Stadtstrukturen

Wirtschaftsgeo

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T. N.
Diese Karteikarten bieten einen grundlegenden Überblick über die Strukturen und Merkmale von Städten weltweit, einschließlich europäischer, nordamerikanischer und islamisch-orientalischer Stadtformen. Sie beleuchten Themen wie Stadtgestaltung, soziale Strukturen, Segregation und Gentrifizierung, sowie die Bedürfnisse der Nutzer und die Erreichbarkeit innerhalb städtischer Räume. Ideal für Grundschüler, die die Grundlagen der Stadtgeographie verstehen möchten.
Flashcards
16
Students
1
Language
German
Category
Geography
Created / Updated
05.01.2014 / 19.07.2017

Flashcards

Bedürfnisse der Nutzer

geweblicher Nutzer: gute Erreichbarkeit untereinander, der Märkte und Arbeitskräfte

private Wohnungsnehmer: Nähe zu guten Angeboten, Arbeitsplatz, Freunden

öffentliche Einrichtungen: gute Erreichbarkeit für Kunden und Besucher

maximale Standortnutzung

in einer Stadt mit isotropen Flächen ist die max. Standortnutzung im Stadtkern gegeben

isotrope Fläche = hypothetische gleichförmige Ebene ohne Erhebungen, Einschnitte oder sonstige physische Differenzierungen

Erreichbarkeit nimmt mit Entfernung zum Stadtkern ab --> Standortnutzen somit auch

Minoritätengruppen

Minderheitengruppen; Definition durch gemeinsame Merkmale (Rasse, Sprache, Religion Nationalität, sexuelle Orientierung, Lebensstil usw.)

Territorialität

Mittel, um Identität und Gefühl der Zusammengehörigkeit zu ermitteln und aufrecht zu erhalte

"die Anderen" werden pauschal definiert --> man grenz sich selbst ab

Prozess der Territorialität  = Kongregation

Kongregation

Wunsch, am selben Ort wie Gleichgesinnte zu wohnen (China Town, Little Italy, usw.)

aus räumlich engen Zusammenwohnen ergeben sich Vorteile für Minoritäten:
- Erhaltung von religiösen und kulturellen Eigenheiten, Wahrung der Kultur
- Verminderung von Konfliktpotenzial
- Gegenseitige Unterstützung (Geschätsbeziehung, soziale Netzwerke)
- Machtbasis wird geschaffen

räumliche Clusterungen der Minoritäten sind nicht immer freiwillig --> Diskriminierung kann Grund für Clusterbildung sein

 

Segregation

Kongregation + Diskriminierung = Segregation

räumliche Abgrenzung einer bestimmten Teilgruppe innerhalb einer grösseren Bevölkerung

drei Situationen der Erscheinungsformen räumlicher Segregation:
- Enklaven: Tendenzen zu Kongregation und Diskriminierung, massgeblich durch Zusammenhalt und gemeinsame Identität geprägt
- Ghettos: lang existierende Erscheinungen, Ergebnis von Diskriminierung und nicht von Kongregation
- Kolonien: resultieren aus Kongregation, Diskriminierung oder beiden zusammen, jedoch in schwacher Ausprägung

Städte im Vergleich

Europäische Stadt: Altstadt
sozialistische Stadt: Plattenbau
Koloniestadt: Trennung von: koloniale Verwaltung/Handel - Militär - indigene Bevölkerung
Städte in Ländern der Peripherie: Formeller Sektor - Informeller Sektor (mit Hüttensiedlungen)

Aufbau einer islamisch-orientalische Stadt

Moschee: bildet den Mittelpunkt im Stadtkern (Medina)

Sug: Basar rund um die Moschee

Wohnviertel: teils ethnisch und religiös getrennt (segregiert)

Schnellstrasse: Überprägungsfolge der Globalisierung

Stadtmauer: beinhaltet ausserdem Zitadellen (Festungen)

 

Merkmale einer isamisch-orientalischen Stadt

ähnliche Stadtbilder, Stadtanlage, Gebäudeformen

Suq (Basar), Stadtmauer mit Türmen, Kasbah (Zitadelle), Viertelsbildungen

Abgeschlossenheit: Fenster, Innenhof, Sackgassen usw.

Städte liegen oft in heissen Klimaten: gekrümmte, enge Strassen ermöglichen Höchstmass an Schatten

Veränderungen durch Globalisierung, unkontrolliertes Wachstum usw.

Aufbau einer nordamerikanischen Stadt

Central Business District (CBD): im Kern sind Geschäfte, Büros, öffentliche Einrichtungen, Zentrales Gescäftsviertel einer Stad

Übergangszone (zone in transition): Warenlager, kleinere Fabriken, Spezialgeschäfte, ältere Wohnviertel, Wachstum, Wandel und Niedergang durchdringen sich gegenseitig

Wohngebiete, Vororte (suburbs): unterschiedliche Entstehungszeit sowie unterschiedliche Sozialstruktur und ethnische Zusammensetzung

Edgecities: Autobahnkreuzugen angesiedelte Quartiere, mit Restaurants, Hotels etc.

Merkmale nordamerikaische Stadt

Erreichbarkeit und Flächennutzung insbesondere auf Autos und Lastwagen ausgerichtet

Sozialökologie --> viele soziale und ethnische Viertelsbildungen

Invasion und Sukzession: soziale und ethnische Gruppen in einem Stadtbezirk werden von einem anderen abgelöst --> Bildung von kreisförmig angeordneten Zonen

Gentrifizierung

gentry = niederer Adel

eindringer besser verdienender Haushalte in ältere, zentrumsnahe Arbeiterwohnviertel (Altbauquartiere mit günstigem Wohnraum)

Ergebnis: Aufwertung und Verbesserung dieser Wohnquartiere durch Yuppies (young urban professional) und Dinkies (double income, no kids)

ABER: auch Verdrängung alteingesessener Bewohner

Prozess der Reurbanisierung

"Verneureichung" vs. Modernisierung

Probleme nordamerikanischer Städte

fiskalische Probleme: wachsende Schwierigkeit, ausreichende Steuereinnahmen zu erzielen

Infrastrukturprobleme: ist veraltet und in schlechtem oder gefährlichen Zustand

Armut und Verfall von Stadtvierteln

--> Verlagerung von Industriegebieten, Grosshandels- und Lagerkomplexen sowie Arbeitsplätzen im Einzelhandel an Standorte im suburbanen Raum und Wegzug von Besserverdienenden --> Obdachlosigkeit

Merkmale europäische Stadt

der nordamerikanischen Stadt sehr ähnlich, dennoch einige Unterschiede

Ergebnis jahrhunderlagen Stadtentwicklung

wichtige Elemente:
- komplexe Strassenmuster: enge, unregelmässige Gassen und Strasse
- Plätze: Marktplätze bilden Knotenpunk
- hohe Bebauungsdichte und kompakte Form: zurückzuführen auf Stadtmauer
- niedere Bebauung: fehlender Lift und wegen Dominanz von monumentalen Bauten
- belebte Innenstädte
- stabile Sozialstrukturen: wenig Umzüge, haltbare Baumaterialien
- Wunden des Krieges
- bauliche Symbole: Kathedralen, Köster, Denkmäler, Bibliotheken
- soziale städtische Einrichtungen: öV, Krankenhäuser, soziales oder öffentl. Wohnen

Beispiele Stadtgestaltungen

Schachbrettstrukturen in römischen Städten

Taoismus - Feng Shui (Asien - Globalisierung)

Beaux Arts: Kombination von klassischen Architekturstilen (Bsp. Ringstrasse in Wien)

Modernismus: Stadt als funktionelle Maschine (Bsp. Le Corbusier, Brasilia)

Umgestaltung der Städte in Europa

Symbole von Reichtum, Macht, Stärke (Bsp. Schlossanlagen)

Militär (Bsp. Schanzen)

Geometrische Strassen, Parkanlagen, usw.

Ordnung, Sicherheit, Funktionieren, Machtzentrum (Bsp. Umbau von Paris)

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