an das Internet angebunden.

Der Provider beschäftigt qualifiziertes Personal, um Störungen rasch zu beheben.

Nachteile: Es müssen teure Netzwerkkapazitäten finanziert werden.

Betriebliche Stellen der ICT Organisation arbeiten ausser Haus und sind so schlechter in die Unternehmung eingebunden.

Was sind die Inhalte im Betriebshandbuch der IT?

Richtlinien: Datenschutzbestimmungen, Vorschriften zur Passwortvergabe, Grundsätze der Datensicherung

Konzepte und Pläne: Logische Systemarchitektur, Notfallplan, Netzwerkdiagramm, Verkabelungsplan

ICT-Infrastruktur: Serverdokumentation mit Instalationsanleitungen, Hardwaremanuals der Hersteller und die Netzwerdokumentation mit der Netzwerktopologie, Anschlüsse (Stecker) und Standorte der Geräte (Switches, etc)

Prozesse und Verantwortlichkeiten: Das Vorgehen und die Zuständigkeit bei der Überwachung der ICT Infrastruktur

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