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verschiedene Themen

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C. C.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Physiologie und Ernährung des menschlichen Körpers, insbesondere auf universitärem Niveau. Sie behandeln Themen wie die Regulation des Säure-Basen-Haushalts, die Rolle von Hormonen wie Ghrelin und Leptin bei Hunger und Sättigung, sowie die Auswirkungen von Alkohol auf den Appetit. Zudem werden kritische Nährstoffe in der Schwangerschaft, die Energiebilanz und der optimale Laktatabbau während des Trainings erläutert. Diese Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende der Naturwissenschaften, die ein tiefes Verständnis der menschlichen Physiologie und Ernährungswissenschaften erlangen möchten.
Flashcards
51
Students
1
Language
German
Category
Nature Studies
Level
University
Created / Updated
01.07.2016 / 02.07.2016

Cartes-fiches

Nukleotide - Gruppen

Bestehen aus: Base, 5er Zucker und Phosphatrest

Auf grund verschiedener Strukturen:

  • Purine, Doppelringstrukturen: Adenin und Guanin
  • Pyrimidine, Einzelringstrukturen: Cytosin und Thymin (Bei der RNA: nicht Thymin sondern Uracil-Base)

Codesonne

Codon = Basen-Triplett

  • Startcodon: Methionin (AUG) Starten die ganze Proteinsynthese
  • Stop-Codone: UAA, UGA, UAG (Signal für das Ende)

Nutrigenetics - Nutrigenomics - Nutritional Genomics

Nutrigenetics: Untersucht den individuellen genetischen Aufbau und wie dieser durch Ernährung beeinflusst werden kann

Nutrigenomics: Untersucht direkten Einfluss der Nahrung auf Aktivität bestimmter Gene

Nutritional Genomics: Hier fliessen Nutrigenetics und Nutrigenomics zusammen: Befasst sich mit Prävention/Behandlung ernährungsabhängiger Krankheiten

chemischer Aufbau des Proteins

  • Carboxygruppe
  • Aminogruppe
  • Wasserstoffatom
  • Rest(hier unterschieden sich die Aminos)

Einteilung von Aminosäuren: Essentialität

Essenzielle Aminosäuren:

  • Vakin
  • Leucin
  • Isoleucin
  • Methionin
  • Phenylalanin
  • Tryptophan
  • Lysin

nicht essenzielle Aminosäuren

  • Alanin
  • Seleno-Cystein
  • Asparaginsäure
  • Asparagin
  • Glutaminsäure
  • Glutamin

bedingt essenzielle Aminosäuren:

  • Arginin
  • Histamin

Proteinverdauung und Resorption im groben Überblick

  1. Magen: Magensäure senkt pH, desinfiziert und aktiviert Pepsinogen
  2. Protein wird denaturiert und durch Pepsin zu grossen Bruchstücken zerlegt
  3. Zumischung von Gallensekret: Lösliche Enzyme aus dem Pankreassekret spalten EW schrittweise zu immer kleineren Peptiden: Tri-/Dipeptide und dann AS
  4. Aufnahme in die Schleimzellen und Übertritt von AS in Pfortader
  5. Abbau von verbliebenen Proteinen durch Darmbakterien

Transaminierung

So kann der Körper nicht-essenzielle AS selber herstellen oder abbauen.

Vitamin B6-abhängiger Vorgang(=Coanzym)

Aminogruppe wird ausgetauscht: bsp. von Alpha-ketoglutamat zu Glutamat und Pyruvat

Desaminierung

chemische Abspaltung einer Aminogruppe als Ammonium-Ion. erster Schritt des Abbaus von AS. (Coenzym b6 wird benötigt)

Produkt: alpha-Keto-Säure + NH3 + reduziertes Coenzym

Decarboxylierung

Dem Molekül wird CO2 abgespalten.

Produkt: biogenes Amin (hochreaktiv) und Co2

Wichtigste Organe, die am Stoffwechsel von Aminosäuren beteiligt sind und ihre Funktionen.

Leber!

  • Oxidation von AS(ausser Leu, Ille, Val!) zur Energiegewinnung
  • Harnstoffsynthese
  • Aufbau von Glutamin
  • Proteinbiosynthese

Welche sind die 3 verzweigtkettigen AS und was ist so besonders an ihnen?

Leucin, Isoleucin, Valin

Werden in der Leber nicht oxidiert, sondern direkt weitergeleitet zur Muskulatur, wo sie dem Proteinaufbau dienen

Denaturierung von Proteinen

Magen=sauer

Proteine nehmen Protonen auf, dabei werden sie nach aussen positiv geladen. Sie stossen sich dadurch ab und die Struktur zerbricht.

Welche sind reversibel?

 

vegetative Reflexe, wie unterschieden sie sich von den anderen Reflexe?

  • Vorgänge im Inneren der Organe werden über diese Reflexe gesteuert
  • läuft über das vegetative Nervensystem
  • Manche werden willkürlich eingeleitet:
    • Schluckreflex
    • Defäkationsreflex
    • Miktionsreflex
  • Auslöser sind auch durch äussere Reize möglich
    • Würgreflex, Nies- und Hustreflex

Nervus Vagus: Infos und Aufgaben

Ist der 10. Hirnnerv. Er ist der grösste Nerv des Parasympathikus.

Er ist beteiligt an:

  • Regulation der Tätigkeit fast aller inneren Organe(vegetative Funktion) wie Herz, Lunge, Darm, Magen
  • Motorische Steurerung von Kehlkopf, Rachen, obere Speiseröhre
  • übermittelt Geschmacksempfindungen vom Zungengrund
  • berührungsempfindungen aus dem Rachen, Kehlkopf und einem Teil des äusseren Gehörgangs

Endokrine Drüsen im Körper

  • ZNS: Hypothalamus, Epiphyse
  • Hypohyse
  • C-Zellen(wichtig für den Kalziumhaushalt) der Schilddrüse
  • Nebenschilddrüse
  • Thymus (nur in der Kindheit wichtig)
  • Leber
  • Nebennierrinde
  • Pankreas
  • Plazenta
  • Eierstöcke/ Hoden
  • Fettgewebe

Zellen des Magens

  1. Nebenzellen: bilden Schleim
  2. Belegzellen: bilden Salzsäure und Intrinsic factor
  3. Hauptzellen: bilden Pepsinogene (nur im Fundus des Magens)

exokriner Pankreas

  1. Trypsin, Chymotripsin: spalten Proteine (werden erst im Duodenum aktiviert)
  2. Alpha-Amylase: spaltet Stärke zu Disaccaride
  3. Lipase: spaltet Fettsäuren von Triglyzeriden ab

Endokrine Funktion der Niere

  1. Renin, Angiotensin und Aldestoron: wichtig für den BD (bei Ausschüttung --> Erhöhung des BD)
  2. Erythropoetin: stimuliert Blutbildung
  3. Vitamin D: wichtig für den Calciumstoffwechsel

Wie wird der Wasserhaushalt geregelt?

  • Antidiuretisches Hormon (ADH): stimuliert Wasser-Rückresorption( wird im Hypothalamus gebildet, wirkt aber v.a. über das Sammelrohr)
  • Aldesteron: stimuliert Salz- und Wasserresorption (wird durch erhöhte Plasma-Osmolarität gefördert und durch Alkoholkonsum gehemmt)
  • Atriales natriuretisches Peptid (ANP): gegenspieler vom ADH/ Aldosteron

anaerob - aerob

Anaerob: Kreatinphosphat und KH (findet im Zytosal statt)

Aerob: KH und Fett (findet in den Mitochondrien statt)--> Fettsäuren (Beta-Oxidation)

Wo werden die Energiequellen gespeichert?

  • ATP & Kreatinphosphat: Muskel (Zytosol)
  • KH (v.a. Glykogen): Blut, Muskel, Leber
  • Fett: Fett im Bauch (viszeral) und Unterhaut (subkutan)

Anaerobe Energiebereitstellung: Möglichkeiten

  1. Anaerob- alaktazid: es entsteht kein Laktat
    • Spaltung der gespeicherten Phosphate: ATP und Kreatinphosphat die ADP zu ATP auflädt
  2. Anaerob-laktazid: es entsteht Laktat
    • unvollständiger Abbau von Glukose
    • findet zu Beginn einer Leistung statt, bevor die Sauerstoffversorgung gut funktioniert
    • entsteht vermehrt bei dauerhaft hoher Intensität (>60 VO2max)
    • findet eher statt bei Menschen mit schlechtem Trainingszustand(lässt sich aber nie komplett vermeiden)

Allgemein: Anaerob gibt eine schlechte Energieausbeute (2ATP)

Laktat: Eliminationsort und Folgen

Eliminationsort:

  • in belasteter Muskulatur selbst 50% --> ideal
  • Herzmuskel 15%
  • inaktiver Muskeln 15%
  • Leber 15%

Folgen

  • bei hoher Intensität/ ungenügender Sauerstoffversorgung und schlechtem Trainingszustand entsteht Laktat
  • die entstehende Übersäuerung hemmt die Glykolyse(Enzymhemmung)
    • ATP Bildung wird eingeschränkt
    • Muskelkontraktion reduziert --> Erschöpfung

Maximale Sauerstoffaufnahme VO2 max

Gibt an wieviel Sauerstoff der Körper bei maximaler körperlicher Belastung aufnehmen und verwerten kann

  • VO2 max = Mililiter Sauerstoff pro Minute pro kg KG (02/min/kg KG)
  • ist bei Männer höher als bei Frauen, bei Jungen höher als bei Älteren und bei Trainierten höher als bei Untrainierten
  • 50% VO2 max bedeutet, dass die Hälfte des maximal möglichen Sauerstoffs verwendet wird = mittlere Belastung
  • >95% VO2 max ist nur für kurze Zeit möglich

25% VO2max: leichte Anstrengung (<9km/h Velofahren, <5km/h Laufen)

65% VO2 max: mässige Anstrengung (Gymnastik, Velofahren 9-15km/h, rasches Marschieren 5-7km/h)

85% VO2max grosse Anstrengung (Basketball, Fussball, Langlauf, velofahren >15km/h, Marsch >7km/h)

Wann muss viel getrunken werden?

v.a. bei trockener und feuchter Luft (stärker Atmen, viel Wasser verliert übers Atmen - erhöhte Schweissproduktion)

Erhöhter Stoffwechsel beim Sport --> mehr Wasser für die Ausscheidung wird benötigt

 

Was und wann sollt getrunken werden?

Sympathikus ist aktiv --> Flüssigkeit wird langsam aufgenommen

  • nicht zu viel auf einmal trinken
  • nicht zu kühle Getränke (30°C)
  • Sportgetränke können Absorption erhöhen

Trainingseffekte

  • Herz: Schlagvolumen und maximales Herzminutenvolumen steigt, Mitochondrienzahl in den Herzmuskelzellen steigt
  • Gefässe und Blut: Fliesseigenschaften des Blutes werden besser (Plasma nimmt zu), Hämoglobin nimmt zu, BLutvolumen steigt, Peripherer Widerstand sinkt
  • Stoffwechsel: Insulin-Wirkung (Sensitivität) verbessert sich --> bessere Nährstoffaufnahme in die Zelle, geringere Laktat-Bildung(und besserer Abbau)
  • Atmung: maximales Atemminutenvolumen steigt, Atemarbeit wird effizienter/ökologischer (geringerer Energieverbrauch)
  • Muskeln: Energiespeicherung (ATP, Kreatinphosphat, Glykogen, freie Glukose, freie Fettsäuren) im Muskel verbessern sich, GLUT4-Expression, Lipoproteinlipase, Glykogen-Synthase, Enzyme des Citratzyklus und der Beta-Oxidation nehmen zu

Optimaler Laktatabbau

VO2 max 40-75% ist optimal

(aus Kreatinphosphat entsteht kein Lakta--> 100meter Lauf: Anaerob- alaktazidt! Laktat entsteht aus Pyruvat bei der anaeroben Glykolyse)

Energiebilanz

  • 50-60% Grundumsatz
  • 30-40% Leistungsumsatz
  • 8-15% Nahrungsinduzierte Thermogenese

Driftiy gene - Thrifty gene

Drifty gene: (fehlende Selektion): Adipöse Menschen werden nicht mehr aussortiert, durch die Sozialisation

Thrifty gene: (Selektion der Sparsamen) Füher wurden Menschen in Zeiten des Überflusses mehr Kalorien zu sich nahmen und Gewicht zulegten bevorzugt. Unser Körper hat kaum Mechanismen um gegenzuregeln.

 

Sättigungshormone

Hemmen das Hungerhormon Ghrelin:

  • Ausschüttung CCK, PYY,GLP1 (Verzögern die Entlerung des Mangens --> verlängert die Magendehnung nach dem Essen)

Mechanismen nach der Nährstoffaufnahme

  1. Hormonelle Sattheit: über Sattheits-/Hungerhormone (inkl. Insulin)
  2. Neurologene Sattheit: direkt über den N.Vagus, der Nährstoffe in der Pfortader und die Stoffwechselaktivität der Leber misst
  3. Gehirn-Sattheit: Hypothalamus misst permanent Glukosekonzentration im Blut(Abnahme des Blutzucker erzeugt Hunger)
  4. Abbauprodukte der Darmflora (Metaboliten)

Alkohol und Sättigung

  • Alkohol senkt den Blutzuckerspiegel im Blut und heizt so den Appetit oder Hunger vor einer Mahlzeit an (Apero Effekt)
  • Alkohol erhöht wahrscheinlich die die Grösse der Mahlzeit(wenn dazu getrunken wird)
  • Alkoholkalorien werden bei der nächsten Mahlzeit nicht kompensiert(teilweise am nästen Tag)

Leptin

wird vom Fettgewebe produziert und vermittelt im Gehirn (direkte Wirkung) Sättigung

  • stimuliert die Ausschüttung von Sättigunghormone
  • Steigerung der Antwort des N.Vagus auf Sättigungsignale

Gherlin

Hungerhormon wird im Magen und Duodenum produziert (einziges gastrointestinales Hormon das Hunger macht)

Wirkt vorallem im Gehirn (aber auch peripher z.B. im Magen) --> stimuliert Hungerkontraktionen im Magen und Magenentleerung

Durstempfindung

hängt hauptsächlich von der Osmolarität der Extrazellulärflüssigkeit (EZF) ab --> Konkret von der Natrium-Konzentration im Blut

Durstzentrum: im Hypothalamus misst Konzentration

  • steigt sie an: schüttet die Hypohyse ADH aus --> Durst (+Niere Rückresorption von Wasser)

Bei Flüssigkeitsmangel: BD fällt (RAAS wird stimuliert), Mund wird trocken

 

Hungergefühl (Ablauf mit den Hormonen)

Leerer Magen --> Ghrelinausschüttung --> Hungergefühl im Gehirn/ "Hungerkontraktionen" --> Essen --> Ghrelinkonzentration sinkt --> Dehnungsrezeptoren --> Gastrin --> Sättigung im Gehirn

Wirkung der Geschlechtshormone bei der SS

Kritische Nährstoffe in der Schwangerschaft

  1. Folsäure(DNA, Zellteilung)
  2. Jod (Wachstum, Entwicklung, T3 und T4)
  3. Eisen (Blut, Muskel, ZNS, Hormonsynthese)
  4. Vitamin B12 (Zellteilung, ZNS, Blut)
  5. Vitamin D, K und Calcium (Knochenstoffwechsel)
  6. Vitamin A (Zelldifferenzierung, Augen)
  7. Zink, Selen (Proteinsynthese, Enzymatische Reaktionen)
  8. Essenzielle Amino- und Fettsäuren (Baustoffe für verschiedene Gewebe z.B. Bindegewebe)

Étudier