Verbuchung von Erfolgsvermögen


Brian Rochel
Diese Lernkarten bieten eine Einführung in die Grundlagen der doppelten Buchführung für Berufslehre. Sie konzentrieren sich auf die Unterscheidung zwischen Aufwand und Ertrag, die Bedeutung von Bestandeskonten und die korrekte Buchung von Erfolgswirksamen und erfolgsunwirksamen Posten. Die Karteikarten erklären, wie sich Aufwand und Ertrag auf den Erfolg eines Unternehmens auswirken und wie man den Gewinn in der Erfolgsrechnung und Bilanz abliest. Ideal für Auszubildende im Finanzbereich, die ein solides Verständnis der Buchhaltung erlangen möchten.
Flashcards
27
Students
2
Language
German
Category
Finance
Created / Updated
07.06.2013 / 26.11.2019

Flashcards

Was versteht man unter Aufwand? Nennen Sie zwei Beispiele.

Wertverbrauch, Ausgaben z.B. für Wareneinkauf, Löhne, Miete, aber auch Wertveruzehr von Anlagen (Abschreibungen)

Was versteht man unter Ertrag? Nenen Sie zwei Beispiele.

Wertzuwachs, Einnahmen z.B. für den Verkauf von Waren und Dienstleistungen, Zinseinnahmen.

Aktiv- und Passivkonten sind Bestandeskonten.

Richtig!

Nur Vermögenskonten sind auch Bestandeskonten.

Auch Passivkonten sind Bestandeskonten.

Aufwandskonten sind Erfolgskonten.

Richtig!

Nur Ertragskosten sind Erfolgskosten.

Auch Aufwandskosten sind Erfolgskosten, denn sie verändern den Erfolg auch, jedoch negativ.

Den Gewinn kann man in der Erfolgsrechnung ablesen.

Richtig!

Unter Erfolgskonten versteht man sowohl Aufwands- als auch Ertragskonten.

Richtig!

Den Gewinn kann man in einer Erfolgsrechnung und der Bilanz ablesen.

Richtig!

Was passiert mit den Bestandeskonten, wenn der Aufwand zunimmt?

Die Aktiven nehmen ab oder die Passiven nehmen zu. Oder: Das Vermögen nimmt ab oder die Verbindlichkeiten nehmen zu.

Was passiert mit den Bestandeskonten, wenn der Ertrag zunimmt?

Die Aktiven nehmen zu oder die Passiven nehmen ab. Oder: Das Vermögen nimmt zu oder die Verbindlichkeiten nehmen ab.

Roh- und Werkstoffe, Hilfs- und Verbrauchsmaterial, die bei der Herstellung in das Produkt eingehen.

Materialaufwand

Vom Unternehmen bezahlte Beiträge an die Sozialversicherungen wie AHV, IV, Arbeitslosenversicherung usw.

Sozialaufwand.

Betriebliche Aufwendungen, die zusätzlich bei der Leistungserstellung anfallen und sich nicht in andere Konten zuordnen lassen.

Übriger Betriebsaufwand

Diverse Sekretariatsauslagen für Büromaterial, Telefon, Porto usw.

Verwaltungsaufwand

Erlös für das Erbringen von Dienstleistungen wie Beratung, Schulung, Transport, Gutachten, Software, usw.

Dienstleistungsertrag (Honorarertrag)

Erlös aus Verkauf von handeslwaren, d.h. Ware, die zugekauft und in unverändertem Zustand weiterverkauft wird.

Handelsertrag (Warenertrag)

Zinsen für zur Verfügung gestelltes Kapital.

Finanzertrag.

Buchung innerhalb der Bilanz

Erfolgsunwirksame Buchung

Ertrag minus Aufwand =

Erfolg

Wertverbrauch =

Aufwand

Mehr Ertrag als Aufwand =

Gewinn

Skontoabzug von Kunde =

Ertragsminderung

Buchung in einem Aufwands- oder Ertragskonto

Erfolgswirksame Buchung

Negativer Erfolg =

Verlust

Aufwandskonto

Saldo

Zunahmen

Korrektur von zu viel gebuchtem Aufwand

Effektiver Aufwan dfür bestimmte Periode

Saldo = im Haben / Zunahme = im Soll / Korrekturen von zu viel gebuchtem Aufwand = im Haben / Effektiver Aufwand für bestimmte Periode = im Haben

Ertragskonto

Saldo

Zunahmen

Korrekturen von zu viel geuchtem Aufwand

Effektiver Ertrag für bestimmte Periode

Saldo = Im Soll / Zunahmen = im Haben / Korrekturen von zu viel gebuchtem Ertrag = Im Soll / Effektiver Ertrag für bestimmte Periode = im Saldo

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